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Beikost, Brei

Lecker Brei: So gelingt die Einführung von Beikost

Brei & Co: Beikost für Ihr Kind

Sie haben den Gemüsebrei für Ihr Kleines liebevoll aus Biozutaten selbst gekocht – und jetzt spuckt es ihn immer wieder aus. Manche Mütter sind schier am Verzweifeln, weil ihr Baby keine Beikost mag. Wie Sie die sieben häufigsten Beikost-Probleme lösen, verrät Ihnen dieser Beitrag. 

Expertenrat von 

Das Wichtigste zuerst: Zwingen Sie Ihr Baby nicht zum Essen! Füttern Sie Ihr Kleines niemals gegen seinen Willen, damit das Essen nicht zu einem Machtkampf ausartet. Geben Sie ihm immer nur so viel, wie es selber essen mag. Presst es die Lippen zusammen oder spuckt es die Nahrung aus, signalisiert es Ihnen damit, dass es satt ist bzw. nicht essen möchte. Ihm dann unter Ablenkung und Gekasper doch noch den einen oder anderen Löffel Brei in den Mund zu mogeln, ist nicht sinnvoll.

1. Ihr Kind ist noch nicht bereit für Beikost

Stillkinder können sich häufig erst spät für den Löffel begeistern. Auch wenn empfohlen wird, nach dem vollendeten vierten Monat mit der Beikost zu beginnen, ist längst nicht jedes Kind in diesem Alter schon dafür bereit. Manche lassen sich mit dem ersten Brei bis zum Alter von neun Monaten Zeit.

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Beikost für Babys aller Altersklassen

Ist ein Baby erst einmal ein paar Monate alt, können die Eltern langsam mit der Einführung von Babykost beginnen. Mit Gemüse, Obst und Fleisch kann das Kind Sorte für Sorte an den Geschmack von normaler Nahrung herangeführt werden...

Daran erkennen Sie, dass Ihr Baby „reif für die Beikost“ ist:

  • Ihr Kind ist mindestens vier Monate alt oder älter.
  • Es interessiert sich sichtlich für alles, was Sie essen, und möchte auch etwas davon.
  • Es greift nach dem Essen, steckt es in seinen Mund, „kaut“ darauf herum und schluckt es.

Wenn Sie Ihrem Kleinen geduldig Löffel für Löffel fein pürierte Nahrung in den Mund schieben, während es den Brei beharrlich wieder aus dem Mund herausbefördert, ist es einfach noch nicht bereit für Beikost. In den ersten Lebensmonaten wird nämlich reflexartig alles wieder aus dem Mund befördert!

Füttern Sie Ihr Baby möglichst dann, wenn auch alle anderen essen. Das weckt den Nachahmungstrieb. Ist das nicht möglich – aus zeitlichen Gründen oder weil es dann zu stark abgelenkt ist –, sollte es wenigstens mit am Tisch sitzen, wenn Sie essen. Bieten Sie Ihrem Kind beharrlich immer wieder Beikost an – irgendwann wird es davon probieren!

2. Die „Rahmenbedingungen“ passen nicht

Für die ersten Beikostversuche sollte Ihr Baby weder satt noch hungrig wie ein Wolf sein. Bieten Sie ihm die Beikost etwa zwei (bis drei) Stunden nach der letzten Milchmahlzeit an. Denn wenn es richtig hungrig ist, hat es keine Geduld mit dem „unpraktischen“ Löffel, mit dem man anfangs nicht schnell genug satt wird. Deswegen sind die gängigen Empfehlungen, bei der anstehenden Mahlzeit (also wenn das Baby richtig hungrig ist) zuerst Beikost und dann Brust bzw. Flasche anzubieten, meist wenig praktikabel. Achten Sie auch darauf, dass Sie Ihr Kind dann füttern, wenn es „gut drauf“ ist, also möglichst ausgeschlafen. Quengelige Babys sind immer schlecht zu füttern!

Mein Tipp:

Bei meinen Kindern hatte es sich bewährt, sie zu stillen und dann schlafen zu legen. Wenn sie danach aufgewacht waren, war gerade die richtige Zeit für Essversuche.

Wenn es speziell mit dem Abendbrei Probleme gibt, kann es daran liegen, dass Ihr Kind zur Fütterzeit schon zu müde oder einfach überreizt ist. Versuchen Sie dann, den Abendbrei etwa eine Stunde früher zu füttern. Erwarten Sie anfangs nicht zu viel. Bei den ersten Beikostversuchen essen Babys meist nur einige wenige Löffelchen. Das ist völlig normal! Ihr Kind bekommt ja als Hauptnahrung noch Muttermilch oder Säuglingsnahrung und ist dadurch mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Geben Sie Ihrem Baby selbst einen Löffel und lassen Sie es „matschen“. Natürlich landet anfangs sehr wenig im Mund, doch isst es so doch das eine oder andere Löffelchen und Sie können zusätzlich mit einem zweiten Löffel etwas Brei dazufüttern.

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3. Ihr Kleines lehnt den Löffel ab

Oftmals liegt es nicht am Geschmack der angebotenen Beikost, dass Babys standhaft den Mund zukneifen, sondern an der ungewohnten Esstechnik. In den ersten zwei bis vier Wochen muss Ihr Baby sich erst mal an den Löffel gewöhnen. Bisher waren Saugen und Runterschlucken quasi eins. Deshalb versuchen viele Babys mit dem Löffel im Mund den Brei herunterzuschlucken, und das ist bei harten Löffeln unangenehm. Nehmen Sie anfangs am besten einen flexiblen Babylöffel. Machen Sie den Löffel immer nur halb voll. Führen Sie ihn über die Zunge nach hinten in den Mund, sodass Sie den Brei sanft am Oberkiefer abstreifen. Erst wenn Ihr Baby die Portion hinuntergeschluckt hat, bekommt es den nächsten Löffel.

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