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Essprobleme bei Kindern
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Die besten Tipps gegen die 6 häufigsten Essprobleme bei Kindern

Gesunde Ernährung für Ihr Kind

Manche Eltern sind völlig verzweifelt, weil ihr Kind so wenig isst, und befürchten Mangelzustände. Lesen Sie in diesem Beitrag wie Sie am besten mit Gemüsemuffeln und Essproblemen Ihres Kindes umgehen. 

Expertenrat von 
  1. Ihr Kind will überhaupt nichts essen. Zwingen Sie Ihr Kind niemals zum Essen, denn Essen soll Genuss sein und Spaß machen. Besprechen Sie mit ihm, was ihm gar nicht schmeckt oder was es lieber anders mag. Führen Sie ein Ernährungstagebuch, denn möglicherweise überschätzen Sie die Nahrungsmenge, die Ihr Kind braucht. Kinder essen nur dann, wenn sie hungrig sind. Wenn Ihr Kind appetitlos ist, könnte es daran liegen, dass es eine Krankheit ausbrütet, dass gerade der letzte Backenzahn durchbricht oder dass gerade ein Wachstumsschub vorüber gegangen ist und Ihr Kind deshalb wenig Hunger hat. Versuchen Sie Ihrem Kind mit seinen Lieblingsgerichten wieder Lust aufs Essen zu machen. Richten Sie das Essen besonders liebevoll an (z. B. Clownsgesicht auf der Pizza oder Papierschirmchen in der Quarkspeise). Schimpfen Sie nicht, wenn Ihr Kind mit dem Essen matscht, das könnte ihm den Appetit verderben. Essen Sie gemeinsam, denn wenn Ihr Kind alleine essen muss, schmeckt es nur halb so gut. Oder laden Sie andere Kinder ein, denn durch einen gewissen „Futterneid“ bekommen selbst schlechte Esser oft Appetit.

 

  1. Ihr Kind mag keine Gemüse. Gekochtes Gemüse ist bei vielen Kindern unbeliebt. Oft mögen sie keine Eintöpfe oder Suppen, bei denen man nicht erkennen kann, was darin enthalten ist. Versuchen Sie es einmal mit rohem Gemüse als Fingerfood mit einem Joghurt- oder Quarkdipp. Manchmal hilft es, wenn Sie geeignetes Gemüse wie Kohlrabi, Möhren oder Paprika in Stifte schneiden und als „Gemüsepommes“ verkaufen. Auch eine geschälte Karotte wird Ihr Kind vielleicht mit Vergnügen knabbern. Lehnt es nur bestimmte Gemüsesorten ab, tischen Sie die bei ihm beliebten Sorten extra, also nicht mit anderen Speisen vermischt, auf. Ansonsten können Sie bei „Totalverweigerung“ das Gemüse durch mehr Obst und Kartoffeln ausgleichen. Lassen Sie die Esssituation keinesfalls eskalieren nach dem Motto „Du bekommst nur Nachtisch, wenn du das Gemüse aufisst.“ Das wird Ihrem Kind das Gemüse erst recht verleiden. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran: Je mehr Gemüsesorten Ihr Kind kennen lernt, umso eher wird sich sein Geschmacksempfinden auf „Gemüsiges“ einlassen können.
  2. Ihr Kind isst kein Obst. Dass ein Kind gar kein Obst mag, kommt sehr selten vor. Meist findet sich doch die eine oder andere Obstsorte, die ihm schmeckt. Schälen Sie diese Obstsorten und bieten Sie sie in mundgerechten Stücken an. Weintrauben müssen Sie oft auch entkernen oder gleich kernlose kaufen. Versuchen Sie es mit Obstspießchen oder selbst angerührtem Naturjoghurt mit frischen Obststückchen. Oder Sie legen z. B. aus Apfelvierteln und Aprikosenspalten kleine Segelschiffe (Apfel als Schiffsrumpf, Aprikosenspalte als Segel). Notfalls bieten Sie verdünnte Obstsäfte an oder pürieren das Obst zu einer Obstsoße. In Formen für Eis am Stiel wird aus eingefrorenem Fruchtpüree eine begehrte Leckerei.

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