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Kind isst aus einem Kochtopf
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Gesund und ausgewogen: Der große Ernährungsplan für Kleinkinder

Ernährungsplan für Kleinkinder

Kinder befinden sich naturgemäß im Wachstum. Daher ist es wichtig, dass sie alle erforderlichen Nährstoffe bekommen. Das klappt jedoch nur mit einem ausgewogenen, gesunden Ernährungsplan. Doch wie viel braucht ein Kind wovon, und wie „verpacken“ Sie es so, dass Ihr Kind es auch isst? 

Expertenrat von 

Der kindliche Stoffwechsel ist vormittags am aktivsten, deshalb ist es nicht nur wichtig, was und wie viel Ihr Kind verspeist, sondern auch, wann es isst. Ein Drittel der Nahrungsmenge sollten Kleinkinder am Morgen und am Vormittag bekommen, ein Drittel mittags sowie das letzte Drittel nachmittags und abends. Deshalb haben sich drei Hauptmahlzeiten plus zwei Zwischenmahlzeiten bewährt.

Ernährungsplan für Kleinkinder: Wie viel Nahrung braucht Ihr Kind?

Anhaltspunkte, wie viel Ihr Kind täglich wovon essen sollte, liefert Ihnen Tabelle 1. Die angegebenen Mengen sind natürlich nur Richtwerte. Denn lebhafte, aktive Kleinkinder benötigen natürlich mehr Energie als ruhige, und große, kräftige Kinder brauchen mehr Nahrung als kleine, zarte. Hat Ihr Kind gerade einen Wachstumsschub, wächst auch sein Hunger. Der Appetit von Kindern kann von Tag zu Tag schwanken. Das ist völlig normal. Es macht also nichts, wenn Ihr Kind die angegebenen Mengen zeitweise etwas unter- oder überschreitet. Ein gesundes Kind wird bei ausreichendem Nahrungsangebot so viel essen, wie es benötigt. So lange Ihr Kleinkind weder über- noch untergewichtig ist (im Zweifelsfall den Kinderarzt fragen!), brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Wichtig ist allerdings, dass die angebotenen Speisen nicht aus „leeren“ Kohlenhydraten (arm an Nährstoffen wie Mineralstoffen und Vitaminen) und zu viel Fett bestehen. Deshalb sollten Süßes und Fettes nur in kleinen Mengen (nicht mehr als 10 Prozent der gesamten Energiezufuhr) erlaubt sein.

Ernährungsplan für Kleinkinder: Brauchen Kinder täglich eine warme Mahlzeit?

Auch wenn Sie den Spruch „Etwas Warmes braucht der Mensch“ getrost vergessen können, ist eine warme Mahlzeit sinnvoll, weil dadurch der Speiseplan automatisch abwechslungsreicher wird. Kartoffeln, Reis, Nudeln und Hülsenfrüchte kann man ungekocht nicht verzehren. Eier, Fleisch oder Fisch sollten Kleinkinder nur gut durcherhitzt zu essen bekommen. Daher ist eine warme Mahlzeit pro Tag (Mittag-, ersatzweise auch Abendessen) empfehlenswert.

 

Lebensmittelvorschläge für den Ernährungsplan für Kleinkinder

Damit Ihr Kleinkind über den Tag alle nötigen Nährstoffe bekommt und in etwa die in Tabelle 1 vorgeschlagenen Nahrungsmengen zu sich nimmt, finden Sie in der Übersicht im Premiumteil Vorschläge, wie Sie die einzelnen Mahlzeiten Ihres Kleinkindes sinnvoll zusammenstellen. Bieten Sie Ihrem Kind zu jeder Mahlzeit etwas zu trinken an. Es eignen sich Getränke wie Früchte- oder Kräutertee (kalt oder warm), verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie stilles Mineralwasser ohne Kohlensäure.

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