Kommentare:
Gesund essen
© shootingankauf - Fotolia.com

Gesundes Essen für Sie und Ihre Kinder

Lebensmittelhersteller müssen jetzt besser informieren

Hersteller müssen seit Januar 2015 neue Kennzeichnungen auf die Verpackungen drucken. Lesen Sie hier, was neu ist und was Sie als Verbraucher davon haben. 

Expertenrat von 
Dr. Dietmar Kowertz, Verbraucherschutz-Experte

Verpackte Lebensmittel haben einen Vorteil: Auf die Verpackungen können die Hersteller Informationen über Inhaltsstoffe, Kalorienzahl, Herkunft und gesundheitliche Wirkungen aufdrucken - das ist gut zu wissen, wenn man gesundes Essen für die Familie zubereiten möchte. Doch trotz gesetzlicher Regelungen gab es bisher viel Wildwuchs bei der Deklaration: Verbraucher beschwerten sich über die viel zu kleine Schrift, fehlende Angaben zur gentechnikfreien Herstellung, nicht vorhandene Warnhinweise für Allergiker, kaum erkennbare Verweise auf enthaltene Lebensmittelimitate usw. Das hat sich geändert, denn am 1. Januar sind EU-weite Vorschriften in Kraft getreten, die dem Verbraucher mehr Transparenz bescheren sollen.

Gesundes Essen durch neue Lebensmittel-Kennzeichnungen besser erkennen

Lesbarkeit

Erstmals ist eine Mindestgröße für die Schrift vorgeschrieben. Die Buchstaben müssen mindestens 1,2 mm groß sein; auf kleinen Packungen sind 0,9 mm Minimum. Wir meinen: Auch die Farbgestaltung erschwert oft das Lesen, z.B. wenn weiße Buchstaben auf gelbem Untergrund stehen. Hier sind leider keine Verbesserungen zu erwarten.

Allergene

„Kann Spuren von Erdnüssen enthalten“ – diesen Aufdruck haben Sie bestimmt schon mal gelesen. Er ist (lebens)wichtig für die hierzulande rund 2 Millionen Lebensmittelallergiker. Was sich geändert hat: Die 14 häufigsten Allergie-Auslöser sind leichter erkennbar aufgedruckt, z.B. im Fettdruck oder unterstrichen. Das gilt im Prinzip auch für unverpackte Ware. Bäcker, Gastronomen und Metzger müssen die Allergene in ihren Produkten kennen sowie ihre Kunden darüber mündlich und schriftlich informieren. Allerdings müssen Allergiker danach fragen, eine aktive Information ist nicht vorgesehen. Für Märkte und Zusammenkünfte auf lokaler Ebene, auf denen Lebensmittel von Privatpersonen verkauft werden (z.B. Kitas, Kirchen, Sportvereine), gelten diese Auflagen nicht.

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten

Kommentare zu "Gesundes Essen für Sie und Ihre Kinder"

Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden.
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Gesund Essen" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Gesund Essen" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?