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Füße von einem Baby
© Rainer Maiores - pixabay

Vitaminmangel bei Babys kann lebensgefährlich sein

Vitamin-K-Mangel

Vitaminmangel kann nicht nur bei Erwachsenen schädlich sein – gerade auch Säuglinge sind von den Folgen bedroht: Fehlt Ihnen das wichtige Vitamin K, kann es zu starken Blutungen kommen – die im Extremfall zum Tod führen können.  

Expertenrat von 

Vitaminmangel: Gefahr in den ersten Wochen des Lebens

Vitamin K ist unter anderem für die Blutgerinnung außerordentlich wichtig. Eine kleine Anzahl der Neugeborenen leidet unter Vitamin-K-Mangel – dieser kann bei ihnen zu einer Krankheit führen, die international unter dem Namen „Vitamin K Deficiency Bleeding“ (VKDB) bekannt ist. Sie äußert sich darin, dass die Kleinen schnell bluten oder spontan blaue Flecken entwickeln. Diese starke Blutungsneigung kann kurz nach der Geburt oder später, in den ersten Lebenswochen, auftreten.
Die Babys bluten aus der Nase, dem Mund, dem Nabelschnurrest oder dem After. Etwa bei 50 Prozent der auftretenden Fälle tritt die Krankheit in den ersten Wochen auf. Dabei kann es auch zu inneren Blutungen kommen, die sehr gefährlich werden können – bei mehr als 50 Prozent dieser Fälle kommt es zu Hirnblutungen: Eines von fünf betroffenen Babys verstirbt.

Vitaminmangel-Vorbeugung durch Gabe von Vitamin K

Um der Vitamin-K-Mangelerkrankung vorzubeugen, erhalten sowohl Flaschen- als auch Stillkinder nach ihrer Geburt Vitamin K im Krankenhaus verabreicht. Die geschieht auf zwei Wegen: Entweder oral oder als Spritze. Letztere erhalten Frühchen, die anderen Babys erhalten das Vitamin als Tropfen – auch während der ersten drei Vorsorgeuntersuchungen. Das fettlösliche Vitamin K hat zwei natürliche Formen: 

  • Vitamin K1
  • Vitamin K2

Vitamin K1 wird mit der Nahrung aufgenommen und in der Darmflora zu Vitamin K2 umgewandelt. Erhältlich ist Vitamin K in Apotheken, aber auch in Onlineshops. Mehr über das Vitamin erfahren Sie auch im Infotext auf VitaminExpress.

Enthalten ist Vitamin K in grünem Gemüse wie Kohl, Salat, Portulak oder Blattspinat. Neben der Regulierung der Blutgerinnung beugt das Vitamin angeblich Arterienverkalkungen vor und reguliert den Calciumspiegel im Blut. Zusätzlich sorgt es dafür, dass das Calcium beim Knochenstoffwechsel hilft. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt als Tagesdosis 65 Mikrogramm für Frauen und 80 Mikrogramm für Männer, und für Kinder 10 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Dosis ist ausreichend, um die Gerinnungsfaktoren in der Leber zu aktivieren.

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