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Der beste Brei für eine gesunde Baby-Ernährung

Der beste Brei für eine gesunde Baby-Ernährung

» Gesunde Beikost für Babys

gesunde Baby-Ernährung

Im zweiten Lebenshalbjahr wird es neben dem Stillen Zeit für die erste Beikost. Für eine gesunde Baby-Ernährung eignet sich hier besonders ein Getreidebrei. Lesen Sie hier, welches Getreide am besten als Ernährung für Babys geeignet ist und worauf Sie bei der Zubereitung von Getreidebrei achten sollten.

Nährstoffreiche und bekömmliche Beikost: Hafer


Der Vollmilch-Getreidebrei (ab dem 6.Monat) sorgt vor allem für ausreichend Kalzium, andere Mineralstoffe und B-Vitamine. Der milchfreie Getreide-Obst-Brei  als Beikost (ab dem 7. Monat) liefert Ihrem Baby Vitamine und Nährstoffe, ohne den kindlichen Stoffwechsel durch zu viel Eiweiß zu belasten.

Als erstes Getreide für die Beikost  eignet sich vor allem Hafer, weil Babys ihn gut vertragen und er einen hohen Gehalt an Nährstoffen wie Vitamin B1, Eisen und Kalzium hat. Wenn Sie Ihr Kind vegetarisch ernähren wollen, greifen Sie für die Baby-Ernährung zu eisenreichen Getreidesorten wie Hirse, auch Hafer und Roggen sind geeignet.
Neigt Ihr Kind zu Allergien, sollten Sie mit Reis und Dinkelbrei beginnen. In den ersten sechs Lebensmonaten sollten Sie prinzipiell auf glutenhaltiges Getreide verzichten. Leidet jemand in der Familie unter insulinpflichtiger Zuckerkrankheit (Typ-1-Diabetes) oder Zöliakie, sollte Ihr Baby im gesamten ersten Lebensjahr nur glutenfreies Getreide wie Reis oder Mais bekommen. Meiden Sie im ersten Lebensjahr Brei mit exotischen Getreidesorten wie Buchweizen, Quinoa oder Amaranth! Diese alternativen Körnerfrüchte enthalten teils Gerbstoffe, die die Verwertung von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen beeinträchtigen. Substanzen wie Saponine können dem empfindlichen Babydarm Probleme bereiten. Die Fruchtschalen des Buchweizens enthalten Fagopyrin, einen roten Farbstoff, der die Haut gegenüber Sonnenlicht empfindlicher macht und Hautentzündungen auslösen kann. Die Fruchtschalen werden beim Schälen des Buchweizens zwar entfernt, doch ist auf der Packung nicht immer ersichtlich, ob es sich um geschälten oder ungeschälten Buchweizen handelt.

Wichtig

Verzichten Sie in den ersten 12 Monaten bei der Baby-Ernährung auf rohes Getreide. Frischkornbrei ist z. B. für den kindlichen Magen- Darm-Trakt noch zu schwer verdaulich und kann zudem mit Keimen belastet sein.

Viel Überflüssiges im Fertig-Brei für Babys


Fertig-Breie, die Sie nur mit Wasser anrühren müssen, enthalten meist unnötige Zusätze wie gefriergetrocknetes Obstpulver, Emulgatoren oder Vitaminmischungen. Oft enthalten sie kein Vollkorngetreide, dafür aber Zuckerzusätze. Selbst der Aufdruck „kristallzuckerfrei“ besagt nur, dass kein Haushaltszucker (Saccharose) zugegeben wurde. Andere Süßungsmittel wie Maltose, Fruktose, Honig, Apfel- oder Birnendicksaft dürfen durchaus enthalten sein! Die große Auswahl an Geschmacksrichtungen von Stracciatella- bis Apfelstrudel- Geschmack ist nur durch Zugabe von Aromen, Kakao, Nüssen oder Gewürzen möglich, die das Allergierisiko erhöhen.

Gut zu wissen für die Zubereitung von Babynahrung


Getreidepulver oder -flocken für Babynahrung
(z. B. von Holle aus dem Reformhaus, aber auch die konventionellen Produkte) sind in der Regel thermisch aufgeschlossen, damit die Stärke verdaulich wird. Das heißt, dass das Getreide gemahlen, zum Brei angerührt, über beheizte Walzen geführt sowie anschließend getrocknet und zerkleinert wird. Das Getreide muss dann nur mit heißer Milch angerührt, aber nicht aufgekocht werden.
Bereiten Sie den Milch-Getreide-Brei immer mit Vollmilch zu, auch wenn auf der Getreideflocken-Packung etwas anderes steht! Aufgrund einer EU-Richtlinie darf der verzehrfertige Getreidebrei nicht mehr als 3,3 Gramm Fett je 100 Kilokalorien enthalten. Deshalb werden meist 160 Milliliter Vollmilch und 40 Milliliter Wasser zur Breizubereitung empfohlen. Mit dieser verdünnten Milch ist Ihr Kind auf Dauer jedoch nicht ausreichend versorgt.

 

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Nettes aus Kindermund :)

Sprudel-Pferd: Ich unterhielt mich mit unserer Tochter Lisa (5 Jahre) über Pferdefutter. Sie wollte wissen, was denn die Folge falscher Fütterung wäre. Ich antwortete, dass dann das arme Pferd wohl eine Kolik bekäme, das führe zu großen Schmerzen. Am Abend erzählte Lisa meinem Mann, dass man Pferde immer richtig füttern müsse, denn sonst bekämen sie „Kohlensäure“.