Schreien ist für jedes Baby ein normales Verhalten. Es ist nicht nur ein Ausdruck von Schmerz oder Hunger. Säuglinge schreien auch aus Frust oder weil sie uns etwas sagen wollen, sich aber nicht verstanden fühlen. Kein Baby schreit, weil es seine Eltern „manipulieren“ will!
Wann spricht man von einem Schreibaby?
Ein Neugeborenes schreit durchschnittlich eineinhalb Stunden am Tag. Das tägliche Schreipensum erhöht sich bis zur sechsten Woche auf zweieinhalb Stunden und reduziert sich etwa ab dem vierten Lebensmonat auf eine Stunde täglich. Als Schreibaby werden Kinder bezeichnet, die mehr als drei Stunden täglich an mindestens drei Tagen in der Woche schreien – und das über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen hinweg. Die vielfach für das Schreien verantwortlich gemachten Dreimonatskoliken sind selten der Auslöser für das Schreien, sondern eher dessen Folge, weil das Baby dabei viel Luft schluckt.
So können Sie das Schreien Ihres Babys verhindern
Schreibabys sind Kinder, die alles besonders intensiv erleben und dann von den vielen Reizen überflutet werden.
- Reduzieren Sie so viele Reize von außen wie möglich und halten Sie einen möglichst regelmäßigen Tagesablauf ein. Stillen Sie aber nach Bedarf und nicht nach der Uhr!
- Lassen Sie im Beisein Ihres Babys weder Radio noch Fernseher laufen. Bieten Sie nicht zu viel buntes und/oder lautes Spielzeug an.
- Eine Reise im ersten Lebensjahr kann ein Schreibaby ziemlich aus der Bahn werfen und sollte deshalb vermieden werden. Vermeiden Sie Einkaufszentren, Veranstaltungen mit vielen Leuten und allgemein zu viele Ortswechsel.
- Reichen Sie Ihr Schreibaby nicht herum. Es ist bei Mama und Papa am besten aufgehoben.
Alle Eltern wollen ihrem Kind helfen, wenn es durch sein Weinen anzeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Doch wenn sich das Schreibaby trotz aller Bemühungen nicht beruhigen lässt, fühlen sich vor allem Mütter schnell hilflos und als „Versager“.
Schreiambulanzen helfen Eltern, besser auf ihr Schreibaby einzugehen
Vor allem in Großstädten und Ballungsräumen gibt es immer mehr Schreiambulanzen oder Schreisprechstunden, häufig angegliedert an Kinderkliniken. Dort arbeiten in der Regel Kinderärzte und Psychologen eng zusammen, um zu ermitteln, warum das Baby so unstillbar schreit, und den Eltern anschließend Hilfestellung zu geben. Zuerst einmal wird das Schreibaby von einem Kinderarzt gründlich untersucht, wodurch körperliche Ursachen ausgeschlossen werden sollen. Aber die meisten der Babys sind völlig gesund. Die oftmals als Dreimonatskoliken bezeichneten Verdauungsstörungen spielen eine geringere Rolle als angenommen. Auch die Art der Geburt ist nebensächlich. Die Beratung in einer Schreiambulanz, die z. B. an eine Kinderklinik oder Erziehungsberatungsstelle angegliedert ist, ist für die Eltern meist kostenlos. Sie benötigen nur eine Überweisung Ihres Haus- oder Kinderarztes. Lediglich bei privaten Anbietern wie beispielsweise Hebammen können Kosten anfallen. Erkundigen Sie sich grundsätzlich vorab, ob und welche Kosten auf Sie zukommen.
Adressen von Beratungsstellen sowie weitere Informationen rund um Schreibabys finden Sie z. B. unter www.trostreich.de, www.schreibabyambulanz.info/adressen_ deutschland.htm oder www.mein-schreibaby.de. Auch Kinderärzte, Kinderkliniken, Erziehungsberatungsstellen und Jugendämter können Ihnen Adressen nennen










wir haben damals von meiner Hebamme eine Baby JoJo Federwiege von Kängurooh empfohlen bekommen
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unser Sohn hat viel geweint weil er schlimme Koliken hatte und die Federwiege hat ihm sehr geholfen sich zu entspannen und das hat wiederum uns sehr geholfen, denn die Zeit des Schreiens war schon eine nervliche Belastung