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Nachtschreck und Probleme zu schlafen
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Nachtschreck und Schlafprobleme: So beruhigen Sie Ihr Kind!

Tipps zum Umgang mit dem Nachtschreck

Ihr Kind sitzt nachts plötzlich schreiend im Bett und lässt sich nicht beruhigen. Klar, dass Sie als Eltern besorgt sind. Doch der so genannte Nachtschreck (Pavor nocturnus) ist nicht so selten und außerdem harmlos. Trotzdem führt er zu Schlafproblemen.  

Expertenrat von 

Vor allem Kinder zwischen zwei und sechs Jahren leiden an diesen nächtlichen Attacken. Jungen sind deutlich häufiger vom Nachtschreck betroffen. Es wird eine angeborene Veranlagung vermutet, da der Nachtschreck familiär gehäuft vorkommt. Nachtschreck-Attacken treten im ersten Drittel der Nacht, meist ein bis vier Stunden nach dem Einschlafen, auf. Dann durchlaufen die Kleinkinder einen Wechsel der Schlafphasen und wechseln vom Tiefschlaf in einen halbwachen Zustand, bevor sie wieder in den Tiefschlaf fallen. In diesem Übergangsstadium bleiben die vom Nachtschreck betroffenen Kinder quasi „stecken“ – sie schlafen nicht mehr, sind aber auch nicht richtig wach, sondern befinden sich wie in Trance.

Schlafprobleme: Hat Ihr Kind einen Nachtschreck?

Der Nachtschreck beginnt meist mit einem gellenden Schrei, manchmal auch mit einem Wimmern oder Keuchen. Das Kind zeigt alle Anzeichen starker Angst: Die Augen sind weit aufgerissen, die Pupillen schreckgeweitet. Es hat Herzklopfen, atmet schwer, schwitzt, ist verwirrt und unruhig – häufig schlafwandelt es und/oder spricht im Schlaf, möglicherweise tritt und schlägt es um sich. Manche Kinder nässen beim Nachtschreck auch ein. Es scheint die Eltern nicht zu erkennen, sein Blick geht ins Leere. Versuchen die Eltern es zu beruhigen, lassen sich die meisten Kinder weder anfassen noch beruhigen und stoßen eventuell sogar Mutter oder Vater weg. Der Nachtschreck endet so plötzlich, wie er begonnen hat. Das Kind entspannt sich, legt sich friedlich wieder hin bzw. lässt sich ins Bett zurückbringen und schläft ruhig weiter. Am nächsten Morgen kann sich das Kind an den Nachtschreck nicht erinnern. Nachtschreck-Episoden halten meist nur eine bis zehn Minuten an, können aber auch bis zu einer halben Stunde dauern. Wie häufig Attacken vorkommen, ist sehr unterschiedlich. Der Nachtschreck kann mehrmals wöchentlich, aber auch in größeren Abständen oder überhaupt nur einmalig auftreten.

Lesen Sie hier, wie Sie Kinder richtig erziehen.

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Kommentare zu "Nachtschreck und Schlafprobleme: So beruhigen Sie Ihr Kind!"

  • Bettina schreibt am 20.04.2015

    Hallo mein Sohn ist bereits 8 Jahre alt seit etwa 2 jahren ziemlich genau kurz nach der Einschulung fing alles an. Er wachte regelmäßig ca 2 Std nachdem er ins Bett ging auf lief schreien mit weit aufgerissenen Augen Riesen Pupillen wild in der Wohnung herum und ließ sich nicht beruhigen . Ich nahm ihn bei der Hand und geleitete ihn in sein Bett. Dann hörte es ungefähr für 6 Monate auf . Jetzt geht es wieder los jedoch schreit er jetzt nicht mehr so wild Rum sondern eher sowas wie Mama ich will das nicht und so komische Sachen. Jetzt ist mein Sohn auch jemand der sich nicht viel zutraut und eher schüchtern ist. Ich befürchte das er in der schule von jemandem geärgert wird jedoch möchte ich ihn nicht in Schwierigkeiten bringen was kann ich tun wie kann ich ihm helfen und wie finde ich heraus was ihn so verängstigt
  • Jessica schreibt am 01.08.2014

    Hallo mein Sohn wacht nachts schreiend auf, wenn ich ihn auf den arm nehme beruhigt er sich oft schnell und schläft gleich wieder ein. Aber ich bin mir nicht sicher ob das ein Alptraum oder Nachtschreck ist. Mein Sohn ist 2 1/2 Jahre alt und geht in die Kita aber ich muss sagen das es vor der Kita genau so war.
  • Anonym schreibt am 03.01.2010

    Hallo, liebe Redaktion!
    Bin Mutter einer fast 3 jährigen kleinen Maus. Anfangs, d.h. bis vor ca. 8 Monaten, war es für sie völlig normal im eigenen Bettchen und alleine zu schlafen. Nun ist es leider so, dass wir sehr, sehr rabiate Obernachbarn haben. Die haben es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht, in der Nacht ab ca. 24 Uhr bis 2 und dann nochmal ab 3.30 Uhr und 5 Uhr rumpolltern zu müssen. Es ist echt SCHLIMM!!!! Jedes Gespräch mit diesen Leuten verlief im Sande. Kommentar derer: \"Ich nix verstehen! Was Du meinen!\" Nun schläft abwechselnd mein Mann oder ich bei der Kleinen. Denn ohne Mami oder Papa geht sie nicht einmal mehr zu Bett!! Trotzdem schreckt sie im Schlaf auf und schreit, dass einem das Herz stehen bleibt! Dann gibt es auch wieder diese Zwischenphasen, in denen sie sich von einer Seite zur anderen wälzt und \"nur\" \"hmmm, hmmm, hmmm....\" von sich gibt. In diesem Zustand ist sie wirklich nicht immer ansprechbar. D.h. bei einem leisen beruhigenden Ton von Papa oder mir, reagiert sie nicht wirklich. Man muss sie eigentlich erst \"richtig\" aufwecken, um sie dann beruhigen zu können. Nun werde ich auf Ihre Bachblüten zugreifen, um meinem kleinen Engel wieder endlich einen ruhigen Schlaf schenken zu können. Außerdem suchen wir fieberhaft nach einer anderen Wohnung. Selbst unser \"Großer\" (12) ist nächtens richtig genervt von dem Lärm. Klar nur, dass er es momentan zumindest noch besser wegsteckt. Ich hoffe und danke Euch für Eure Tipps!!!! Vielen, vielen Dank!!
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