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		<title>Elternwissen.com</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 01 Dec 2008 00:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Taschengeld: Diese Regeln sollten Sie beachten</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/taschengeld-diese-regeln-sollten-sie-beachten.html</link>
			<description>Richtiger Umgang mit Taschengeld</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eigenes Geld zu besitzen, macht Kinder nicht nur stolz, sondern zeigt ihnen auch, dass sie ernst genommen werden. Eigenständig über Taschengeld verfügen zu können, ist für sie ein wichtiger Schritt in die Welt der „Großen“: in die Autonomie und Selbstständigkeit. Doch Kinder&nbsp;müssen auch deshalb frühzeitig lernen, mit Taschengeld umzugehen, <ul><li>damit sie ein Gefühl für den Wert der Dinge bekommen (Was ist teuer und wertvoll, was billig? Was kann ich mir mit meinem Taschengeld leisten?),</li><li>damit sie lernen, in Bezug auf ihre Konsumwünsche Prioritäten bei Ihrem Taschengeld&nbsp;zu setzen (Was ist mir wirklich wichtig, wofür will ich mit dem Taschengeld sparen? Was brauche ich eigentlich nicht, worauf kann ich verzichten?),</li><li>damit sie lernen, mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Taschengeld hauszuhalten: (Was habe ich schon ausgegeben, wie viel bleibt noch übrig? Wie lange muss ich mein Taschengeld sparen, bis ich mir meine Lieblings-DVD kaufen kann?),</li><li>damit sie lernen, dass nicht alle materiellen Wünsche mit Taschengeld immer gleich zu befriedigen sind,</li><li>damit sie in der frühen Erwachsenenzeit davor gewappnet sind, per Handy- oder auflaufender Warenhauskosten in die Schuldenfalle zu geraten.</li></ul><h2>Wichtige Taschengeld-Regeln</h2>
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</script></span>Um den Umgang mit dem Taschengeld zu üben, brauchen Kinder ab spätestens sechs Jahren ein gewisses Kontingent an Taschengeld, das sie zu ihrer eigenen Verfügung ausgezahlt bekommen. Wichtig ist dabei,<ol><li>dass das Taschengeld regelmäßig zu einem vereinbarten Termin ausgezahlt wird (z.B. zum Ersten des Monats oder am Wochenanfang),</li><li>dass das Taschengeld unaufgefordert ausgezahlt wird (das heißt, dass das Kind dem Geld nicht hinterherlaufen muss),</li><li>dass das Taschengeld immer ausgezahlt wird, unabhängig davon, wie sich das Kind verhalten hat (Taschengeldentzug ist keine geeignete Strafmaßnahme!),</li><li>dass das Taschengeld nicht an bestimmte Leistungen in Haushalt oder Schule geknüpft ist,</li><li>dass das Kind selbst entscheiden kann, wofür es das Taschengeld ausgeben oder sparen will (ausgenommen sind natürlich gefährliche oder verbotene Dinge wie Waffen, Zigaretten, Alkohol, Filme ab 16 etc.).</li></ol>Taschengeld ist nicht dafür gedacht, dass Ihre Tochter oder Ihr Sohn davon notwendige Alltagsgegenstände kaufen muss, wie z. B. Schulsachen, Lebensmittel oder Kleidungsstücke. Wenn Ihr Kind allerdings besonders teure Produkte haben will, wie etwa einen speziellen Füller, obwohl es bereits einen tauglichen besitzt, sollte es diesen Luxusgegenstand durchaus selbst mit dem Taschengeld&nbsp;finanzieren. Wünscht Ihr Kind sich besonders teure Markenschuhe oder -klamotten, sollten Sie einen Kompromiss schließen: Geben Sie den Betrag, den Sie für ein Paar Schuhe, einen Pulli oder eine Jeans angemessen finden, Ihr Kind zahlt dann die Differenz mit dem Taschengeld dazu. Vorausgesetzt natürlich, Ihr Kind benötigt gerade neue Schuhe oder einen neuen Pullover!
<h2>So viel Taschengeld sollte Ihr Kind bekommen </h2>
Bis das Kind etwa neun Jahre alt ist, empfiehlt sich eine wöchentliche Taschengeldauszahlung, da Kinder in diesem Alter oft noch Schwierigkeiten haben, das Taschengeld über einen ganzen Monat hinweg einteilen zu können. Im Alter von neun oder zehn Jahren kann ihm das Taschengeld dann monatlich ausgezahlt werden. Als Richtwerte gelten folgende Beträge:<table class="contenttable"><thead><tr><th>Alter</th><th>Betrag in Euro</th></tr></thead><tbody><tr><td>6 bis 7 Jahre</td><td>1,50 bis 2,00 wöchentlich</td></tr><tr><td>8 bis 9 Jahre</td><td>2,00 bis 2,50 wöchentlich</td></tr><tr><td>10 Jahre</td><td>12,50 monatlich</td></tr><tr><td>11 Jahre</td><td>15,00 monatlich</td></tr><tr><td>12 Jahre</td><td>17,50 monatlich</td></tr></tbody></table><ul><li>Prinzipiell müssen Sie natürlich selbst entscheiden, wie viel Taschengeld Sie Ihrem Kind tatsächlich geben können, da dass auch von der finanziellen Situation Ihrer Familie, der Geschwisteranzahl usw. abhängt. Reden Sie mit Ihrem Kind offen darüber, wenn das Geld knapp ist, damit es versteht, warum es möglicherweise weniger Taschengeld bekommt als sein bester Freund. </li><li>Umgekehrt ist ein zu hohes Taschengeld dem Kind wenig zuträglich, da es ihm erschwert, den Wert der Dinge angemessen einzuschätzen: Wer sich alles vom Taschengeld kaufen und leisten kann, ohne etwas dafür tun zu müssen, kommt nie in den Genuss des Gefühls, sich etwas wirklich erspart zu haben und stolz darauf zu sein. Ist alles Spielzeug immer schnell verfügbar, wird es rasch uninteressant: Das heizt auf Dauer nur noch mehr Konsumwünsche an!</li><li>Jüngeren Kindern sollte Taschengeld unbedingt bar ausgezahlt werden, damit das Geld auch sinnlich erfahrbar wird. Geld ist ohnehin eine abstrakte Angelegenheit, und es wird noch abstrakter, wenn es als virtuelle Größe auf einem Sparbuch liegt. Bekommt Ihr Kind allerdings von Großeltern oder anderen Verwandten öfter kleinere oder sogar größere Summen Taschengeld geschenkt, sollten Sie dies direkt auf einem Sparbuch anlegen und in Absprache mit Ihrem Kind für es verwalten.</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td class="inhalt">Schenken Sie Ihrem Kind ein Sparschwein für Taschengeld, das jederzeit mit einem Schlüssel zu öffnen ist, für den Fall, dass es etwas Taschengeld zurücklegen möchte. Der Betrag, den es zu seiner freien Verfügung haben möchte, kommt ins Portmonee. Größeren Kindern können Sie ein Kinder-Konto einrichten, das es oft schon mit einer Kinder-Giro-Karte (ohne Magnetstreifen) selbst verwalten darf. Erkundigen Sie sich hierüber bei einer Bank in Ihrer Nähe. </td></tr></tbody></table><h2>Erste Hilfe bei Taschengeld: Was tun bei kleineren Geldpannen und -nöten? </h2>
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</script></span>Da Ihr Kind den Umgang mit Taschengeld ja noch üben muss, sind kleinere oder größere finanziellen „Pannen“ normal. <ul><li>Ist Ihr Kind „pleite“, weil es vom Taschengeld zu viele Süßigkeiten gekauft hat, ist es vielleicht anschließend traurig, dass das Geld nicht mehr für den Lieblingscomic reicht. Da hilft nur: trösten und darüber reden, wie man eine solche Panne das nächste Mal am besten vermeiden kann. Stocken Sie auch in einem solchen Fall keinesfalls aus Mitleid das Taschengeld auf, auch nicht ausnahmsweise! Ihr Kind wird daraus nur lernen, dass Sie bereit sind, für seine „Fehleinschätzungen“ zu bezahlen! </li><li>Dass Kinder sich manchmal verschätzen, verrechnen oder sich über Käufe vom Taschengeld&nbsp;später ärgern, ist ganz normal. Schimpfen Sie in einem solchen Fall nicht und ersparen Sie Ihrem Kind auch Bemerkungen über Taschengeld wie „Hab ich dir doch gesagt, dass die Puppe schnell kaputt geht.“ Wir wissen ja selbst, wie unangenehm es ist, einen Fehlkauf getätigt zu haben. Ihr Kind wird sich das nächste Mal schon von ganz alleine genauer überlegen, wofür es sein Taschengeld ausgibt.</li><li>Macht Ihr Kind bei einem Klassenkameraden Schulden, oder verleiht es selbst gelegentlich Taschengeld? Machen Sie sich darüber keine großen Sorgen, sondern vertrauen Sie darauf, dass Kinder diese Dinge untereinander regeln. Eingreifen oder beratend tätig werden sollten Sie allerdings, wenn Ihr Kind langfristig oder wiederholt verliehenes Taschengeld nicht zurückbekommt oder wenn es Schulden angehäuft hat, die es vom Taschengeld allein nicht wieder ausgleichen kann. Finden Sie mit Ihrem Kind gemeinsam eine Lösung, in die es seine Ideen einbringen kann: Wie könnte es sein Taschengeld etwas aufbessern, um die Schulden abzahlen zu können?</li><li>Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind Probleme mit dem Sparen oder Geldausgaben hat, sprechen Sie es in Ruhe an und helfen Sie ihm, mit dem Taschengeld&nbsp;eine geeignete Strategie für die Lösung des Problems zu entwickeln. Gibt es sein Taschengeld regelmäßig zu rasch aus, und ärgert es sich anschließend darüber, könnten Sie vorschlagen, das Taschengeld wieder wöchentlich statt monatlich auszuzahlen. Hat es Schwierigkeiten zu entscheiden, was es sich von dem Geld kaufen möchte, überlegen Sie mit ihm gemeinsam, was eine sinnvolle Anschaffung sein könnte. Überlassen Sie die endgültige Entscheidung dennoch immer Ihrem Kind!</li></ul><h2>Taschengeld-Regeln für den&nbsp;Umgang mit Geld in der Familie</h2><ol><li>Regelmäßige Mithilfe im Haushalt sollte prinzipiell unbezahlt bleiben. Besondere Zusatzdienste wie Gartenarbeiten oder Auto-Putzen können Sie durchaus mit ein paar Euro „Lohn“ vergüten.</li><li>Auch im Umgang mit Geld sind Sie das direkte Vorbild für Ihr Kind. Wenn Sie bewusst mit Ihren Ausgaben umgehen und Ihrem Kind das Gefühl vermitteln, dass es sich manchmal lohnt, auf eine Anschaffung zu verzichten, schaut sich Ihr Kind diese Haltung mit der Zeit im Umgang mit dem Taschengeld ab. </li><li>Sprechen Sie in der Familie vor den Kindern über geplante Anschaffungen.</li></ol><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td class="inhalt"><p class="bodytext">Gehen Sie öfter mal gemeinsam ganz bewusst shoppen und zeigen Sie Ihrem Kind, wie Sie bei verschiedenen Waren das Preis-Leistungs-Verhältnis vergleichen. Ermutigen Sie Ihr Kind auch, einen Fachverkäufer anzusprechen, wenn es einen bestimmten Artikel sucht oder Fragen hat.</p></td></tr></tbody></table><div class="challenge-box">&nbsp;</div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Erziehungstipps</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>So fördern Sie die motorische Entwicklung Ihres Babys</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/baby-entwicklung/art/tipp/so-foerdern-sie-die-motorische-entwicklung-ihres-babys.html</link>
			<description>Förderung der Baby Entwicklung</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es gibt Babys bei denen die motorische Entwicklung schon fortgeschritten ist, die schon bei den ersten Gehversuchen eine sehr gute Körperkontrolle zeigen und sich, auch wenn sie umfallen, kaum jemals eine Beule holen, weil sie entweder auf den Po fallen oder beim seitlichen Umkippen den Kopf hoch halten. Und dann gibt es Babys, die umfallen wie ein Mehlsack und sich mit schöner Regelmäßigkeit – oft mehrmals täglich – blaue Flecken und Beulen am Kopf holen.
Gehört Ihr Kind zur letztgenannten Gruppe, empfiehlt es sich, immer einen <strong>Eisbeutel </strong>im Kühlschrank und <strong>Arnica </strong>D4 oder D6 in der homöopathischen Hausapotheke zu haben. Bei Stürzen geben Sie dreimal im Abstand von etwa 10 Minuten eine Tablette oder 5 Globuli Arnica, um ausgedehnte blaue Flecken und große Beulen zu verhindern.
<h2>Gesunde Baby Entwicklung: Früh übt sich ...<strong></strong></h2>
Bereits das Ungeborene im Mutterleib trainiert Muskeln und Koordination, indem es sich gezielt bewegt – es kann z. B. schon den Daumen in den Mund stecken und daran saugen. Nach der Geburt gibt der <strong>Muskeltonus </strong>(„Muskelspannung“) des Neugeborenen erste Hinweise, ob eine Störung vorliegen könnte. Ist ein Baby auffallend schlaff und kraftlos oder aber, im Gegenteil, besonders steif und verkrampft, muss immer eine eingehende Untersuchung erfolgen. Im ersten Lebensjahr verläuft die Baby Entwicklung rasant, deshalb sollten Sie unbedingt alle <strong>Vorsorgeuntersuchungen </strong>in Anspruch nehmen, damit eine etwaige Entwicklungsverzögerung schnellstmöglich erkannt und z. B. durch Krankengymnastik therapiert werden kann.<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp für eine gesunde Baby Entwicklung</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Legen Sie Ihr Baby im ersten Lebenshalbjahr nicht zu oft in die Babywippe (und zu Hause bitte nie zur „Aufbewahrung“ in den Autokindersitz!), sondern besser auf eine feste Unterlage (natürlich mit Krabbel- oder Wolldecke drunter als Kälteschutz), damit es sich frei bewegen und abstützen kann. Nur so kann es die motorische Entwicklung fördern und die erforderliche Muskelkraft entwickeln, die es später zum Krabbeln braucht!</td></tr></tbody></table><h2>Krabbeln – ein wichtiger Schritt bei der Baby Entwicklung?<strong></strong></h2>
Säuglinge, die das Krabbeln einfach überspringen und bereits mit 9 oder 10 Monaten an den Möbeln entlanggehen, sind gar nicht selten. Wenn ein Kind nicht krabbelt, so sehen das die meisten Kinderärzte als normal an. Fragt man jedoch Eltern von Kindern mit Bewegungsstörungen (gestörte Koordination oder Feinmotorik), ob ihr Kind gekrabbelt sei, so lautet die Antwort überdurchschnittlich häufig nein. Das ist nicht verwunderlich, wenn man weiß, dass Krabbeln wichtig ist für das <strong>Erlernen gegengleicher Bewegungen </strong>(so genannte Überkreuzbewegungen, also z. B. rechten Arm und linkes Bein gleichzeitig bewegen). 
Später haben diese Kinder häufig Schwierigkeiten bei der Unterscheidung von links und rechts, zeigen ungeschickte Bewegungen und in der Schule ein schlechtes Schriftbild. Versuchen Sie also keinesfalls, das Laufen zu forcieren, etwa indem Sie Ihr Kind zum Gehen an beiden Händen halten oder es in eine Gehhilfe setzen (hierdurch auch hohe Unfallgefahr!)<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp für eine gesunde Baby Entwicklung</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Mit etwa sieben Monaten, wenn Ihr Baby sich in Bauchlage kraftvoll mit den Händen abstützt, können Sie beginnen, es in die „Startposition“ für das Krabbeln zu bringen. Ihr Baby muss sich dazu im Vierfüßlerstand (auf Händen und Knien) auf dem Boden befinden. Fixieren Sie nun mit der einen Hand die Beine im Bereich der Knie auf dem Boden, während Sie mit der anderen Hand unter Babys Bauch fahren und es auf Ihrer Hand vor- und zurückschaukeln lassen.</td></tr></tbody></table><strong></strong>
<h2>Was können Sie selbst tun um die motorische Entwicklung zu fördern?<strong></strong></h2>
Bitte ermahnen Sie Ihr Kind nicht ständig, wenn es ungeschickt oder zappelig ist. Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihr Kind sich gerne „besser“ verhalten würde, wenn es das nur könnte... Um Körperwahrnehmung, Gleichgewicht, Koordination sowie Motorik effektiv und mit viel Spaß zu fördern, genügen oft ganz einfache Mittel.
<strong>Regen Sie die Körperwahrnehmung und die motorische Entwicklung durch die Haut an:</strong>
Massieren Sie Ihr Kind, frottieren Sie es nach dem Baden oder Duschen kräftig ab. Einem Kindergartenkind können Sie auch mit dem Finger eine Figur auf den Rücken malen und es raten lassen, was Sie gezeichnet haben. 
<strong>Üben Sie Bewegungen spielerisch ein und fördern Sie damit die Baby Entwicklung: </strong>Machen Sie Fingerspiele, legen Sie Ihr Baby auf den Rücken und fahren Sie mit seinen Beinchen Rad oder bringen Sie es in Krabbelposition (siehe Tipp oben).<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp für eine gesunde Baby Entwicklung</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Alle Kinder schaukeln gerne. Gleichzeitig werden dabei das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven, das Gleichgewicht und die Bewegungskoordination geschult.</td></tr></tbody></table><span class="ads_right"><script type="text/javascript"><!--
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</script></span><strong>Fördern Sie die Handgeschicklichkeit und die motorische Entwicklung: </strong>Lassen Sie Ihr Kind viel malen (mit Fingerfarben oder dicken Stiften auf großem Papier) und kneten. Geben Sie ihm Bausteine zum Zusammenstecken (Lego® oder Lego® Duplo). Kindergartenkinder können Perlen auffädeln oder mit der „Strickliesel“ stricken. 
<strong>Zielübungen für Kindergartenkinder: </strong>Dadurch trainiert Ihr Kind fein abgestimmte Bewegungen. Es kann z. B. mit einem Ball auf Dosen zielen, den Ball in einen Eimer oder durch einen Reifen werfen. Durch diese Übungen regen Sie die motorische Entwicklung ihres Kindes gezielt an.
<strong>Körperbeherrschung und Kraft fördern: </strong>Lassen Sie Ihr Kind viel im Freien spielen, gehen Sie oft auf den Spielplatz. Dort kann es, sofern das Spielangebot groß genug ist, klettern, balancieren, schaukeln, rutschen, eine schiefe Ebene hinauf- und hinuntergehen etc.<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp für eine gesunde Baby Entwicklung</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Gönnen Sie Ihrem Kind so oft wie möglich das Gefühl, in einem Meer von bunten Plastikbällen zu „schwimmen“, beispielsweise in der Kinderecke großer Möbelhäuser. Das „Bad“ in den Bällen regt die Gehirnaktivität an und fördert die Empfindungsfähigkeit der Haut.</td></tr></tbody></table><strong> </strong>
<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=erziehung-entwicklung%2Ferziehung-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Wann Ihr Kind professionelle Hilfe braucht und unseren großen Test zur motorischen Entwicklung, sehen Sie an dieser Stelle exklusive als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Baby Entwicklung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 03:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Soziale Intelligenz: Wie gut kommt Ihr Kind mit anderen zurecht?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/soziale-intelligenz.html</link>
			<description>Erziehungs-Tipps: Soziale Intelligenz</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn Ihr Kind sich in andere hinein versetzen kann, deren Gefühle wahrnimmt und dieses Wissen auch in Handlungen umsetzt, dann kann es harmonische Verbindungen herstellen und man nennt dies soziale Intelligenz.&nbsp;Für&nbsp;soziale Intelligenz&nbsp;muss es aufmerksam zuhören und auch mimische Gesten richtig deuten können. In jeder Gruppe sind die Fähigkeiten&nbsp;der sozialen Intelligenz von großer Bedeutung, denn sie entscheiden über die Beliebtheit. Wir zeigen Ihnen&nbsp; die richtigen Erziehungs-Tipps, mit denen Sie soziale Intelligenz fördern.
<h2>Soziale Intelligenz: Lukas ist beliebt, wie macht er das?</h2>
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</script></span>Der achtjährige Lukas ist ein mittelmäßiger Schüler, der sich in seiner Klasse hoher Beliebtheit durch soziale Intelligenz erfreut. Die meisten Jungen finden ihn toll und möchten ihn gerne zum Freund haben. Dabei ist Lukas ein ganz normaler Junge, der gerne Witze macht und in einem Fußballverein spielt. Auffallend an Lukas ist, dass er sich durch seine soziale Intelligenz im Klassengeschehen besonders gut auskennt. Sehr früh kannte er die Namen aller seiner Mitschüler und wusste auch schnell über ihre Vorlieben und Abneigungen Bescheid. Lukas ist kontaktfreudig und immer zu einem Schwätzchen aufgelegt, er verfügt über alles, was soziale Intelligenz ausmacht. Die Informationen, die er nebenbei durch die Gespräche bekommt, speichert er mühelos ab. Es interessiert ihn ganz einfach, was im Leben der anderen passiert. So entgeht es ihm auch nicht, wenn ein Mitschüler wütend, traurig oder hocherfreut ist. Er hat durch soziale Intelligenz ein gutes Gespür dafür, die richtigen Dinge zu sagen oder den anderen in Ruhe zu lassen. Dabei wirkt er jedoch nie bemüht, sondern stets selbstbewusst und ausgeglichen.
<h2>Soziale Intelligenz fördern: Marie ist unbeliebt, was läuft schief?</h2>
Marie ist in der gleichen Klasse und hat große Probleme mit ihren Mitschülerinnen, da sie nicht über genügend soziale Intelligenz verfügt. Mit niemandem hat sie sich wirklich anfreunden können, denn schon nach kurzer Zeit ziehen sich die anderen Mädchen von ihr zurück. Bei Marie fällt auf, dass sie kein Gespühr für aktuelle Trends hat und sich mit ihnen auch nicht auseinandersetzt. Sie lebt in ihrer eigenen Welt und teilt mit den anderen weder das Interesse für bestimmte Musik, noch für moderne Kleidung oder angesagte Fernsehserien. Soziale Intelligenz hat Marie sich noch nicht antrainiert.&nbsp;Auch die aktuellen Themen des Schultages beschäftigen Marie nicht. Oft bekommt sie gar nicht mit, was die anderen Mädchen brennend interessiert. Wenn sie sich an Unterhaltungen beteiligt, findet sie meist weder den richtigen Zeitpunkt noch das richtige Thema. Und wenn etwas nicht nach ihrer Vorstellung läuft, kann Marie das Problem nicht ausdiskutieren, sondern ist schnell eingeschnappt und entzieht sich der Situation. Dieses Verhalten ist typisch für Kinder, die nocht nicht über genügend soziale Intelligenz verfügen.
<h2>Die soziale Intelligenz wird in der Familie geprägt</h2>
Meistens spiegelt sich das schulische Verhalten der Kinder bezüglich der sozialen Intelligenz&nbsp;auch in der Familie wider. Kinder, die ihre Gefühle nicht ausdrücken können, die nicht in der Lage sind, Probleme gewaltfrei zu lösen oder die vom emotionalen Zustand anderer nichts mitbekommen, werden auch im Umgang mit den Klassenkameraden Schwierigkeiten haben. Mit der&nbsp;Checkliste im Abonnenten-Teil können Sie überprüfen, inwieweit Ihr Kind soziale Intelligenz besitzt und damit gut gerüstet für den Umgang mit anderen Menschen ist.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=erziehung-entwicklung%2Ferziehung-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Unsere Checkliste, mit der Sie herausfinden, inwiefern Ihr Kind soziale Intelligenz besitzt und weitere Erziehungs-Tipps zum Thema &quot;soziale Intelligenz&quot; sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Erziehungstipps</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geschwister erziehen: Müssen Geschwister gleich behandelt werden?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/geschwister-erziehen/art/tipp/geschwister-erziehen-muessen-geschwister-gleich-behandelt-werden.html</link>
			<description>Gerechtigkeit unter Geschwistern</description>
			<content:encoded><![CDATA[Oft scheint es ganz egal zu sein, wie sehr Eltern sich um die Gerechtigkeit bei der Behandlung ihrer Kinder bemühen: Fast alle Kinder haben das Gefühl, im Vergleich zu ihren Geschwistern benachteiligt zu sein. Doch wie sorgen Sie für Gerechtigkeit unter Geschwistern?
<h2>Gerechtigkeit unter Geschwistern: Der hat aber mehr ...<strong></strong></h2>
Geschwister müssen nicht gleich behandelt werden, denn Gleichmacherei wird keinem Kind gerecht. Vielmehr sollte beim Thema „Geschwister erziehen“ beachtet werden, dass jedes Kind eine <strong>individuelle Behandlung gemäß seinen Bedürfnissen und altersentsprechenden Fähigkeiten </strong>braucht. Doch wie sieht das in der Praxis aus?<ul><li><strong>Begegnen Sie Anschuldigungen </strong>wie „Der hat mehr“ oder „Die durfte länger als ich“ <strong>nicht mit      einer Rechtfertigung</strong>, sondern gehen Sie auf das spezielle Bedürfnis      desjenigen Kindes ein, das sich zurückgesetzt fühlt. Beschwert sich      beispielsweise Ihr Sohn, seine Schwester habe ein größeres Kuchenstück      bekommen als er, dann sollten Sie fragen:<br>      „Möchtest du noch ein Stück Kuchen?“ Eine Rechtfertigung, dass Sie genau      darauf geachtet hätten, dass beide Stücke gleich groß sind, wird ihn nicht      zufrieden stellen können.</li><li><strong>Geben Sie jedem Kind, so viel es braucht</strong>, statt jedem die gleiche Menge zu geben. Statt      die Weintrauben für jedes Kind akkurat abzuzählen, sollten Sie besser      jedes Ihrer Kinder fragen: „Willst du nur eine Hand voll Trauben oder ganz      viele?“</li><li><strong>Verteilen Sie Ihre Zeit für die Kinder nach Bedarf </strong>und nicht nach der Uhr. Quasi mit dem Eierwecker      in der Hand zuerst dem einen, dann dem anderen Kind zehn Minuten Zuwendung      zuzuteilen, wird wahrscheinlich keines der Kinder zufrieden stellen. Sagen      Sie besser zu dem Kind, das gerade nicht „dran“ ist, aber schon      sehnsüchtig darauf wartet: „Ich weiß, dass ich mir jetzt viel Zeit dafür      genommen habe, mit deiner Schwester das schwierige Puzzle fertig zu      machen. Das ist ganz wichtig für sie. Wenn wir damit fertig sind, nehme      ich mir Zeit für dich – und du kannst mir sagen, was dir wichtig ist.“</li></ul><h2>Geschwister erziehen: Wen hast du lieber?<strong></strong></h2>
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</script></span>Das ist eine der kniffligsten Fragen für Eltern. Meist ist man versucht, die Standardantwort „Ich habe euch alle gleich lieb“ oder „Ich liebe dich genauso wie deinen Bruder“ zu verwenden. Doch werden Sie immer wieder feststellen, dass Ihr Kind damit nicht zufrieden ist und oft noch weiterbohrt. Genau gleich wie jemand anders geliebt zu werden, ist irgendwie nicht das, was Ihr Kind zu hören hofft. <strong>Es möchte vielmehr aufgrund seiner Persönlichkeit auf besondere Weise geliebt werden! </strong>Sagen Sie Ihrem Kind besser: „Du bist für mich etwas ganz Besonderes und einzigartig auf der ganzen Welt. Niemand könnte dich je ersetzen!“ Ist ein Kind der Meinung, die Schwester oder der Bruder würde mehr geliebt, können Sie antworten: „An dir mag ich besonders … An deiner Schwester/deinem Bruder finde ich ... gut. Auch wenn ich Unterschiedliches an euch mag, bedeutet das nicht, dass ich einen von euch beiden mehr lieb habe als den anderen.“
<h2>Lieben Sie wirklich alle Kinder gleich?<strong></strong></h2>
Wenn Sie ehrlich sind, werden Sie vermutlich zugeben müssen, dass Sie zumindest in bestimmten Situationen eines Ihrer Kinder bevorzugen. Genau genommen ist es nämlich unmöglich, zwei oder mehr Kinder genau „gleich“ zu lieben. Wenn Sie phasenweise dem einen, dann aber wieder dem anderen Kind näher stehen, ist das völlig in Ordnung und wird keinen Schaden anrichten. <strong>Bedenklich wird es erst, wenn permanent eines der Kinder bevorzugt wird</strong>. Sie werden jedes Ihrer Kinder anders lieben und behandeln, denn jedes braucht unterschiedliche Mengen und Formen von Zuwendung und zu unterschiedlichen Zeiten. Doch gibt es einige „Favoriten“, die häufiger zum <strong>Lieblingskind </strong>aufsteigen:<ul><li>das Nesthäkchen</li><li>die älteste Tochter (als Lieblingskind der Mutter)</li><li>die jüngste Tochter (als Lieblingskind des Vaters)</li><li>dasjenige Kind, das an derselben Geschwisterposition steht wie die      Mutter oder der Vater (eine Mutter, die älteste Schwester war, würde      demnach die älteste Tochter bevorzugen)</li><li>dasjenige Kind, das einem sehr ähnlich oder gerade das Gegenteil      von einem selbst ist.</li></ul>Wichtig ist, dass Sie sich selbst immer wieder ehrlich fragen: Steht mir ein Kind näher als die anderen und, wenn ja, warum? Habe ich eines der Kinder in letzter Zeit weniger beachtet? Wenn Ihnen dabei eine Ungleichbehandlung auffällt, können Sie gezielt gegensteuern.<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Geschwister erziehen: Mein Tipp</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Um die Gerechtigkeit unter Geschwistern zu fördern, sollte jedes Kind regelmäßig einen Elternteil für sich alleine haben. So kann es spüren, dass es Mutter oder Vater wichtig ist, selbst wenn Sie momentan keinen so guten Draht zu ihm haben.</td></tr></tbody></table><div class="challenge-box">&nbsp;</div>]]></content:encoded>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Geschwister erziehen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 05:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schlafprobleme bei Babys: Die besten Tipps zum Einschlafen</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/baby-schlaeft-nicht/art/tipp/schlafprobleme-bei-babys-die-besten-tipps-zum-einschlafen.html</link>
			<description>Schlaftraining und Einschlaftipps</description>
			<content:encoded><![CDATA[Häufig treten von Anfang an Schlafprobleme bei Babys auf, doch haben im zweiten Lebenshalbjahr nicht selten auch zuvor „problemlose“ Schläfer plötzlich Ein- und/oder Durchschlafstörungen. Durchschlafen 
<h2>So viel Schlaf braucht Ihr Kind</h2>
So viel Schlaf braucht Ihr Kind durchschnittlich; die Gesamt-Schlafdauer kann um eine Stunde nach oben oder unten abweichen.<table class="contenttable"><thead><tr><th>Alter des Kindes</th><th>Gesamt-Schlafdauer</th><th>Nachtschlaf</th><th>Anzahl der Tages-Schläfchen</th></tr></thead><tbody><tr><td>1. Lebensmonat</td><td>16 Stunden</td><td>8 bis 9 Stunden (nicht am Stück!)</td><td>3 bis 4</td></tr><tr><td>2. bis 6. Lebensmonat</td><td>15 Stunden</td><td>10 Stunden ( nicht am Stück!)</td><td>3</td></tr><tr><td>7. bis 12. Monat</td><td>14 Stunden</td><td>11 Stunden</td><td>2</td></tr><tr><td>13. bis 17. Monat</td><td>13,5 Stunden</td><td>11 Stunden</td><td>2</td></tr><tr><td>18. bis 24. Monat</td><td>13,5 Stunden</td><td>11 Stunden</td><td>1</td></tr><tr><td>2 bis 3 Jahre</td><td>13 Stunden</td><td>11 Stunden</td><td>1</td></tr><tr><td>3 bis 4 Jahre</td><td>12 Stunden</td><td>11 Stunden</td><td>0 bis 1</td></tr><tr><td>4 bis 5 Jahre</td><td>11,5 Stunden</td><td>11,5 Stunden</td><td>0</td></tr><tr><td>6 bis 6 Jahre</td><td>11 Stunden</td><td>11 Stunden</td><td><p class="bodytext">0</p></td></tr></tbody></table><h2>Übermüdung ist oft Ursache für Schlafprobleme bei Babys<strong></strong></h2>
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</script></span>Neugeborene sind etwa alle eineinhalb Stunden müde und wollen schlafen. Auch ältere Kinder haben ihre ganz bestimmten Zeiten (fachsprachlich <strong>Schlaffenster </strong>genannt), zu denen sie müde sind und einschlafen können. Ist der Zeitpunkt überschritten, werden sie wieder munterer, um nach 50 bis 60 Minuten erneut „bettreif“ zu sein. Die Müdigkeit kehrt also wieder, ist dann aber noch stärker. Da Kinder bei zunehmender Übermüdung regelrecht überdreht sind, ist es wichtig, sie bei auftretender Müdigkeit rechtzeitig schlafen zu legen. Manche Kinder sind allerdings erst in der zweiten Müdigkeitsphase wirklich müde genug, um problemlos einschlafen zu können. Beobachten Sie Ihr Kind einmal über mehrere Tage, um festzustellen, wann der geeignete Zeitpunkt ist.
<h2>Checkliste: Anhand dieser Anzeichen erkennen Sie, dass Ihr Baby müde ist<strong></strong></h2><ul><li>veränderter Gesichtsausdruck, starrer      Blick, Stirnrunzeln oder Grimassieren</li><li>Gähnen, Augen-/Ohrenreiben,      Schreien/Weinen oder Quengeln</li><li>ruckartige Bewegungen, Ballen der      Fäustchen, Steif-Machen</li><li>reduzierte Aktivität,weniger      Bewegungen, Gesicht-Abwenden</li><li>Saugen, Schnullern oder      Daumenlutschen</li></ul><h2>&nbsp;Hilfreiche Tipps zum Einschlafen für alle Altersstufen</h2><ul><li><strong>Regelmäßigkeit: </strong>Die Eltern, nicht      das Kind, geben den Tagesrhythmus und auch die abendliche Schlafenszeit,      am besten zwischen 19 und 21 Uhr, vor.<strong> </strong></li></ul><strong>Wichtig: </strong>Benutzen Sie das Bett niemals als Ort der Bestrafung, etwa für eine Auszeit!<ul><li><strong>„Cool-down-Zeit“: </strong>Eine Stunde vor der      Schlafenszeit keine Aufregungen mehr, kein Fernsehen oder Toben, besser      ruhige Beschäftigung im Sitzen, ruhige Musik oder entspannende Geschichte      hören oder etwas basteln. Dämpfen Sie das Aktivitätsniveau der ganzen      Familie, drehen Sie Fernseher (am besten ganz ausschalten!) oder Musik      leiser und dämpfen Sie auch die Lautstärke Ihrer Unterhaltung.</li><li><strong>Gute-Nacht-Ritual: </strong>Führen Sie ein      Abendritual ein, das jeden Tag gleich abläuft. Bei einem Baby sind z. B.      füttern und aufstoßen lassen, wickeln, Schlafanzug anziehen, Schlaflied      oder Spieluhr, nach Gute-Nacht-Kuss Baby wach ins Bett legen und Raum      verlassen sinnvoll. Bei einem größeren Kind dürfen natürlich die      Gute-Nacht-Geschichte, abendliches Kuscheln und ein kurzes Gespräch an der      Bettkante nicht fehlen. </li><li><strong>Tagesschläfchen: </strong>Ihr Kind sollte      spätestens vier Stunden vor der Schlafenszeit aus seinem letzten      Tagesschlaf aufgewacht sein. Wecken Sie es ansonsten durch Ansprechen oder      Streicheln. Lassen Sie Ihr Baby in den ersten vier Lebensmonaten tagsüber      ohne Abdunkelung des Raumes schlafen, damit es sich leichter auf den      Tag-Nacht-Rhythmus einstellen kann.</li><li><strong>„Langweilige“ Nächte: </strong>Signalisieren Sie      Ihrem Kind konsequent, dass die Nacht zum Schlafen da ist, indem Sie nur      wenig Licht machen und nur leise das Nötigste sprechen. Ist Ihr Kind      durstig, geben Sie ihm nur etwas Wasser. Ist es nachts aufgewacht,      versuchen Sie es im Bett zu lassen und durch Streicheln, Zudecken, ein      leises Schlaflied sowie eventuell den Schnuller zu beruhigen. </li><li><strong>Nächtliche Ängste: </strong>Gegen die weit      verbreitete Angst im Dunkeln hilft ein schwaches Nachtlicht und/oder die      nur angelehnte Zimmertür. Trennungsängste kann Ihr Kind besser bewältigen,      wenn es ein oder zwei heiß geliebte Kuscheltiere oder Lieblingspuppen im      Bett hat.</li><li><strong>Untersuchung beim Kinderarzt: </strong>Um mögliche      körperliche Ursachen hartnäckiger Schlafprobleme bei Babys abklären zu      lassen, sollten Sie Ihr Kind ärztlich untersuchen lassen.</li></ul><h2>Die besten Tipps zum Einschlafen: Welche Schlafmethode ist für Ihre Familie geeignet?<strong></strong></h2>
Eine Schlafmethode, die bei Familie A in kurzer Zeit zum Erfolg geführt hat,muss nicht automatisch auch bei Familie B funktionieren. Wichtig ist, dass Sie als Eltern sich einig sind, um sich während der ersten, oft strapaziösen Trainings-Tage bestmöglich zu unterstützen.<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp: Bach-Blüten für übermüdete Eltern</th></tr><tr><td class="inhalt"><p class="bodytext">Mimulus, Olive, Pine, Red Chestnut</p> <p>Lassen Sie sich diese Mischung in der Apotheke herstellen (rezeptfrei, je nach Apotheke 5 bis 10 €). Dosierung: morgens, mittags, nachmittags und abends je 4 Tropfen auf einem Plastiklöffel, Tropfen für kurze Zeit im Mund behalten.</p></td></tr></tbody></table><h2>Sanftes Schlaftraining, ab Geburt</h2>
<strong>Schlaftraining-Methode:</strong>
Beruhigungs-Methode nach Karp: 5-Punkte-Programm, das Ihr Baby an die Zeit in Mamas Bauch erinnert<strong> </strong><em>(„Das glücklichste Baby der Welt“ von Dr. H. Karp,Goldmann 2003; 380 S.; 9,50 </em><em>€</em><em>)</em>
<strong>Durchführung:</strong><table class="bild-rechts"><tbody><tr><td><p class="bodytext"><em></em></p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/content/magazin/Kindersicherheit/kindersichere-Wohnung/Baby_richtig_einwickeln.jpg" height="181" width="245" alt="" /></p>
<p class="bodytext"><em>Diese drei Abbildungen zeigen Ihnen Schritt für <br>Schritt, wie Sie Ihr Baby richtig einwickeln.</em></p></td></tr><tr><td></td></tr></tbody></table><em>Bitte genau an die Reihenfolge halten und nur so viele Schritte anwenden wie nötig, um das Baby zu beruhigen:</em><ol><li>Baby einwickeln (siehe Abbildung), so dass es Arme und Beine nur ein wenig bewegen kann (gibt Begrenzung wie in der Gebärmutter; hilft, Reflexzuckungen von Armen und Beinen zu unterbinden)</li><li>Auf die Seite legen (Embryohaltung, gegen Umfallen in Bauchlage sichern, z. B. durch zusammengerollte Decke, Kissen in den Rücken)</li><li>Geräuschkulisse: Schschsch-Laute (etwa so laut wie das Schreien des Babys) oder auch Staubsauger-/Fön-Geräusch (Tipp: Geräusch auf Kassette aufnehmen, um Geräte zu schonen! In den ersten 3 Monaten wirkt meist auch ein alter Wecker mit seinem lauten Ticken ganz hervorragend!)</li><li> Sanftes Wiegen (in einer Wiege oder Hängematte, in den ersten 3 Lebensmonaten auch auf dem Arm oder auf den Oberschenkeln der Mutter liegend,wobei die Beine auf und ab oder nach links und rechts bewegt werden; Rhythmus an Babygeschrei anpassen: je heftiger, desto schneller)</li><li> Saugen lassen als „letzte Rettung“ (Brust, Schnuller, Flasche oder sauberen Finger anbieten,wenn Baby sich etwas beruhigt hat)</li></ol><strong>Gut zu wissen</strong><ul><li>besonders für Schreibabys geeignet,      jedoch profitieren alle Babys (und Eltern!) in den ersten Lebensmonaten      davon<strong></strong></li></ul><ul><li>Erfolg zum Teil sofort</li></ul>&nbsp;
<strong>Schlaftraining-Methode: Tweddle</strong>
Tweddle-Methode: Kontrolliertes Trösten durch bestimmte Beruhigungsund Entspannungstechniken <em>(„Jedes Kind will schlafen. Die sanfte Alternative“ von R. Cummings, K. Houghton, </em><em>L. A.Williams, Beust </em><em>2000; 202 S.; 16,90 </em><em>€</em><em>)</em>
<strong>Durchführung:</strong>
Vorgehen in den ersten Lebensmonaten:<ol><li>Bei Anzeichen von Müdigkeit (siehe      Checkliste) sattes Baby mit sauberer Windel auf den Rücken in sein      Bettchen legen, evtl. eingewickelt (siehe Abbildung) </li><li>Wenn es weint, nach 20 bis 30      Sekunden eine Beruhigungstechnik anwenden, dabei nicht mit dem Baby      sprechen, Blickkontakt weitgehend vermeiden (Beruhigungsmethoden: z. B.      Baby auf die Seite legen und mit hohler Hand sanft und rhythmisch auf Po      klapsen oder sanft schaukeln oder eine Hand auf die Schultern, die andere      ruhig auf den Po auflegen oder leises Vorsingen/beruhigende Musik)</li><li>Gewählte Beruhigungstechnik für 5      Minuten anwenden.Wenn Baby immer noch weint, andere Technik ausprobieren      (nicht mehr als drei verschiedene Methoden hintereinander)</li><li>Schläft Baby nach 20 Minuten noch      nicht, Kind aus dem Bettchen nehmen und ruhig mit ihm spielen oder eine      Entspannungstechnik wie Babymassage, entspannendes Bad oder Tragen im      Tragetuch anwenden <strong></strong></li><li>Bei Anzeichen von Müdigkeit wieder      mit Punkt 1 beginnen<strong></strong></li></ol><strong>Gut zu wissen</strong><ul><li>gut für unsichere Eltern, da stark       strukturiert mit genauen Vorgaben </li><li>modifizierte Pläne und Zeitvorgaben       für Kinder bis zu 6 Monaten, zwischen 6 und 12 Monaten sowie für       Kleinkinder </li><li>ähnelt für Kinder ab 6 Monaten stark       der Ferber-Methode, da für eine vorgegebene Zeit der Raum verlassen wird</li><li>Erfolg nach 5 bis 7 Tagen</li></ul><div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=erziehung-entwicklung%2Ferziehung-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Ein behutsames, aber konsequentes Schlaftraining für Kinder ab 6 Monaten und ein Schlaftraining mit vorgegebenem Rhythmus für Kinder ab 12 Monaten sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Schlafprobleme bei Babys und Kleinkindern</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 04:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rivalitäten und Eifersucht unter Geschwistern vermeiden</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/geschwister-erziehen/art/tipp/rivalitaeten-und-eifersucht-unter-geschwistern-vermeiden.html</link>
			<description>Geschwister erziehen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Können Sie sich vorstellen, dass sich zwei Geschwister, deren Erbanlagen ja zu etwa 50 Prozent übereinstimmen, oft unähnlicher sind als zwei zufällig ausgewählte Kinder? Und doch sind Untersuchungen genau zu diesem überraschenden Ergebnis gekommen. So zeigte sich, dass der Intelligenzquotient zweier Geschwister durchschnittlich um 10 Punkte voneinander abweicht, während der Intelligenzquotient zweier zufällig ausgewählter, nicht verwandter Kinder sich durchschnittlich nur um 1,5 Punkte unterschied. Nach Meinung verschiedener Experten setzt die <strong>Abgrenzung </strong>verschiedener <strong>Persönlichkeitsmerkmale </strong>schon früh, spätestens im Schulalter, ein. Geschwister sind bestrebt, sich voneinander zu unterscheiden. Damit sollen zwangsläufig auftretende Rivalitäten und Aggressionen in Grenzen gehalten werden. Doch was können Sie als Eltern tun, um das Miteinander Ihrer Kinder zu fördern und den Geschwisterstreit zu vermeiden?
<h2>Geschwister erziehen: Jedes Kind bewusst ermutigen<strong></strong></h2>
Um das <strong>Selbstbewusstsein </strong>jedes Ihrer Kinder zu <strong>stärken</strong>, sollten Sie es immer wieder gezielt ermutigen. Kinder, die sich der Liebe ihrer Eltern sicher sein können, müssen nicht ständig mit den Geschwistern um die elterliche Aufmerksamkeit kämpfen. Mit diesen Tipps können Sie Geschwister erziehen, Geschwisterstreit vermeiden und das Famielienleben reibungsloser gestalten<ul><li><strong>Heben Sie die Stärken </strong>Ihres      Kindes <strong>heraus </strong>– gerade wenn Sie meinen, dass es doch so viele      Schwächen hat! </li><li><strong>Loben Sie es gezielt</strong>,      wenn es etwas gut gemacht hat! Seien Sie dabei ganz konkret. Statt „Du      hast ein schönes Bild gemalt.“ sollten Sie z. B. besser sagen „Deine      Prinzessin auf dem Bild hat ein tolles Kleid an“.</li><li><strong>Sorgen Sie für vielfältige Kontakte außerhalb der Familie</strong>. Dies können Kindergarten bzw. Schule,Vereine      oder auch Freunde und Verwandte sein. So kann das Kind neue Beziehungen      aufbauen und Anerkennung in verschiedenen Bereichen finden.</li><li><strong>Lassen Sie los. </strong>Fördern      Sie die Selbstständigkeit Ihres Kindes, trauen Sie ihm etwas zu.Wenn es      ständig Ihre Unsicherheit spürt, wird es selbst unsicher werden und      Misserfolge verbuchen.</li><li><strong>Kleben Sie Ihrem Kind kein „Etikett“ auf</strong>. In vielen Familien gibt es ein „Problemkind“:      Wenn dieses Kind nicht dieses oder jenes ständig machen würde, wäre ja      alles in Ordnung. Indem Sie den „Raufbold“ oder die „Heulsuse“ eher      positiv sehen und seine Stärken mehr beachten, wird es aus seiner      negativen Rolle herauswachsen können.</li><li><strong>Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind sich nützlich fühlen kann</strong>. Sie dürfen ruhig etwas von Ihrem Kind fordern      und es zur Mithilfe im Haushalt heranziehen. So kann es sich als nützlich      und der Familie zugehörig erleben. Geben Sie ihm am besten eine Aufgabe,      die es gerne erledigt: z. B. den Tisch decken, Blumen gießen, die Katze      füttern.</li></ul><ul><li><strong>Ermutigen Sie Ihr Kind gerade dann, wenn es Fehler macht oder Schwächen hat</strong>. Es muss sich sicher sein können, dass Sie es trotzdem noch lieben.Wenn Sie Kritik üben, sollten Sie einerseits sachlich benennen, was Sie als Fehler erkennen, andererseits aber zum Ausdruck bringen, dass Sie Ihrem Kind zutrauen, das zu schaffen. Aussagen wie „Du hast zwei linke Hände“ oder „Das ist zu gefährlich/das geht kaputt“ entmutigen ein unsicheres Kind noch mehr. Besser: „Halt dich gut fest, dann schaffst du es bis oben auf das Klettergerüst!“</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp zum Thema Geschwister erziehen</th></tr><tr><td class="inhalt">Versuchen Sie bitte nicht, Ihr Kind durch Lob zu manipulieren. Loben Sie es nicht schon vorher, um es zu „Höchstleistungen“ anzuspornen, z. B.: „Du bist doch so ein großer, gescheiter, braver Junge! Du wirst bestimmt den ganzen Nachmittag ohne zu streiten mit deiner kleinen Schwester spielen!“ Und was ist, wenn Ihr Sohn es nicht schafft, was eigentlich vorherzusehen ist? Ist er dann kein „großer, gescheiter, braver Junge“ mehr?</td></tr></tbody></table><ul><li><strong>Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass auch negative Gefühle in Ordnung      sind</strong>. Sie sollten ihm nicht      verbieten, auch mal kräftig über jemanden herzuziehen oder seine Wut und      Enttäuschung, dass etwas nicht geklappt hat, herauszulassen.</li></ul><span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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<h2>Rivalitäten und Eifersucht vermeiden: Stärken Sie das „Wir-Gefühl“<strong></strong></h2>
Geschwister erziehen ist nicht immer einfach, doch wenn Sie folgende Punkte beachten, wird das „Wir-Gefühl“ in Ihrer Familie stärker und Rivalitäten werden sich verringern: <ul><li><strong>Bitte vergleichen Sie Ihre Kinder nicht untereinander</strong>. Wenn ein Kind dem anderen ständig als      leuchtendes Beispiel vorgehalten wird, schürt das nur die Rivalität. Ein      Satz wie „Obwohl Laura jünger ist als du, kann sie schon ...!“ wird kaum      dazu führen, dass das ältere Kind sich mehr Mühe gibt!</li><li><strong>Spielen Sie Ihre Kinder nicht gegeneinander aus</strong>. Vermeiden Sie Aussagen wie „Deine Schwester Mia      hilft mir immer so toll beim Tischdecken, aber du machst ja keinen Finger      krumm!“</li><li><strong>Bevorzugen Sie keines der Kinder</strong>. Verhalten Sie sich beim Geschwisterstreit neutral, indem Sie weder      den Schiedsrichter spielen noch für eines der Kinder Partei ergreifen. Das      schwächere oder jüngere Kind muss nicht immer das Unschuldslamm sein!</li><li><strong>Verlangen Sie nicht von einem der Kinder, sich dem anderen      unterzuordnen</strong>. Wenn Sie das      älteste zum Aufpasser bestimmen und vom jüngeren verlangen „Du tust, was      Robert dir sagt!“, wird sich das jüngere Kind zwangsläufig gegen das      ältere auflehnen.<strong></strong></li><li><strong>Respektieren Sie die Ansichten aller Kinder und lassen Sie jedes      zu Wort kommen</strong>. Neue Regelungen      zur Lösung von Konflikten lassen sich am besten im Rahmen einer      Familienkonferenz finden.</li></ul><h2>Bach-Blüten gegen Eifersucht, starke Rivalitäten und häufigen Geschwisterstreit<strong></strong></h2>
Aus der nachfolgenden Aufstellung wählen Sie diejenigen Bach-Blüten aus, die dem Gemütszustand Ihres Kindes entsprechen. Für ein streitendes Geschwisterpaar sind meist unterschiedliche Blüten für jedes der Kinder erforderlich.<ul><li>Wenn Neid (egal worauf ) der Grund für Geschwisterstreit ist oder      die Aggression überkocht: Holly</li><li>Für Kinder, die immer im Mittelpunkt stehen oder alles für sich      allein haben wollen: Heather</li><li>Wenn das ältere Kind sich nach der Zeit zurücksehnt, als es das      Geschwisterkind noch nicht gab: Honeysuckle</li><li>Wenn ein Kind immer versucht, das andere „unterzubuttern“: Vine</li><li>Bei ausgeprägter Intoleranz oder Überheblichkeit eines Kindes oder      bei andauerndem Genörgel oder Boshaftigkeit: Beech</li><li>Wenn das jüngere Kind das Gefühl hat, immer im Schatten zu stehen:      Larch</li><li>Wenn der kleine Streithahn sich immer an die Eltern klammert und      gerne petzt: Chicory</li><li>Wenn das ältere Kind häufig sehr ungeduldig und gereizt reagiert      und zapplig ist: Impatiens</li><li>Für Kinder, die ständig das Gefühl haben, ungerecht behandelt      worden zu sein („Immer ich!“): Willow</li><li>Wenn sich ein Kind alles gefallen lässt und sich nicht wehrt,      stark nach Anerkennung sucht: Centaury</li><li>Wenn immer wieder um das Gleiche gestritten wird: Chestnut Bud</li><li>Wenn ein Kind auf seinem Recht beharrt, obwohl es weiß, dass es im      Unrecht ist, sowie bei unterdrückter Wut, die sich z. B. in Bettnässen,      Zähneknirschen, Nägelbeißen äußert: Cherry Plum</li><li>Für Kinder, die um des lieben Friedens willen meist nachgeben:      Agrimony</li><li>Wenn ein Kind das andere ständig überfährt: Beech, Vervain; für      das „überfahrene“ Kind: Elm</li></ul>Lassen Sie sich diese Mischung ohne Alkohol in der Apotheke herstellen (rezeptfrei, je nach Apotheke 5 bis 10 €). Dosierung: morgens, mittags, nachmittags und abends je 4 Tropfen auf einem Plastiklöffel, Tropfen für kurze Zeit im Mund behalten.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=erziehung-entwicklung%2Ferziehung-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Unseren 7 Punkte Plan, mit dem Sie erkennen können, wie Sie das unerwünschte Verhalten reduzieren können, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Geschwister erziehen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 05:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erziehungsprobleme: Welche Hilfe bietet Triple P?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/erziehungsprobleme-tripe-p.html</link>
			<description>Erziehungs-Tipps: Triple P</description>
			<content:encoded><![CDATA[Neu klingt das ja alles nicht, was die ausgebildeten Familienberater von Triple P zu sagen haben. Als Erziehungs-Tipps stehen weit oben: Loben Sie Ihr Kind, setzen Sie klare Grenzen, verbringen Sie viel Zeit miteinander und helfen Sie ihm, sich zu einem selbstbewussten und selbstständigen Menschen zu entwickeln. Und wirklich, Triple P (Positive Parenting Programm = Positives Erziehungsprogramm) führt bewährte und gängige Erziehungs-Tipps für effektives Erziehungsverhalten und gegen Erziehungsprobleme&nbsp;zusammen.
<h2>Triple P: Die 5 Grundpfeiler </h2><ol><li>Sorgen Sie für eine sichere und interessante Umgebung!</li><li>Schaffen Sie eine positive und anregende Lernatmosphäre!</li><li>Verhalten Sie sich konsequent!</li><li>Erwarten Sie nicht zu viel!</li><li>Vernachlässigen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse nicht!</li></ol>Das Besondere am Triple P - Elterntraining ist jedoch die detaillierte Ausarbeitung und die Vermittlung der Erziehungsfertigkeiten in unterschiedlich gestaffelten Angeboten. Dabei vermittelt das&nbsp;Elterntraining sehr klar definierte Erziehungs-Tipps, mit denen Eltern auf das Fehlverhalten ihrer Kinder und auf Erziehungsprobleme&nbsp;reagieren sollen. Was für die einen bei Erziehungsproblemen&nbsp;sehr hilfreich ist, finden Kritiker jedoch zu schematisch. Für jedes&nbsp;Erziehungsproblem findet Triple P für Eltern eine klare Handlungsanweisung und passende Erziehungs-Tipps. Wenn die entsprechenden Reaktionen von den Eltern nicht hinterfragt werden, kann Erziehung leicht zu einer Dressur ausarten. Das verbreitete Elterntraining hat jedoch auch eine Menge Vorteile, da es auf Erziehungsprobleme in unterschiedlicher Intensität eingehen kann.
<h2>Das Programm Triple P unterscheidet 5 Stufen der Intervention:</h2>
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</script></span><ul><li>Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit und der Eltern&nbsp;für das Thema Erziehung durch Broschüren, Radio und Fernsehsendungen.</li><li>Kurzgespräche für Eltern mit geschulten Trainern von Triple P bei eng umgrenzten Erziehungsproblemen; Empfehlung von entsprechender Literatur und Material für Erziehungs-Tipps.</li><li>Einübung von Erziehungs-Tipps in (meist) vier Gruppenterminen zu einem von den Eltern geschilderten, begrenzten Erziehungsproblem.</li><li>Bei generellen Erziehungsproblemen werden die grundlegenden Konzepte und Strategien von Triple P den Eltern vorgestellt und anschließend in Rollenspielen eingeübt.</li><li>Bei schwerwiegenden Erziehungsproblemen (z.B. Drogenkonsum) und großen familiären Problemen wird eine intensive Betreuung angeboten, die unter Umständen auch Hausbesuche mit einschließt.</li></ul>Entwickelt wurde Triple P in langjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit von einem wissenschaftlichen Team an der Universität von Queensland in Australien. Dort und in Neuseeland ist Triple P so anerkannt, dass die Ausstrahlung von Radio- und Fernsehspots Familien mit Erziehungsproblemen&nbsp;über das Programm und seine Ziele informiert. Doch auch in vielen anderen Ländern wird Triple P bei Erziehungsproblemen angeboten und begleitend von wissenschaftlichen Teams auf seine Wirksamkeit überprüft. Man findet es u.a. in der Schweiz, Österreich, Belgien, Kanada und den Niederlanden. Einige der Triple P - Elterntrainings werden sogar von verschiedenen deutschen Landesministerien gefördert und können so zu einem günstigen Preis angeboten werden.
<h2>Eltern mit Erziehungs-Tipps&nbsp;fit für den Erziehungsalltag machen</h2>
Das Ziel der Triple P - Methode ist die Verbesserung der Erziehungskompetenz von Eltern durch gezielte Erziehungs-Tipps gegen Eerziehungsprobleme. Dazu bietet&nbsp;Triple P im Elterntraining&nbsp;Handlungsvorschläge in verschiedenen Erziehungsfeldern. Mit der folgenden Checkliste zu Triple P&nbsp;und mit denen im Abonnenten-Teil können Sie erkennen, ob Ihre Familie von Triple P profitieren kann.
<h2>Checkliste 1: Wie ist die Beziehung zu Ihrem Kind? (ja / nein)</h2><ul><li>Haben Sie als Eltern das Gefühl, dass Sie genügend Zeit mit Ihrem Kind verbringen?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Klappt die Kommunikation? Gelingt es Ihnen, jeden Tag mit Ihrem Kind über seine Erfahrungen und Erlebnisse zu sprechen?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Gelingt es Ihnen meistens, Ihrem Kind genügend Zuneigung zu geben und ihm zu zeigen, dass Sie es lieben?</li></ul><div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=erziehung-entwicklung%2Ferziehung-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Die benötigten weiteren Checklisten inkl. Auswertung und Informationen darüber, wo Triple P angeboten wird und wieviel es kostet, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Erziehungstipps</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Reggio Pädagogik: Der richtige Kindergarten für kleine Forscher</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/kindergarten/art/tipp/reggio-paedagogik-der-richtige-kindergarten-fuer-kleine-forscher.html</link>
			<description>Welcher Kindergarten für mein Kind?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Name Reggio Pädagogik leitet sich von der <strong>norditalienischen Stadt Reggio Emilia </strong>her. Diese neue Form der Pädagogik wurde in den 60er Jahren von den dort tätigen Erziehern entwickelt. 1991 wurde sie durch einen Bericht der US-amerikanischen Zeitschrift „Newsweek“ schlagartig weltbekannt, der die Kindertagesstätten von Reggio Emilia als <strong>weltbeste Einrichtungen </strong>auszeichnete. Nach dem Schock der PISA-Studie findet die Reggio Pädagogik auch in Deutschland zunehmend Anhänger und wird in so manchem Kindergarten umgesetzt.
<h2>Die Grundsätze der Reggio Pädagogik im Kindergarten<strong></strong></h2>
Die Erziehung im Kindergarten nach den Grundsätzen der Reggio Pädagogik ist keine Erziehung zu bestimmten Fähigkeiten und Fertigkeiten durch zielorientierte Fördermaßnahmen. Vielmehr begleitet sie Kinder auf ihren <strong>Wegen des Forschens und Lernens</strong>. So erfahren die Kinder, wie und wo sie sich die benötigten Informationen beschaffen können. Sie entwickeln sich dabei zu selbstständig denkenden und handelnden Menschen, die durch Neugier und Entdeckungsfreude an Erfahrungen lernen, statt Wissen nur zu übernehmen. <ul><li><strong>Jedes Kind ist der „Konstrukteur“ seiner eigenen Entwicklung</strong>. Es nimmt die Welt auf seine Weise wahr und      erkundet durch sein eigenes Handeln, durch Versuch und Irrtum, wie die      Welt funktioniert. Kinder entwickeln sich also nicht durch Erklärungen      oder Beschäftigungsvorgaben der Erzieherinnen, sondern durch eigene      Erfahrungen. <strong></strong></li><li>In der Reggio Pädagogik wird den Kindern <strong>kein vorgegebenes      Wissen vermittelt</strong>, sondern auf das eingegangen, was den Kindern      derzeit gerade wichtig ist. Ausgehend von einer faszinierenden Entdeckung      (etwa dass Eis schmilzt, wenn es warm wird), beginnen die Kinder, sich      durch Fragen und Experimente <strong>selbst die Informationen zu beschaffen</strong>,      die sie interessieren und die sie für ihr Verständnis benötigen. So können      sie ohne einengende Vorgaben vorurteilsfrei ihre eigenen Vermutungen anstellen      und ihre Hypothesen durch passende Experimente auf den Wahrheitsgehalt      testen.<strong></strong></li><li>Die <strong>Kinder arbeiten </strong>im Kingergarten<strong> gemeinschaftlich an      bestimmten Projekten</strong>. Deren Themen gehen von alltäglichen Erfahrungen      der Kinder aus, z. B. Schatten, Regen, Stadt. Der Austausch der Kinder      untereinander und die Ergebnisse ihres Forschens werden dabei nicht nur      gefördert, sondern auch in Wort und Bild dokumentiert. </li><li>Die <strong>Erzieherinnen lernen von und mit den Kindern</strong>, indem sie      deren Wege, mit der Welt umzugehen, aufmerksam verfolgen und unterstützen.      Die Kinder erhalten auf ihre Fragen keine fertigen Lösungen oder gar      Vorträge, wie etwas funktioniert, sondern nur „Hilfe zur Selbsthilfe“,      indem sie benötigte Materialien für ihre Experimente erhalten oder indem      die Erzieherin bei der Beschaffung von Informationen oder Materialien      hilft. Vielleicht fragt die Erzieherin das Kind auch: „Was denkst du? Wie      könnte das funktionieren? Kannst du dir eine Lösung vorstellen? Wen      könnten wir da fragen?“ Die Erzieherinnen vermitteln den Kindern dabei,      dass das Entdecken der richtigen Fragen wichtiger ist als das Finden      richtiger Antworten. </li><li><strong>Kindererziehung </strong>wird in      der Reggio Pädagokig <strong>als gemeinschaftliche Aufgabe </strong>von Eltern,      Erzieherinnen, Fachberatern und Mitbürgern verstanden, zu der jeder nach      seinen Möglichkeiten beisteuert. Die Eltern sind eng in das erzieherische      Konzept eingebunden, etwa durch aktive Mithilfe und      Mitgestaltungsmöglichkeiten in diversen Gremien. Besonders wichtig ist die      interne Fortbildung der Erzieherinnen, denen z. B. spezielle Fachberater      den neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung in verständlicher      Weise näher bringen. </li></ul>Da all diese Grundsätze jedoch wenig anschaulich sind, soll das folgende Fallbeispiel zeigen, wie die <strong>Reggio Pädagogik im Kindergarten </strong>funktioniert.<span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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<h2>Fallbeispiel<strong></strong></h2>
Jonas bringt von einem Spaziergang mit den Eltern eine lange, bunte Feder mit in den Kindergarten – die Schwanzfeder eines Fasans. Er und einige andere Kinder möchten nun wissen, wie dieser Vogel aussieht und wo er lebt. Gemeinsam mit der Erzieherin sehen sich die Kinder einen Bildband mit verschiedenen Tieren des Waldes an. Sie stellen fest, dass es dort noch viele andere Tiere gibt – von der kleinen Ameise bis zum mächtigen Wildschwein.
Beim nächsten Waldspaziergang mit der Kindergartengruppe werden Tiere beobachtet. Die Kinder sammeln auch alles, was mit Tieren zu tun hat: ein altes Wespennest, einige Federn und ein herabgefallenes, leeres Vogelnest. 
Julia ist von dem Vogelnest fasziniert. Sie möchte gerne wissen, wie der Vogel es schafft, die Ästchen so fest ineinander zu stecken, dass das Nest so gut hält. Die Erzieherin regt an: „Könnten wir nicht auch versuchen, so ein Nest zu bauen? Was brauchen wir dazu?“
Eifrig sammeln die Kinder nun verschiedene Stöckchen und Ästchen. Zurück im Kindergarten, beginnen Julia und die anderen mit den ersten Bauversuchen. Schnell merken die Kinder, dass dickere Stöckchen nicht geeignet sind, weil sie sich nicht biegen lassen. Also arbeiten sie nur mit den dünnen Ästchen weiter.
In Deutschland gibt es bisher erst etwa 100 Kindertagesstätten, die nach den Grundsätzen der Reggio Pädagogik arbeiten. Die Zahl solcher Einrichtungen wird aufgrund der starken Nachfrage der Eltern jedoch sicher kontinuierlich zunehmen. 
<strong><em>Kontaktadressen </em></strong><em>für die Reggio Pädagogik in den einzelnen Bundesländern finden Sie unter <a href="http://www.dialog-reggio.de/" target="_blank" >http://www.dialog-reggio.de/</a> </em>
<div class="challenge-box">&nbsp;</div>]]></content:encoded>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Kindergarten: Waldorf oder Montessori?</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 06:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hilfe, mein Kind lügt!</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/kind-luegt.html</link>
			<description>Warum Kinder lügen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ungefähr mit Eintritt der Schulreife, also mit sechs bis sieben Jahren, können Kinder unterscheiden, wann Lügen in Ordnung&nbsp;und wann sie unangemessen sind. Eine familiäre Atmosphäre des Vertrauens ist dabei die wichtigste Grundlage für Offenheit und Ehrlichkeit und verhindert, dass Ihr Kind lügt. Wenn sich Ihr Kind vorbehaltlos geliebt fühlt, dann kann es auch Fehler eingestehen und hat keine Ursache für Lügen. Das gilt ebenso für den Umgang mit Freunden und Lehrkräften. Lügt Ihr Kind immer wieder, geschieht das meist ganz bewusst. Es kann also ganz verschiedene Ursachen haben, warum Kinder lügen. Angst vor Strafe oder der Wunsch nach Anerkennung stehen&nbsp;beim Lügen&nbsp;an erster Stelle. 
<h2>Ursachen für Lügen: Kinder wollen ehrlich sein</h2>
Die Wahrheit ist Kindern wichtig, trotzdem kommen sie immer wieder in Situationen, wo sie lügen. Grund dafür ist, dass sie meistens über die Folgen des Lügens&nbsp;nicht nachdenken und nur die direkte Reaktion sehen: Wenn ich die schlechte Note verheimliche, bekomme ich keinen Ärger. Langfristig ist dieses Verhalten keine Lösung des Problems. Doch das Verständnis von Ehrlichkeit und den Umgang mit der Wahrheit müssen Kinder erst einmal lernen.
<h2>Kind lügt: So lernt es, ehrlich zu sein</h2>
Je öfter Kinder positive Reaktionen auf ihre eigene Ehrlichkeit und Offenheit und nicht auf ihr Lügen&nbsp;erleben, desto eher hören sie mit dem Lügen auf. Tatsache ist: Ältere Kinder fühlen sich in der Regel sehr unwohl beim Lügen. Sie haben schnell ein schlechtes Gewissen und möchten statt dem Lügen&nbsp;lieber ehrlich sein. Voraussetzung ist eine Atmosphäre des Vertrauens in der Familie. Kinder brauchen das Gefühl, ohne Vorbehalt geliebt zu werden – besonders wenn ihnen etwas misslungen ist oder sie etwas ausgefressen haben. So haben sie keine Ursache für Lügen und sind ehrlicher.&nbsp;
<h2>5 Ursachen für Lügen</h2>
<strong>1. Lügen aus Angst vor Strafe</strong>
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</script></span>Obwohl es in den meisten Familien heutzutage für kleine Vergehen wie einen zerbrochenen Teller, verschwiegene Hausaufgaben oder unerlaubtes Fernsehen kaum noch Strafen gibt, trauen sich trotzdem viele Kinder nicht, ihre Tat zuzugeben und Lügen deshalb. Weil sie sich der elterlichen Reaktion nicht sicher sind, verheimlichen sie durch Lügen&nbsp;lieber ihre Tat oder schieben die Schuld, aus Angst vor Konsequenzen, auf andere. Diese Furcht, Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen, haben sie nicht nur zu Hause, sondern auch bei Freunden und Bekannten und lügen deshalb auch dort. Ihre Lügen sind jedoch meist schnell durchschaubar, denn die Kinder verlieren leicht den Überblick und verstricken sich in ein Geflecht aus Lügen, aus dem sie bald keinen Ausweg mehr finden. 
<strong>Das können Sie tun:</strong>
Helfen Sie Ihrem Kind, die Wahrheit zuzugeben, indem Sie Verständnis zeigen und es nicht gleich bestrafen, so können&nbsp;Sie das Lügen in Zukunft verhindern.&nbsp;Reagieren Sie anders, als Ihr Kind erwartet, und nehmen Sie ihm vor künftigen Fehlern die Angst. Geht es nicht ohne Strafe, so sind logische Konsequenzen für Kinder am besten nachzuvollziehen und wirken dem Lügen entgegen. Lassen Sie sich das Hausaufgabenheft täglich zeigen, reduzieren Sie für eine Weile die Fernsehzeit oder behalten Sie für den zerbrochenen Teller ein wenig Taschengeld ein.
		<strong>2. Lügen aus Angeberei und dem Wunsch nach Anerkennung</strong>
Ein wenig Fantasie ist ganz in Ordnung, aber wenn Kinder ständig übertreiben und die wildesten Märchen erzählen, sollten sie aufhorchen. Häufig ist ein schwaches Selbstbewusstsein der Grund für die erfundenen Geschichten. Wenn die Mama zum Shoppen nach New York verfrachtet wird, der Papa angeblich einen Rolls Royce fährt oder als Haustier ein Löwe herhalten muss, buhlen Kinder meistens um die Anerkennung anderer. Diese Hirngespinste werden jedoch schnell durchschaut, und das Kind gibt sich umso mehr der Lächerlichkeit preis. 
<strong>Das können Sie tun:</strong> 
Heben Sie die Stärken und Talente Ihres Kindes häufiger hervor und verhelfen Sie ihm zu Erfolgserlebnissen. Das gelingt gut durch ein Hobby, in dem Ihr Kind seine Fähigkeiten zeigen kann und Erfolgserlebnisse hat. Fühlt ein Kind sich stark und selbstbewusst, braucht es auch keine Lügengeschichten mehr zu erfinden.
<strong>3. Lügen aus Überforderung</strong>
Für einige Kinder sind die Anforderungen des Alltags und der Schule zu hoch, sodass sie sich in Traumwelten und Ausreden flüchten. Sie behaupten dann, ihre Aufgaben bereits erledigt zu haben, das Zimmer schon aufgeräumt und die Katze schon gefüttert zu haben, obwohl nichts davon stimmt. Lieber liegen sie verträumt auf dem Bett, hören Musik oder kleben am Fernseher fest, als sich um ihre „anstrengenden“ Aufgaben zu kümmern. Häufig benutzen sie auch Lügen, um Konflikten oder Streitereien aus dem Weg zu gehen. Solche Kinder lügen nicht bewusst oder aus böser Absicht, sondern wählen aus Überforderung den leichteren Weg. Sie sind ohne Hilfe einfach nicht in der Lage, sich mit der Wahrheit auseinander zu setzen.
<strong>Das können Sie tun:</strong> 
Fragen Sie sensibel und verständnisvoll nach, warum Ihr Kind bestimmte Aufgaben nicht erledigt und lieber zu einer Lüge greift. Braucht es Ihre Hilfe oder einfach mehr Zeit für sich? Geben Sie Ihrem Kind mehr Freiraum und beschränken Sie die Anforderungen auf das Nötigste. Es braucht längere Ruhephasen als andere und mehr Zeit für seine Entwicklung zur Selbstständigkeit – dann sollte das Lügen aufhören.
<strong>4. Lügen aus Höflichkeit und Rücksichtnahme (Notlügen)</strong>
Notlügen wenden alle Menschen nahezu täglich an, und Kinder bekommen das natürlich mit. Umso wichtiger ist es, dass sie begreifen, wann eine Unwahrheit aus Höflichkeit angebracht ist und wann nicht. Signalisiert Ihr Sohn also Freude über das Geschenk seines Großvaters, obwohl er Eisenbahnen überhaupt nicht interessant findet, sollten Sie mit ihm über seine Notlüge sprechen. Zeigen Sie ihm, dass die Lüge durchschaut und akzeptiert ist.
<strong>Das können Sie tun:</strong> 
Lassen Sie Ihr Kind bei Notlügen gewähren, denn in seinem späteren Leben braucht es diese auch. Da ist es gut, wenn es früh damit umzugehen lernt.
<strong>5. Lügen aus Scham</strong>
Schamlügen sind fast schon Heldenlügen, denn ihnen liegt die Absicht zu Grunde, den Belogenen nicht enttäuschen zu wollen. Die Kinder wollen ihre Eltern schützen und daher keine Fehler eingestehen. Ihr eigenes Versagen, zum Beispiel in der Schule, ist für sie so eine große Belastung, dass sie ihren Eltern diese Scham nicht antun wollen und lieber schwindeln. Das passiert bei schlechten Noten in Klassenarbeiten, einer misslungenen Bastelhausaufgabe, bei der Mama geholfen hat, oder auch wenn Elternabende verschwiegen werden, weil es um ihr Fehlverhalten in der Klasse gehen könnte.
<strong>Das können Sie tun:</strong> 
Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Fehler normal sind und bei allen Menschen vorkommen. Suchen Sie anschauliche Beispiele: Papa hat früher immer verschwiegen, dass sein Vater auf der Mülldeponie beschäftigt war, weil er sich geschämt hat. Später stellte sich heraus, dass die Klasse die Arbeit so interessant fand, dass ein Klassenausflug dorthin organisiert wurde.
<h2>10 Tipps für den richtigen Umgang mit Lügen</h2><ol><li>Eltern haben Vorbildfunktion. Überlegen Sie, wie Ihr eigenes Verhalten in Bezug auf das Lügen aussieht. Bemühen Sie sich um Ehrlichkeit und Offenheit und lügen Sie Ihr Kind nicht an.&nbsp; Das gilt auch bei peinlichen Fragen und schmerzhaften Wahrheiten.</li><li>Helfen Sie Ihrem Kind, Alternativen zur Lüge zu finden. Wie kann es in einer ähnlichen Situation ohne Lüge bestehen?</li><li>Bestrafen Sie Lügen nicht zu hart. Zieht das Verhalten Ihres Kindes Konsequenzen nach sich, begründen Sie diese.</li><li>Beschämen Sie Ihr Kind nicht durch das strikte Einfordern von Schuldgeständnissen. Geben Sie ihm die Möglichkeit, sein Gesicht zu wahren. </li><li>Leugnet Ihr Kind einen offensichtlichen Punkt hartnäckig, lassen Sie sich erzählen, vor was Ihr Kind sich fürchtet, wenn die Sache ans Licht käme. Diese Angst können Sie ihm dann durch entsprechende Unterstützung nehmen.</li><li>Behandeln Sie Ihr Kind gerecht und stellen Sie ihm keine Falle. Es ist immer geschickter, das Thema direkt anzusprechen.</li><li>Ist die Situation für Ihr Kind völlig verfahren, schaffen Sie die Sache gemeinsam aus der Welt. Ihr Kind lernt so Lösungswege kennen und dass es mit der Wahrheit weiter kommt als mit einer Lüge.</li><li>Blamieren Sie Ihr Kind nicht vor anderen, indem Sie seine Lüge bloßstellen. Klären Sie die Situation unter vier Augen. </li><li>Belohnen und loben Sie Ihr Kind häufiger, wenn es mutig die Wahrheit sagt. </li><li>Haben Sie selbst einmal geschwindelt, müssen Sie Ihrem Kind erklären, warum. Es soll verstehen, dass Lügen vorkommen können, aber nicht in Ordnung sind.</li></ol><h2>Moralisch weiterentwickelt</h2>
Eine Studie aus Wien untersuchte 1920 das Verhalten von Kindern beim Lügen. Demnach hielt ein Viertel der Kinder Lügen zur Verheimlichung von Schäden für gerechtfertigt. Das hat sich im Laufe der Zeit stark verändert: Das Unrechtsbewusstsein ist gewachsen. Insgesamt gibt es die Tendenz, dass die heutigen Kinder bessere und moralischere Gründe dafür anführen, wann eine Lüge vertretbar ist. Früher standen bei den Lügen das Vertuschen von Naschhaftigkeit (unerlaubt Süßigkeiten nehmen) und die Nichterfüllung häuslicher Pflichten an erster Stelle – diese Gründe sind mittlerweile fast bedeutungslos. Trotzdem lügen Kinder heute noch genauso viel oder wenig wie vor 80 Jahren.
<h2>Dauerlügen</h2>
Lügt Ihr Kind immer wieder, versuchen Sie der Sache mit Hilfe von Freunden oder auch Fachleuten auf den Grund zu gehen. Wiederholtes Lügen in erheblichem Umfang offenbart ein tiefes Misstrauen des Kindes in seine Umwelt. Manche Kinder lügen, um sich vor Schmerzen zu schützen (bei Gewalt) oder um das Vertrauen der Belogenen zu testen. Wird die „schlimme“ Lüge geglaubt, dann traut sich das Kind, auch die Wahrheit zu erzählen.<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td class="inhalt">Lügen sollten Sie nicht dramatisieren, denn in gewissem Umfang ist Schummeln normal, weil alle es hin und wieder tun. Tun Sie deshalb Ihrem Kind gegenüber nicht, als wäre es das Schlimmste auf der Welt. So erreichen Sie mit der Zeit, dass Ihr Kind Ihnen vertraut und auch in schwierigen Situationen mit der Wahrheit herausrückt. Dieser Lernprozess kann bis in die Pubertät hinein anhalten.</td></tr></tbody></table>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Erziehungstipps</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>So reagieren Sie richtig auf Ihren kleinen Trotzkopf</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/so-reagieren-sie-richtig-auf-ihren-kleinen-trotzkopf.html</link>
			<description>Erziehungs-Tipps: Die Trotzphase</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kindererziehung ist kein 8-Stunden-Job mit Wochenende und Ferien, sondern zieht sich über die gesamte Entwicklungsphase vom Säugling bis zum volljährigen Jugendlichen hin, manchmal auch noch darüber hinaus. Im Zusammenleben zwischen Eltern und Kindern gibt es immer wieder mal Phasen, in denen alle an ihre Grenzen stoßen und Wutanfälle bei Kindern an der Tagesordnung sind.&nbsp;Doch ein Trotzkopf ist&nbsp;normal und kein Grund zur Beunruhigung. Oft hilft es, sich bei den Reaktionen auf den Wutanfall des Kindes auf sein Bauchgefühl zu verlassen. Eltern wissen häufig ganz genau, was die Ursache für den Wutanfall bei Ihrem kleinen Trotzkopf ist. Versuchen Sie also, in einer Trotzphase nicht gleich emotional zu reagieren, sondern schauen Sie erst mal hinter die Reaktion Ihres Kindes beim Wutanfall. Welche Ursache könnte der Wutanfall haben?<span class="ads_right"><script type="text/javascript"><!--
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</script></span><ol><li>Ist&nbsp;Ihr kleiner Trotzkopf&nbsp;enttäuscht, weil ein Versprechen nicht eingehalten wurde?</li><li>Ist&nbsp;Ihr kleiner Trotzkopf&nbsp;wütend, weil es von einem anderen Kind oder Erwachsenen geärgert wurde?</li><li>Ist&nbsp;Ihr kleiner Trotzkopf&nbsp;gekränkt, weil seine Anstrengungen nicht beachtet wurden?</li><li>Fühlt&nbsp;Ihr kleiner Trotzkopf&nbsp;sich schlecht, weil es kränkelt oder müde und unausgeschlafen ist?</li><li>Ist&nbsp;Ihr kleiner Trotzkopf&nbsp;traurig?</li><li>Hat&nbsp;Ihr kleiner Trotzkopf&nbsp;Angst?</li><li>Möchte&nbsp;Ihr kleiner Trotzkopf&nbsp;herumalbern, obwohl dafür nicht der richtige Zeitpunkt ist?</li><li>Fühlt&nbsp;Ihr&nbsp;kleiner Trotzkopf&nbsp;sich missverstanden und ungeliebt, weil niemand Zeit hat?</li><li>Fühlt&nbsp;Ihr kleiner Trotzkopf&nbsp;sich unter- oder überfordert?</li></ol>Hinter jeder Reaktion bei einem Wutanfall eines Kindes steckt auch ein Grund, warum es sich gerade jetzt so verhält. In den meisten Fällen gelingt es Eltern ohne große Schwierigkeiten, auf eine Trotzphase&nbsp;Ihres Kindes zu reagieren, wenn Sie sich über die Ursachen des Wutanfalls&nbsp;im Klaren sind. Sie müssen dann entscheiden, ob sie auf die Befindlichkeiten Ihres Kindes eingehen oder eine klare Entscheidung treffen, die dann auch umgesetzt werden muss.
<h2>Tief durchatmen und dann genau hinsehen</h2>
Vergessen Sie bei den Wutanfällen Ihres Kindes nicht, dass die Gefühle in diesem Alter noch sehr dicht unter der Oberfläche schlummern und immer recht schnell bei einem Wutanfall in der Trotzphase&nbsp;gezeigt werden möchten. Die nötige Distanz, die Sie sich im Laufe vieler Jahre antrainiert haben, ist bei Grundschuldkindern noch nicht vorhanden. Das bedeutet aber auch, dass Reaktionen auf unerwünschte Verhaltensweisen&nbsp;oder Wutanfälle&nbsp;nicht Zeit bis zum nächsten Tag haben. Kinder brauchen eindeutige und schnelle Rückmeldungen, damit sie aus der Abwärtsspirale von Wut, Angst und Frustration ausbrechen können.
<h2>Vermeiden Sie ein verbales Gefecht</h2>
Auf keinen Fall sollten Sie wütende Beschimpfungen, Anschuldigungen oder Vorwürfe Ihres&nbsp;Kindes mit gleicher Münze bei einem Wutanfall heimzahlen. Obwohl es sicherlich schmerzt, wenn Ihr kleiner Trotzkopf Sie im Eifer des&nbsp;Wutanfalls beschimpft, sollten Sie bei dieser Trotzphase möglichst ruhig und gelassen bleiben. Versuchen Sie unbedingt herauszubekommen, welches Ereignis hinter der Trotzphase steckt. Fragen Sie nach und bleiben Sie bei Ihrem Trotzkopf hartnäckig dabei, bis er sich auf ein ehrliches Gespräch einlässt. Die Reaktionen und verbalen Attacken bei einem Wutanfall&nbsp;Ihres Kindes können ganz unterschiedliche Gründe haben, im Abonnenten-Teil geben wir Ihnen ein paar Beispiele.
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=erziehung-entwicklung%2Ferziehung-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Konkrete und informative Beispiele für Kinder mit Trotzreaktionen sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Erziehungstipps</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geschwister erziehen: Von Sündenbock und Unschuldslamm</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/geschwister-erziehen/art/tipp/geschwister-erziehen-von-suendenbock-und-unschuldslamm.html</link>
			<description>Rollenverteilung von Geschwistern innerhalb der Familie</description>
			<content:encoded><![CDATA[In den ersten Lebensjahren durchlaufen alle Kinder gewisse Entwicklungsphasen, doch ab etwa vier Jahren bilden sich bestimmte Eigenschaften und Charaktermerkmale stärker heraus. So lässt sich nun klarer erkennen, ob man es mit einem Draufgänger, einer kleinen Diva, einer Sportskanone oder einem Angsthasen zu tun hat.
<h2>Rollenverteilung von Geschwistern in der Familie: Wie und warum werden Rollen verteilt?<strong></strong></h2>
Eine gewisse <strong>Rollenverteilung unter Geschwistern </strong>ist nicht an und für sich schlecht, solange nicht eines der Kinder immer als das „böse“ dasteht. Jede Rolle vermittelt Orientierung für das eigene Verhalten, und die Geschwister grenzen sich durch unterschiedliche Rollen voneinander ab. So ist es nicht verwunderlich, dass sich oft <strong>Rollenpaare unter den Geschwistern </strong>bilden: der Angsthase und der Draufgänger, die Sportskanone und der Tollpatsch oder der Sündebock und das Unschuldslamm. So vermindert sich der Konkurrenzdruck, weil beispielsweise der Tollpatsch sich als kleines Genie profiliert und den Sport seinem Bruder überlässt. Welche Rolle innerhalb der Familie ein Kind übernimmt, hängt nicht nur von dessen Neigungen und Charaktereigenschaften ab. Auch Eltern und Geschwister tragen einen großen Teil dazu bei. Wurde ein Kind erst <strong>einmal auf eine Rolle festgelegt</strong>, wird es diese „Zwangsjacke“ nur schwer wieder los. Wer immer nur als Störenfried oder Raufbold angesehen und als Sündenbock dargestellt wird, wird sich bald entsprechend verhalten. Belastender, als viele Eltern glauben, ist auch die Rolle des „guten Kindes“, das sich oft wünscht, genauso unartig sein zu dürfen wie seine Geschwister. Doch es fühlt sich verpflichtet, den Erwartungen der Eltern zu entsprechen.
<h2>Geschwister erziehen: Der Sündenbock im Teufelskreis<strong></strong></h2>
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</script></span>Ein <strong>Beispiel: </strong>Lena (fünf Jahre) piesackt ständig den kleinen Birger (drei Jahre), ist aufmüpfig und aggressiv. Dabei ist Birger wirklich immer lieb und sanft zu Lena, sodass die Eltern ihn ständig vor der bösen Schwester in Schutz nehmen müssen. Lena wird immer wütender und aggressiver, da sie das Gefühl hat: „Niemand mag mich! Alle finden nur immer Birger lieb, aber nie mich!“
So wird Lena immer schlimmer, und ihre Eltern sehen sie nur noch als das „böse“ Kind. Die negativen Erwartungen, die Lena von ihren Eltern hat und die ihre Eltern von ihr haben, werden immer wieder bestätigt. Dieser Teufelskreis setzt sich ohne aktive Bemühungen seitens der Eltern immer weiter fort. Und sogar der gepiesackte kleine Birger profitiert von Lenas Verhalten: Er ist Mamas Liebling und kann auf Kosten seiner Schwester glänzen.
<h2>Wie holen Sie den Sündenbock unter den Geschwistern aus dem Teufelskreis?</h2><ul><li><strong>Wenden Sie sich Ihrem „schlimmen“ Kind vermehrt zu! </strong>Kuscheln Sie mit ihm, loben Sie es, beachten Sie      es, sobald es sich auch nur einigermaßen gut benimmt.</li><li><strong>Steigen Sie aus der „Rollen-Zwangsjacke“ aus! </strong>Vermitteln Sie Ihrem „schlimmen“ Kind, dass es      auch gute Seiten hat. Sie werden feststellen, dass nicht nur Sie, sondern      oft auch die Geschwister oder gar das „schlimme“ Kind selbst an der bisherigen      Rolle festhalten, weil alle nun mal daran gewöhnt sind.</li></ul><h2>Geschwister erziehen: Auf Rollenzwänge reagieren und positives Verhalten betonen<strong></strong></h2><ul><li>Sagen Sie z. B. statt „Lena, hast du Birger schon wieder den Teddy      versteckt? Warum musst du auch immer so gemein zu ihm sein?“ lieber ganz      neutral „Birger möchte seinen Teddy zurückhaben“. </li><li>Wenn Birger weinend ankommt und klagt: „Lena ist gemein. Die hat      mir schon wieder meinen Teddy weggenommen!“, können Sie ihn ermutigen:      „Frag Lena einfach, ob sie dir bitte den Teddy wiedergibt. Du wirst      staunen, wie lieb Lena sein kann“. </li><li>Und wenn Lena von sich selbst behauptet: „Ich weiß schon, dass ich      böse bin“ können Sie entgegnen: „Du kannst aber auch richtig nett sein.“ </li></ul><h2>Entwicklungshemmende Rollenverteilung unter den Geschwistern vermeiden<strong></strong></h2><ul><li><strong>Unterscheiden Sie zwischen Ihrem Kind und seinem Verhalten</strong>. Sagen Sie statt „Du bist heute aber wieder      richtig eklig zu deinem Bruder!“ besser: „Wenn du ihm seinen Teddy      versteckst, dann finde ich das richtig eklig von dir!“ oder, noch besser:      „Ich finde es schade, dass du heute mit deinem Bruder gar nicht      auskommst!“ Streichen Sie das Wort „böse“ aus Ihrem Wortschatz, wenn Sie      über eines Ihrer Kinder oder sein Verhalten sprechen. </li><li>Auch wenn Sie das Gefühl haben, das ältere Kind kommandiere das      jüngere herum: <strong>Mischen Sie sich nicht vorsorglich ein</strong>. Oft      akzeptieren jüngere Kinder bereitwillig die vom älteren Kind aufgestellten      Regeln, und solange beide damit zufrieden sind, muss auch nichts geändert      werden. Jüngere Kinder geraten bei Spielen häufig ins Hintertreffen, und      kein Kind möchte immer der Verlierer sein. <strong>Nehmen Sie sich Zeit, mit      Ihrem Jüngsten gelegentlich zu spielen</strong>, damit es auch mal gewinnen      kann. <strong></strong></li><li><strong>Stellen Sie ein begabtes oder besonders folgsames Kind nicht immer      als leuchtendes Vorbild heraus</strong>.      Schnell zieht es sich so den Neid der anderen Geschwister zu und hat      dadurch einen schweren Stand. Die anderen Geschwister fühlen sich durch      das „Wunderkind“ hingegen ständig entmutigt und unzulänglich.</li><li><strong>Akzeptieren Sie jedes Ihrer Kinder wie es ist</strong>. Gerade dann, wenn Sie z. B. immer schon von      einem sportlichen Sohn geträumt haben, dieser nun aber eine völlig      unsportliche Leseratte ist. </li></ul><h2>Rollenverteilung zwischen Bruder und Schwester<strong></strong></h2>
Auch wenn Sie Söhne und Töchter „gleich“, also unabhängig von ihrem Geschlecht, erziehen wollen: Es wird Ihnen nicht gelingen. Selbst wenn Sie Ihrem Sohn eine Puppe und Ihrer Tochter einen Laster schenken: Schon die Vorliebe für männliches oder weibliches Spielzeug scheint angeboren zu sein. Spielzeug, das nicht der eigenen Geschlechtsrolle entspricht, bleibt häufig unbeachtet in der Ecke liegen. Dieses Phänomen ließ sich auch an Untersuchungen mit jungen Affen bestätigen, die je nach Geschlecht eindeutig männliches bzw. weibliches Spielzeug bevorzugten. Untersuchungen haben folgende Fakten zur <strong>geschlechtstypischen Erziehung von Jungen und Mädchen </strong>zutage gefördert:<ul><li><strong>Mütter sprechen mehr mit ihren Töchtern</strong>, besonders mit der ältesten. Mit Söhnen befassen      sie sich hingegen mehr auf gezielte Weise, indem sie deren Aufmerksamkeit      auf bestimmte Gegenstände oder Ereignisse lenken. <strong>Unliebsame      Aktivitäten werden bei Söhnen eher unterbunden </strong>als bei Töchtern. <strong></strong></li><li><strong>Zwei Buben werden kontrollierender und strenger erzogen </strong>als zwei Mädchen. Haben Eltern eine Tochter und      einen Sohn, so verbringen sie insgesamt mehr Zeit mit den Geschwistern,      erziehen sie jedoch nicht so konsequent wie gleichgeschlechtliche      Geschwisterpaare. </li><li>Ist das <strong>ältere Kind ein Mädchen</strong>, wird es häufig schon früh      zur Mitbetreuung des jüngeren Kindes herangezogen, insbesondere wenn dies      ein Sohn ist. </li><li>Ein ältester Bruder von weiteren Brüdern wird häufiger bestraft      und stärker eingeschränkt als ein ältester Bruder von Schwestern.      Insgesamt ist die Rolle des <strong>erstgeborenen Sohnes </strong>recht undankbar,      da dieser <strong>meist strenger und härter erzogen </strong>wird.</li></ul><h2>„Emanzipierte“ Geschwister erziehen<strong></strong></h2>
Wenn Sie sich der Ungleichheiten zwischen Ihren Kindern bewusst sind, können Sie gezielt gegen die Rollenverteilung gegensteuern:<ul><li><strong>Sprechen Sie mehr mit Ihren Söhnen</strong>. Lesen Sie ihnen frühzeitig und häufig vor, da      Jungen bekanntlich sprachlich weniger gewandt sind. Wie groß dabei der      Anteil der geschlechtsspezifischen Erziehung ist, ist bisher allerdings      nicht bekannt.</li><li><strong>Ihre Töchter </strong>hingegen      sollten Sie <strong>vermehrt ermutigen, aktiv zu werden</strong>. Trauen Sie ihnen      mehr als bisher zu und bremsen Sie sie nicht bei wilden Spielen.</li><li>Dass <strong>Mädchen </strong>von den Eltern <strong>genauso geschätzt werden wie      Jungen</strong>, ist heutzutage fast schon selbstverständlich. Leider sieht es      im wirklichen Leben oft noch recht düster mit der Gleichberechtigung aus.      In vielen Familien ist die Mutter immer noch die „Dienstleistende“ für      alle, denn mehr als 75 Prozent der Arbeit im Haushalt wird von Frauen      erledigt. Erziehen Sie Ihre Söhne dazu, im Haushalt zu helfen, während Sie      bei Ihren Töchtern naturwissenschaftliche Neigungen und Durchsetzungskraft      fördern sollten.</li><li><strong>Streichen Sie bestimmte Sätze aus Ihrem Vokabular</strong>. Dazu gehören z. B. Aussagen wie „Ein Indianer      kennt keinen Schmerz!“ oder „Sowas tut ein Mädchen nicht!“ Natürlich      dürfen auch Jungen weinen. Und Verhaltensweisen, die aus welchen Gründen      auch immer nur für Mädchen unpassend sein sollen, entsprechen in der Regel      überkommenen Rollenklischees. Warum sollen nicht auch Mädchen mal richtig      wütend werden oder sich mal ordentlich schmutzig machen?</li></ul><div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=erziehung-entwicklung%2Ferziehung-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Ob Sie Geschwisterpärchen anders erziehen sollten als nur Schwestern oder Brüder, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>Geschwister erziehen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 02:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Babygymnastik zur Frühförderung</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/foerderkurse-babys/art/tipp/babygymnastik-zur-fruehfoerderung.html</link>
			<description>Frühförderung für Arme und Beine </description>
			<content:encoded><![CDATA[Besonders dankbar für unsere Vorschläge zur Babygymnastik sind meist <strong>Babys im vierten und fünften Lebensmonat</strong>. Sie möchten sich schon mehr bewegen, können aber oft noch nicht so, wie sie gerne wollen! Das Herumliegen scheint ihnen in diesem Alter richtig auf die Nerven zu gehen. Die Babygymnastik kann <strong>so lange </strong>dauern, <strong>wie Ihr Kind Spaß daran hat</strong>. Zeigt es erste Zeichen von Unlust oder signalisiert es Ihnen durch Abwenden, dass es seine Ruhe möchte, hören Sie bitte damit auf, um Ihr Kind nicht zu überfordern. Um die Verdauung Ihres Babys nicht zu stören, sollten Sie <strong>nicht direkt nach seinen Mahlzeiten </strong>turnen, sondern lieber erst eine Stunde später mit der Babygymnastik beginnen.
<h2>Babygymnastik: Übungen für die Frühförderung der Beine<strong></strong></h2><table class="bild-rechts"><tbody><tr><td><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/content/magazin/erziehung/Foerderkurse-fuer-Babys/Baby-Workout.jpg" height="218" width="218" alt="" /></p>
<p class="bodytext">Babygymnastik zur Frühförderung</p></td></tr><tr><td></td></tr></tbody></table><strong>Bewegen und lockern </strong>Sie die Beinchen Ihres Babys <strong>in den Knie- und Hüftgelenken</strong>:<ul><li>Setzen Sie sich so hin, dass das Baby bequem auf Ihrem Schoß      liegen kann. Es liegt mit dem Rücken auf Ihren Oberschenkeln, der Kopf ist      auf Ihren Knien. So können Sie sich beim Turnen am besten ansehen .</li><li>Fassen Sie die Füßchen Ihres Babys und strecken Sie sanft und ohne      jede Gewalt seine Beinchen aus. Eine kurze Pause einlegen.</li><li>Dann beugen Sie die Beine wie zum Schneidersitz vor seinem      Bäuchlein zusammen, einen Fuß höher als den anderen (siehe Abbildung).      Kurz in dieser Position verharren.</li><li>Nun die Beine wieder sanft strecken, kurze Pause.</li><li>Beim nächsten Beugen wird der andere Fuß höher gelegt. So wechseln      Sie jedes Mal die Beinchen ab. </li><li>Achten Sie darauf, diese Übung ruhig und gleichmäßig auszuführen.</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp für die Babygymnsatik zur Frühförderung: </strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Singen Sie während der Babygymnastik Ihrem Baby ein Kinderlied vor oder legen Sie eine nicht zu schnelle Musik auf. Mozart beispielsweise gefällt fast allen Babys.</td></tr></tbody></table><span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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</script></span>Eine bei den Babys sehr <strong>beliebte Alternative</strong>: Spielen Sie <strong>Dampflok</strong>. Nehmen Sie die Beinchen Ihres Babys an den Fußgelenken und bewegen Sie sie im Rhythmus einer anfahrenden Dampflok, mal schneller (bitte nicht ruckartig oder hektisch!), mal langsamer. Machen Sie dazu das passende Geräusch, zischen und schnaufen Sie im Rhythmus mit. 
<div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=erziehung-entwicklung%2Ferziehung-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Unsere  Babygymnastik zur Frühförderung der Arme und Schultern sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Förderkurse für Babys</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 06:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Welcher Kindergarten für mein Kind?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/kindergarten/art/tipp/welcher-kindergarten-fuer-mein-kind.html</link>
			<description>Kindergarten-Formen und ihre pädagogischen Konzepte</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit der PISA-Studie wird von verschiedenen Seiten gefordert, dass der Kinderarten die Drei- bis Sechsjährigen nicht nur betreuen, sondern <strong>stärker fördern </strong>müsse. Im Kindergarten sollen die Kinder <strong>vielfältige Anregungen </strong>bekommen, damit sie neugierig werden (bzw. bleiben!), und Anreize erhalten, ihre <strong>Welt selbst zu entdecken</strong>. Wichtig ist aber auch, dass Kinder <strong>soziale Fähigkeiten </strong>wie Gemeinschaftsgefühl, Rücksicht und Toleranz bereits im Kindergarten erlernen. 
<h2>Anforderungen an den Kindergarten und sein pädagogisches Konzept<strong></strong></h2>
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</script></span>Der Kindergarten muss nicht nur zu Ihrem Kind, sondern auch zu Ihnen als Eltern passen! Im Vorfeld sollten Sie daher auch folgende Punkte berücksichtigen:<br /><strong>Wohnort- oder Arbeitsplatznähe: </strong>Haben Sie es morgens eilig, weil Sie zur Arbeit müssen? Sollte der Kindergarten daher möglichst in Ihrer Nähe oder auf dem Weg zur Arbeit liegen? Legen Sie Wert darauf, Ihr Kind zu Fuß zum Kindergarten zu bringen?<br /><strong>Öffnungszeiten: </strong>Stimmen die Öffnungszeiten des Kindergartens ggf. mit Ihren Arbeitszeiten überein? Gibt es ein Betreuungsangebot in anderen Kindergärten, wenn der Kindergarten Ihres Kindes Ferien hat?<br /><strong>Elternmitarbeit: </strong>Wie viel Zeit wollen oder können Sie in die Mitarbeit investieren?
<h2>Welcher Kindergarten passt zu Ihrem Kind?<strong></strong></h2>
Damit Sie selbst entscheiden können, welche ob ein spezielles pädagogisches Konzept Ihren Ansprüchen, aber auch den Besonderheiten Ihres Kindes entspricht, finden Sie in unserer großen Übersichtstabelle alle wichtigen Kindergarten-Typen aufgeführt. Sofern sinnvoll, finden Sie dort auch Hinweise, welcher Kindergarten sich für bestimmte Kinder besonders gut oder eben eher nicht eignet.<table class="infobox-breit"><tbody><tr><th>Mein Tipp</th></tr><tr><td class="inhalt">Bedenken Sie bitte, dass die Wartelisten für bestimmte Kindergarten-Typen regional sehr unterschiedlich sein können. Informieren Sie sich daher möglichst frühzeitig beim Kindergarten Ihrer Wahl (eventuell schon ein bis zwei Jahre im Voraus!).</td></tr></tbody></table>Letztendlich ist für die Wahl des Kindergartens dann natürlich Ihr persönlicher Eindruck entscheidend. Nutzen Sie dazu angebotene Schnuppertage und sprechen Sie mit Eltern, deren Kinder dort in den Kindergarten gehen!<table class="contenttable"><caption>Kindergärten und ihre pädagogischen Konzepte</caption><thead><tr><th>Kindergarten</th><th>Pädagogisches Konzept</th><th>Gut zu wissen</th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Städtischer<br>Kindergarten</strong></td><td><ul><li>verschiedene pädagogische Konzepte      möglich</li><li>oft große Gruppen (bis 25 Kinder)</li></ul></td><td><ul><li>meist nahe gelegen, daher gut für Kinder,      die in der Nähe Freunde finden wollen</li><li>eher geeignet für Kinder, die sich      auch in größeren Gruppen behaupten können, weniger gut für sehr      schüchterne Kinder</li><li>häufig lange Öffnungszeiten (z. B.      Ganztagsbetreuung) und elternfreundliche Ferienregelung</li></ul></td></tr><tr><td><strong>Kirchlicher<br>Kindergarten</strong></td><td><ul><li>verschiedene pädagogische Konzepte      möglich</li><li>besondere <strong>Berücksichtigung      christlicher Inhalte</strong>, Leben im Kirchenjahr</li><li>oft große Gruppen (bis 25 Kinder)</li></ul></td><td><ul><li>wie „liberal“ ein kirchlicher Kindergarten ist, ist je nach Einrichtung unterschiedlich, daher eventuell auch für weniger religiöse Eltern interessant</li><li>besondere Förderung des      Gemeinschaftsgefühls</li><li>Vor- und Nachteile meist ähnlich wie      bei Städtischen Kindergärten</li></ul></td></tr><tr><td><strong>Bewegungskindergarten</strong></td><td><p class="bodytext"><strong>selbstbestimmtes Lernen durch Bewegung</strong></p><ul><li>Bewegung wird als wichtiges Mittel      der ganzheitlichen Entwicklung des Kindes erkannt</li><li>offener Kindergarten, bei dem die      Kinder selbst entscheiden, wobei sie mitmachen wollen</li><li>Grundaktivitäten wie Gehen, Klettern      oder Werfen werden durch kindgemäße Spielangebote gefördert</li><li>spielerische Auseinandersetzung mit Geräten, Spielpartnern und Spielsituationen fördert die soziale Kompetenz und das Gemeinschaftsgefühl, vermittelt aber auch Erfolgserlebnisse</li></ul></td><td><ul><li>Ausgleich der Bewegungsarmut unserer      Zeit</li><li>ideal für Kinder, die viel Bewegung      brauchen, z. B. hyperaktive Kinder</li><li>Förderung der motorischen Fähigkeiten, daher für sportlich „schwächere“ Kinder geeignet, denen so viel Bewegung jedoch auch zu viel werden könnte!</li></ul></td></tr><tr><td><strong>Bilingualer</strong><br> <strong>Kindergarten</strong></td><td><p class="bodytext"><strong>spielerischer Spracherwerb durch zweisprachige Erziehung</strong></p><ul><li>eine Erzieherin spricht nur deutsch, die zweite nur in der Fremdsprache (meist englisch oder französisch, möglichst als Muttersprache)</li><li>Kinder lernen die Sprache über die jeweilige Situation, Gesagtes wird unterstützt durch Handlungen und Gesten, Erklärungen in der zweiten Sprache sind nur ergänzend</li><li>meist kleinere Gruppen (bis 20      Kinder)</li></ul></td><td><ul><li>Voraussetzung: altersgemäße      Entwicklung der Muttersprache, die das Kind jedoch noch nicht perfekt      beherrschen muss</li><li>häusliches Üben der Fremdsprache ist      nicht notwendig!</li><li>Erlernen einer Fremdsprache fällt      Kindern in diesem Alter erstaunlich leicht</li></ul></td></tr><tr><td><strong>Elterninitiativ-<br>Gruppe </strong>(darf sich offiziell nicht Kindergarten nennen)</td><td><p class="bodytext"><strong>hier machen Eltern vieles selbst</strong></p><ul><li>verschiedene pädagogische Konzepte      möglich, häufig wird freies Spiel gefördert</li><li>meist kleine Gruppen bis 15 Kinder</li></ul></td><td><ul><li>großes Mitspracherecht der Eltern und meist monatliche Elternabende, aber relativ hoher Zeitaufwand für aktive Mithilfe</li><li>oft etwas höherer Beitrag</li><li>in diesen Einrichtungen werden nicht selten auch Kinder unter drei Jahren bzw. sogar Wickelkinder in begrenzter Zahl aufgenommen</li></ul></td></tr><tr><td><strong>Integrations-<br>Kindergarten</strong></td><td><p class="bodytext"><strong>behinderte und nichtbehinderte Kinder werden zusammen erzogen</strong></p><ul><li>unterschiedliche pädagogische      Konzepte möglich</li><li>kleinere Gruppen (unter 20 Kinder,      nicht mehr als ein Viertel davon behindert)</li><li>zusätzliches Fachpersonal wie z. B.      Heilpädagoginnen</li></ul></td><td><ul><li>Rücksicht und Toleranz werden      gefördert</li><li>oft etwas höherer Beitrag</li></ul></td></tr><tr><td><strong>Kindergarten mit Situationsansatz</strong></td><td><p class="bodytext"><strong>Erziehungsarbeit orientiert sich an den Erfahrungen des Kindes</strong></p><ul><li>Impulse gehen vom Kind aus, von      seinen Fragen, Erfahrungen, Erlebnissen</li><li>Erzieherin gibt nur Hilfestellung,      damit die Kinder das Thema möglichst selbstständig bearbeiten können</li><li>Ziel: Den Kindern sollen die nötigen Kompetenzen für den Alltag vermittelt werden (wie beschaffe ich mir die nötigen Informationen)</li></ul></td><td><ul><li>fortschrittliches Konzept, das auch      in städtischen oder kirchlichen Kindergärten angeboten wird</li></ul></td></tr><tr><td><strong>Kindergarten mit Projektarbeit</strong></td><td><p class="bodytext"><strong>ideale Form der Bildung im Kindergarten</strong></p><ul><li>Themen werden im Zusammenhang      bearbeitet, z. B. Projekte wie „Auf dem Wochenmarkt“, „Beim Zahnarzt“</li><li>Kontakt zur „Außenwelt“ jenseits des      Kindergartens wird gefördert</li><li>kann gut mit dem Situationsansatz      kombiniert werden (Beispiel: Reggio-Pädagogik)</li><li>Ziel: Kinder erwerben im Zusammenhang      und im Kontakt zur alltäglichen Umwelt alle erforderlichen Fähigkeiten</li><li>Förderung von Selbstständigkeit,      Erfahrungslernen und Handlungsorientierung</li></ul></td><td><ul><li>zukunftsträchtiges Konzept, das auch      in städtischen oder kirchlichen Kindergärten angeboten wird</li></ul></td></tr><tr><td><strong>Kindergarten mit traditionellem Ansatz</strong></td><td><p class="bodytext"><strong>Themen werden von der Erzieherin vorgegeben</strong></p> <p>Ziel: Kinder sollen die vorgegebenen Inhalte möglichst spielerisch erlernen oder in bestimmten vorgegebenen Fertigkeiten gefördert werden</p></td><td><ul><li>traditionelles Konzept, das meist in städtischen oder kirchlichen Kindergärten angeboten wird</li></ul></td></tr></tbody></table><div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=erziehung-entwicklung%2Ferziehung-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Informationen über 5 weitere Kindergarten-Formen sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Kindergarten: Waldorf oder Montessori?</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 06:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Leidet Ihr Kind unter Stress?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/kind-stark-selbstbewusst/art/tipp/kind-stress.html</link>
			<description>Stress und Stresssymptome</description>
			<content:encoded><![CDATA[Jedes fünfte Kind hat heutzutage mit negativem Stress zu kämpfen. Schon Grundschüler reagieren auf den Leistungsdruck und die hohen schulischen Anforderungen mit Stresssymptomen. Kopf- und Ohrenschmerzen, Nägelkauen, Hautausschlag, Ängste, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen und Verhaltensauffälligkeiten können&nbsp;Stresssymptome sein. Dabei bedeutet Stress&nbsp;für jedes Kind etwas anderes. Manches reagiert schon mit Stresssymptomen wie Schlafstörungen wegen einer nicht gemachten Hausaufgabe, ein anderes hält Termindruck nicht aus oder kriegt erst Stress, wenn seine Versetzung gefährdet ist. Ein gewisses Maß an Anspannung und Nervosität vor neuen Aufgaben ist allerdings gesund und mobilisiert die Kräfte Ihres Kindes. Im Körper wird&nbsp;bei geringem Stress&nbsp;Adrenalin ausgeschüttet, das Ihrem Kind hilft, schnell zu reagieren. Anschließend produziert der Körper das Hormon Cortisol, mit dem er mehr Energie erhält und somit leistungsfähiger wird.&nbsp;Nach dem gesunden Stress&nbsp;sollte das Cortisol aber wieder abgebaut werden, damit der Körper sich nach dem Stress&nbsp;erholen kann. Geschieht das nicht, steigt die Cortisolkonzentration stetig an und wirkt sich ungünstig auf die Nervenzellen im Gehirn aus. Dieser Dauerstress und der fehlende Ausgleich bewirken dann Denkblockaden und negative Gefühle bei Ihrem Kind.
<h2>Stress bei Kindern: Ruhephasen sind wichtig</h2>
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</script></span>Oft ist es eine Vielzahl von unterschiedlichen Anforderungen, die letztlich den Stress auslösen, denn unser Alltag ist hektisch und bietet nur noch wenige ruhige Phasen gegen Stress. Nachmittage ohne Fernsehen, lange Spaziergänge oder gemeinsame Gespräche nach dem Abendessen sind in vielen Familien selten geworden. Solche Erholungsinseln gegen Stress&nbsp;im Alltag geben Ihrem Kind Kraft und Energie für die nächsten Aufgaben. Fehlen solche Ruhephasen, können, ausgelöst&nbsp;durch Stress, schlechte Noten, Streit mit den Freunden oder zu großer Ehrgeiz dann schnell der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Im Gegensatz zu vielen Erwachsenen sehen Kinder die&nbsp;Überlastung durch Stress&nbsp;nicht kommen. Sie verzweifeln von einer Sekunde auf die andere, werden krank und verweigern sich bei Stress.
Für die meisten Kinder sind die Anforderungen der Schule gut zu bewältigen. Die steigenden Leistungsanforderungen sind auf das Alter der Kinder abgestimmt und sollten sie eher zum Lernen motivieren, als ihnen Angst und Stress zu bereiten. Durch die liebevolle Anerkennung der Eltern und die altersgemäße Förderung durch die Schule werden Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt und erhalten die notwendige Rückendeckung für das Lösen schwieriger Aufgaben. Gleichzeitig werden&nbsp;sie dadurch vor Stress bewahrt.&nbsp;Kritisch und anfällig für Stress wird es immer dann, wenn für das einzelne Kind die nächste Hürde zu hoch gesteckt ist. Freut sich beispielsweise die Klasse auf die Aufführung eines einstudierten Theaterstücks, kann das für ein schüchternes, ängstliches und zurückhaltendes Kind&nbsp;großen Stress bedeuten, weil es öffentlich auftreten soll und dies überhaupt nicht gerne macht. Die neu eingeführte Entspannungsstunde gegen Stress, bei der die Kinder 30 Minuten lang meditieren lernen, überfordert ein hyperaktives Kind, konfrontiert es mit seinen Grenzen und löst wiederum Stress aus. Da es durch die Situation überfordert ist, wird es mit Stresssymptomen reagieren. In beiden Fällen kann das Problem und der Stress&nbsp;nur individuell gelöst werden. 
<div class="challenge-box"><a href="challenge-luf.html?bu=erziehung-entwicklung%2Ferziehung-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Eine Checkliste mit Stresssymptomen, die Kinder oft zeigen und unsere hilfreichen Anti-Stress-Tipps sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von &quot;Lernen und Fördern mit Spaß&quot;.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Schulkind</category>
			<category>Teenager</category>
			<category>So machen Sie Ihr Kind stark und selbstbewusst</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eifersucht unter Geschwistern vermeiden</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/geschwister-erziehen/art/tipp/eifersucht-unter-geschwistern-vermeiden.html</link>
			<description>Geschwister erziehen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Häufig ist das „große“ Kind zwei bis drei Jahre alt und steckt mitten in der Trotzphase, da kommt plötzlich ein <strong>Rivale </strong>ins Haus und beansprucht den größten Teil der <strong>elterlichen Aufmerksamkeit</strong>. Kein Wunder also, wenn das Erstgeborene mit Eifersucht reagiert. Fragen wie „Wann bringst du das Baby wieder ins Krankenhaus zurück?“ sind dann keine Seltenheit. Schnell haben Eltern dann ein schlechtes Gewissen, da sie ja nun eindeutig weniger Zeit für ihr großes Kind haben. Um Ihrem Kind zu helfen, sollten Sie versuchen, so <strong>gelassen </strong>wie möglich <strong>mit </strong>dem Thema <strong>Eifersucht umzugehen</strong>. Die Veränderungen, die durch die Geburt des nächsten Kindes auf das Große zukommen, lassen sich in etwa mit dem vergleichen, was Eltern nach der Geburt des ersten Kindes erleben. Wenn Sie dies bedenken, werden Sie sicher mehr Verständnis für Ihr möglicherweise bockiges oder zickiges Erstgeborenes aufbringen können.
<h2>Eifersucht vermeiden: Vorbereitung auf das Geschwisterchen<strong></strong></h2><ul><li><strong>Bereiten Sie Ihr Kind auf sein neues Geschwisterchen vor. </strong>Erzählen Sie ihm aber erst ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat davon, denn dann kann es bereits die Bewegungen des Babys im Bauch spüren. Ist Ihr Kind jünger als zwei Jahre, sollten Sie ihm erst sechs bis acht Wochen vor der Geburt erzählen, dass es ein Geschwisterchen bekommt. Sagen Sie Ihrem Kind in den letzten Schwangerschaftswochen auch, dass Sie zur Geburt in ein Krankenhaus müssen, dabei aber nichts Schlimmes mit Ihnen passiert.</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp zum Thema Geschwister erziehen:</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Ist Ihr Kind schon im Kindergartenalter, können Sie ihm ein Ultraschallbild des Babys im Bauch zeigen. Nehmen Sie dafür ein Bild aus den ersten Schwangerschaftsmonaten, auf dem das Geschwisterchen noch ganz zu sehen ist. Vielleicht kann Ihr Kind auch einmal zur Schwangerschaftsvorsorge mitgehen, wenn die Hebamme die Herztöne abhört oder Sie in den letzten Wochen vor der Geburt am Wehenschreiber liegen, sodass es die Herztöne des Babys hören kann.</td></tr></tbody></table><ul><li><strong>Wecken Sie keine falschen Hoffnungen. </strong>Viele Kinder freuen sich auf einen Spielkameraden und sind bitter enttäuscht, wenn sie feststellen, dass man mit dem neuen Baby überhaupt noch nicht spielen kann. Im Gegenteil, auch Mama und Papa haben nun weniger Zeit, mit ihm zu spielen. </li><li><strong>Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Veränderungen, die sich nach der Geburt des Babys ergeben werden. </strong>Erzählen Sie ggf., wie Sie selbst es als Kind erlebt haben, als Sie ein Geschwisterchen bekommen haben. Hilfreich sind auch altersgemäße Bilderbücher, die die Veränderungen durch ein Baby und die Gefühle des großen Kindes thematisieren.</li><li>Zeigen Sie Ihrem Kind Fotos aus der Zeit, als es selbst noch klein war, und lassen Sie es betrachten, wie es damals gefüttert, gewickelt und gebadet wurde. Zeigen Sie ihm Bilder, auf denen Sie es liebevoll im Arm halten.</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp zum Thema Geschwister erziehen:</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Lassen Sie ein besonders schönes und liebevolles Babyfoto Ihres großen Kindes vergrößern und stellen Sie es gerahmt auf. Wenn Sie nach der Geburt das Baby viel herumtragen und Ihr großes Kind sich zurückgesetzt fühlt, können Sie es anhand des Fotos erinnern, wie lieb Sie es damals hatten und auch jetzt noch haben. Und falls Besucher zu intensiv das Neugeborene bewundern, kann das große Kind mit seinem Babyfoto auf sich aufmerksam machen, indem es sein Bild vorzeigt und sagt: „Schau mal, so hab ich ausgesehen, als ich noch so klein war.“ </td></tr></tbody></table><ul><li><strong>Fördern Sie die Beziehung Ihres Kindes zum Ungeborenen. </strong>Lassen Sie es möglichst oft an Ihrem Bauch die Bewegungen des Ungeborenen fühlen und mit dem Ohr am Bauch lauschen. Bringen Sie Ihrem Kind (ab etwa drei Jahren) ein einfaches Schlaflied bei, das es dem Baby jeden Abend, bevor es selbst ins Bett geht, vorsingen kann. Ist das Baby dann auf der Welt, kennt es das Lied bereits und wird sich damit besonders gut beruhigen lassen. Ihr großes Kind wird stolz sein, wenn es das Baby mit dem Schlaflied zur Ruhe bringen kann.</li><li><strong>Beziehen Sie Ihr Kind in die Vorbereitungen auf das Baby ein</strong>. Lassen Sie sich z. B. von ihm beraten, welches Bild dem Baby über dem Wickeltisch oder in seinem Kinderzimmer gut gefallen könnte. Vielleicht kann das Baby das alte Kinderbett „erben“, und Ihr großes Kind bekommt das schon lange ersehnte größere Bett, möglichst gleich mit einer tollen Bettwäsche, auf dem seine Lieblingsfiguren zu sehen sind. Der Umzug ins neue Bett sollte möglichst schon vor der Geburt stattfinden. Wenn Sie hingegen bemerken, dass Ihrem Kind der Umzug in ein größeres Bett schwer fällt, ist die Geburt eines Geschwisterkindes ein ungünstiger Zeitpunkt dafür!<strong></strong></li><li><strong>Lassen Sie Ihr Kind einen Geschwisterkurs besuchen </strong>(geeignet ab drei bis vier Jahren). Dort lernt es, wie man mit einem Baby umgeht, was ihm die Verunsicherung nimmt und die Eifersucht gegenüber dem Baby mindert. Da immer mehr Kliniken diese Kurse anbieten, sollten Sie bei Interesse in Ihrer Geburtsklinik nachfragen.</li></ul><h2><span class="ads_right"><script type="text/javascript"><!--
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</script></span>Die Vaterrolle ausbauen um Eifersucht vorzubeugen<strong></strong></h2><ul><li><strong>Bereiten Sie Ihr Kind darauf vor, wenn es während Ihres Klinikaufenthaltes von einer Oma oder Tante betreut wird. </strong>Kümmern sich z. B. die Großeltern in dieser Zeit um Ihr Kind, sollte es dort schon einige Male ein Wochenende verbracht haben.</li><li><strong>Als Ausgleich wird der Vater jetzt immer wichtiger. </strong>Dies gilt besonders in den ersten Monaten, in denen Sie sich intensiv um das Baby kümmern müssen. Vater und erstgeborenes Kind sollten deshalb möglichst schon gegen Ende der Schwangerschaft mehr zusammen unternehmen. Auch Ins-Bett-Bringen oder andere Alltagsdinge sollte schon mal probeweise der Vater übernehmen. Dann können sich die beiden gut aufeinander einspielen, und das Gefühl des Abgeschobenseins, weil Mama plötzlich keine Zeit mehr hat, lässt sich dadurch mildern.</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp zum Thema Geschwister erziehen:</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Packen Sie in Ihren Klinikkoffer einige Überraschungen für Ihr großes Kind, die es bekommt, wenn es Sie und das Baby im Krankenhaus besucht. So ist das erste Gefühl, das es mit dem neuen Geschwisterchen verbindet, die Freude über ein Geschenk und Ihre besondere Aufmerksamkeit.</td></tr></tbody></table><h2>Die erste Zeit mit dem neuen Geschwisterchen<strong></strong></h2><ul><li>Um Eifersucht zu vermeiden, achten Sie darauf <strong>Ihr Erstgeborenes in den ersten Wochen nach der Geburt nicht auszuschließen. </strong>Widerstehen Sie der Versuchung, Ihr großes Kind während der ersten Tage bei der Oma unterzubringen, damit es aus der „ersten Hektik“ raus ist. Ihr Kind würde einen solchen Ausschluss als furchtbare Zurückweisung empfinden.</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp zum Thema Geschwister erziehen: Bach-Blüten für „entthronte“ Erstgeborene:</strong></th></tr><tr><td class="inhalt"><p class="MsoNormal">Beech, Heather, Holly, Star of Bethlehem, Sweet Chestnut, Walnut </p>Lassen Sie sich diese Mischung ohne Alkohol in der Apotheke herstellen (rezeptfrei, je nach Apotheke 5 bis 10 €). Dosierung: morgens, mittags, nachmittags und abends je 4 Tropfen auf einem Plastiklöffel, Tropfen für kurze Zeit im Mund behalten.</td></tr></tbody></table><ul><li><strong>Verzichten Sie in den ersten Wochen auf anstehende „Erziehungsschlachten“ </strong>oder unterbrechen Sie diese eventuell vorübergehend. Die z. B. beim Töpfchentraining oder Abgewöhnen des Schnullers notwendige Konsequenz führt beim Erstgeborenen sonst schnell zum Eindruck: Mich hat ja keiner mehr lieb!</li></ul><table class="infobox-breit"><tbody><tr><th><strong>Mein Tipp zum Thema Geschwister erziehen:</strong></th></tr><tr><td class="inhalt">Bitten Sie Besucher, sich zuerst mit dem größeren Kind zu beschäftigen und auch ihm ein kleines Geschenk mitzubringen. So fühlt es sich nicht an den Rand gedrängt und freut sich auch über die Gäste. Bereiten Sie vielleicht sogar selbst einen Vorrat an kleinen Überraschungen vor, die Sie Ihren Besuchern ggf. aushändigen, da sicherlich nicht alle an ein Mitbringsel für Ihr „großes“ Kind denken werden. </td></tr></tbody></table><ul><li><strong>Haben Sie Verständnis für die Gefühle des Erstgeborenen. </strong>Bremsen Sie es, wenn es dem Baby wütend oder enttäuscht einen Klaps geben will oder Spielzeug nach ihm wirft. Versuchen Sie, in solchen Situationen ruhig zu bleiben. Sagen Sie ihm, dass Sie verstehen können, wenn es auf das Baby ärgerlich ist. Etwa: „Manchmal nervt das Baby ganz schön, wenn wir gerade begonnen haben, ein Buch zu lesen, findest du nicht auch?“ Erklären Sie ihm immer wieder, dass es selbst anfangs auch so klein war und so oft gefüttert und gewickelt werden musste. Und sagen Sie ihm immer wieder, wie lieb Sie es immer noch haben, auch wenn Sie momentan viel Zeit mit dem Baby verbringen. Ist es drei Jahre oder älter, können Sie auch fragen: „Was wünschst du dir von mir, damit du dich besser fühlst?“</li><li><strong>Vermeiden Sie Verbote in Zusammenhang mit dem Baby</strong>. Wird das größere Kind ständig aufgefordert, ruhig zu sein, weil das Baby schläft, oder sich die Hände zu waschen, bevor es das Kleine anfassen darf, wird es früher oder später aggressiv auf das Baby reagieren.</li><li><strong>Spielen Sie „neues Baby“ mit Kuscheltieren oder Puppen. </strong>Im Rollenspiel kann das Erstgeborene seine Gefühle zeigen und ausleben. Es sollte auch eine Babypuppe besitzen bzw. geschenkt bekommen, die es bemuttern und pflegen kann, wie Sie es mit dem Baby tun. </li><li><strong>Zeigen Sie Ihrem großen Kind, dass Großsein auch viele Vorteile hat</strong>: Erklären Sie ihm z. B., dass das Baby warten muss, bis Sie ihm etwas geben, Ihr großes Kind sich das Gewünschte aber schon selbst nehmen kann. Es darf mit dem Vater Ausflüge unternehmen, während das Baby mit Ihnen zu Hause bleiben muss. Sie können sich auch besondere Rechte oder Tätigkeiten ausdenken, die nur für „große Kinder“ geeignet sind. Das können kleine Aufgaben im Haushalt sein oder das Recht, an zwei Tagen in der Woche zu bestimmen, was es zum Mittagessen gibt.</li></ul><span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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</script></span><ul><li><strong>Machen Sie sich die natürliche Hilfsbereitschaft Ihres Kindes zu Nutze</strong>, indem Sie es in die Pflege des Babys mit einbeziehen. Es sollte das Baby nicht nur anfassen und halten dürfen, sondern – je nach Alter – auch kleine Handgriffe bei der Babypflege übernehmen (z. B. Windel reichen, Creme aufschrauben und den Po eincremen). Das gibt ihm ein Gefühl von Verantwortung und Bedeutung. Freuen Sie sich immer wieder, wie gut Ihr großes Kind schon helfen kann, und loben Sie es: „Ich bin froh, dass du schon so groß bist und mir so tüchtig hilfst!“</li><li><strong>Lassen Sie sich von Ihrem Kind beraten</strong>. So darf es z. B. den Strampler für das Geschwisterchen aussuchen. Weint das Baby, wird es schnell seine Meinung dazu abgeben, was man denn dagegen tun könnte, etwa es füttern, weil es hungrig ist. Greifen Sie, wenn möglich, seine Vorschläge auf.</li><li><strong>Ihr Erstgeborenes muss sich aber auch „klein“ fühlen und benehmen dürfen</strong>. Ansonsten könnte es vermuten, nur durch Hilfsbereitschaft und Bemuttern des Babys Anerkennung zu bekommen. Dabei müsste es seine ureigensten Bedürfnisse zu weit hintanstellen. Schaffen Sie Gelegenheiten, in denen es sich selbst bemuttern lassen kann, und ggf. auch „kleiner spielen“ kann, als es tatsächlich ist.</li><li>Um die Eifersucht einzudämmen, <strong>reservieren Sie Zeit allein mit dem Großen</strong>. Es braucht weiterhin das Gefühl, die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Eltern zu bekommen. So spürt es, dass es Ihnen immer noch genauso wichtig ist. Mal geht z. B. der Vater mit ihm in den Zoo, mal die Mutter mit ihm ins Schwimmbad. Wichtig sind auch täglich wiederkehrende, feste Zeiten, auf die sich Ihr großes Kind freuen kann, etwa das abendliche Kuscheln und Vorlesen vor dem Schlafengehen.</li></ul><ul><li><strong>Verstärken Sie die positiven Gefühle der Geschwister zueinander</strong>. Vielleicht können Sie die Blicke und Laute des Babys für das große Geschwisterkind deuten. „Siehst du, wie dein Schwesterchen dich anstrahlt?“, könnten Sie fragen, wenn sich das Baby dem größeren Kind erfreut zuwendet. Dabei dürfen Sie ruhig ein wenig übertreiben. </li></ul><div class="challenge-box"><a href="challenge-kg.html?bu=erziehung-entwicklung%2Ferziehung-rss%2Frss.xml" title="internal-link" target="_self" >Unsere Checkliste, wie sich die Eifersucht auf das Geschwisterchen äußern kann, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.</a></div>]]></content:encoded>
			<category>Baby</category>
			<category>Kleinkind</category>
			<category>Geschwister erziehen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 06:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Welche Grenzen braucht ein Kind?</title>
			<link>http://www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/welche-grenzen-braucht-ein-kind.html</link>
			<description>Erziehungs-Tipps für Regeln und Konsequenzen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit den Begriffen Grenzen, Regeln und Konsequenzen verbinden viele Eltern eine starre, autoritäre Erziehung. Und damit möchte man sein Kind ja keinesfalls traktieren. Daher fällt es Eltern oft schwer, konsequent zu bleiben, wenn ihr Kind bettelt und schmeichelt oder entnervend trotzt und quengelt. Sie befürchten, ihr Kind könnte sich ungeliebt fühlen. Tatsache ist jedoch: <strong>Kinder brauchen Grenzen</strong>, denn Grenzen geben ihnen das Gefühl, sich besser in ihrer Umwelt zurechtzufinden. Grenzen sind für Kinder im positiven Sinne <strong>Orientierungshilfen</strong>. Und es ist die Pflicht von uns Eltern, ihnen diese Orientierung zu geben, indem wir Grenzen setzen. Möglicherweise wäre es Ihrem Kind eine gewisse Zeit angenehm, wenn Sie es immer gewähren ließen, wie es will. Es wird dann aber das Gefühl bekommen, dass es Ihnen gleichgültig ist, was es treibt, oder dass Sie nicht an ihm interessiert sind. Es wird Ihr Nicht-Eingreifen auch als Mangel erleben. Schließlich kann es manchmal eine Erleichterung sein, wenn man gesagt bekommt, wo es langgeht.<br />Kinder, die nicht in ihre Schranken verwiesen werden und nicht lernen Regeln und Grenzen einzuhalten, entwickeln sich zu kleinen Tyrannen. Das ständige <strong>Gequengel </strong>und die vermehrte Aufmerksamkeit, die sie fordern, sind jedoch ein <strong>Hilferuf nach Halt und Orientierung!</strong>
<h2>Erziehungs-Tipps für kleine Rebellen: &nbsp;Grenzen setzen mit liebevollen Konsequenzen</h2>
Grenzüberschreitungen sind normal – und das nicht erst in der Pubertät. Während der Trotz- und Quengelphasen probieren Kinder gerne aus, wie weit sie gehen können, und versuchen immer wieder, Grenzen zu übertreten. Das ist völlig normal und kein Anlass zur Sorge. Es ist nur ziemlich nervenaufreibend und anstrengend. Reagiert Ihr Kind nicht auf eine freundlich, aber bestimmt vorgetragene Anweisung – Blickkontakt nicht vergessen! –, hilft es meist nichts, das Anliegen in zunehmender Lautstärke zu wiederholen. <strong>Jetzt müssen Sie handeln! </strong>Wie, das verrät Ihnen unsere „Top Ten“ der besten logischen Konsequenzen.<span class="ads_center"><script type="text/javascript"><!--
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<h2>10 logische Konsequenzen für den Erziehungsalltag<strong> </strong></h2>
Mit unseren Erziehungs-Tipps für den Alltag mit Klein- und Kindergartenkindern, können Sie bei den folgenden Verstößen gegen Regeln und Grenzen schnell die logischen Konsequenzen für das Fehlverhalten ergreifen.<table class="contenttable"><thead><tr><th>Verstoß gegen Regeln und Grenzen</th><th>Erziehungs-Tipps und logische Konsequenzen</th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>1. Ihr Kleinkind geht immer an gefährliche Gegenstände</strong>, die sich nicht außer Reichweite bringen lassen</td><td>Wenn ein bestimmtes „Nein!“ (ein- bis zweimal wiederholen) und die schützend davor gehaltene Hand Ihr Kind nicht stoppen, sollten Sie es vom Schauplatz entfernen. Setzen Sie es z. B. für wenige Minuten in seinen Laufstall, notfalls auch wiederholt, wenn es danach gleich erneut testet, wie ernst das Nein gemeint ist.</td></tr><tr><td><strong>2. Ihr Kind trotzt </strong>bzw. ist wütend auf Sie und <strong>schlägt </strong>Sie, <strong>tritt</strong>, <strong>kratzt </strong>oder <strong>beißt</strong>.</td><td>Sagen Sie ruhig, aber bestimmt, dass Ihr Kind damit aufhören soll, weil es Ihnen damit wehtut. Halten Sie seine Hand fest, wenn es Sie schlägt. Nützt das nichts, verlassen Sie den Raum (Tipp: Gehen Sie in die Toilette, da können Sie zusperren, falls Ihr Kind Ihnen folgt) bzw. bringen Sie Ihr Kind für eine Auszeit (nicht länger als drei Minuten) in sein Kinderzimmer. Halten Sie Ihr Kind gerade auf dem Arm, wenn es Sie bedrängt, setzen Sie es konsequent auf den Boden.</td></tr><tr><td><strong>3. Ihr Kind bekommt beim Einkaufen einen Trotzanfall</strong>, weil es das gewünschte Spielzeug oder die Süßigkeiten nicht bekommt.</td><td>Erklären Sie Ihrem Kind, bevor Sie ins Geschäft gehen, dass es keine Süßigkeiten/Spielzeug bekommt.<br> Will es trotzdem in die Spielzeugabteilung, können Sie wiederholen: „Du kannst dir die Sachen gerne ansehen, aber wir kaufen nichts!“ Beginnt Ihr Kind zu schreien, nehmen Sie es fest an die Hand und verlassen Sie notfalls das Geschäft und gehen erst wieder hinein, wenn es sich beruhigt hat. Wälzt es sich schreiend auf dem Boden, klemmen Sie sich das Kind unter den Arm und tragen es hinaus. Hat Ihr Kind sich wiederholt daneben benommen, nehmen Sie es einige Male nicht mehr mit zum Einkaufen oder lassen Sie es eventuell im Auto, wenn Sie in kurzer Zeit wieder zurück sein werden.</td></tr><tr><td><strong>4. Ihr Kind trödelt</strong>, wenn Sie pünktlich aus dem Haus müssen oder es in den Kindergarten soll.</td><td>Ist Ihr Kind i