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Achtsamkeit
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Achtsamkeitsübungen für mehr emotionale Intelligenz

Achtsamkeit & emotionale Intelligenz

Emotionale Intelligenz ist für zwischenmenschliche Beziehungen unabdingbar und oft sogar der Schlüssel zu beruflichem Erfolg. Emotionale Intelligenz ist erlernbar: Diese 3 Übungen lehren Ihrem Kind Achtsamkeit. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

 

Diese Übungen verbessern die emotionale Intelligenz Ihres Kindes

Je glücklicher, zufriedener und ausgeglichener Ihr Kind ist, desto offener ist es für seine Umwelt und desto mehr Einfühlungsvermögen besitzt es. Wenn es sich von Stress und Druck aktiv distanzieren kann, ist es einfacher, eigene und fremde Gefühle zu erkennen und zu verstehen. Optimistische Menschen wirken ansteckend, sie sind beliebt und erfolgreich. Die folgenden Übungen helfen Ihrem Kind dabei, sowohl sich selbst als auch seine Umgebung gelassen, entspannt und positiv wahrzunehmen.

Einfühlungsvermögen: Achtsam Atmende kommen zur Ruhe  

Die einfachste Übung besteht aus einer Handlung, die wir alle jeden Tag, jede Minute ausüben: dem Atmen. Unseres Atems sind wir uns nur selten bewusst, dabei versorgt er unseren Körper mit Sauerstoff und erhält das System am Leben. Atmen Sie täglich mit Ihrem Kind fünf bis zehn Minuten ganz bewusst. Spüren Sie dabei, wie der Bauch sich beim Einatmen hebt und beim Ausatmen senkt. Ihr Kind kann auch seine Hände auf den Bauch legen und so dem natürlichen Atemrhythmus folgen. In mehr als 1.000 Studien wurde bereits nachgewiesen, dass diese Atemübung – regelmäßig angewendet – die gesamte Gesundheit enorm verbessert. Effekte: StressabbauVerbesserung der Aufmerksamkeit, besserer Schlaf, Stärkung des Selbstbewusstseins.

Positiv Denkende sind einfühlsamer & achtsamer

Glücklich sein kann Ihr Kind lernen, indem es sich täglich darin übt, Schönes zu erkennen. Durch achtsames, bewusstes Betrachten der Ereignisse öffnet Ihr Kind sich für die schönen und erfreulichen Momente. Legen Sie jeden Tag eine oder zwei Pausen ein, in denen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind etwas ganz aufmerksam und achtsam betrachten. Vielleicht eine Blume, das Haustier, eine Zeichnung oder ein Kleidungsstück. Benennen Sie alles, was das Objekt ausmacht. Lassen Sie sich Zeit und fragen Sie nach. Ihr Kind soll lernen, die wunderbaren Details zu sehen und zu schätzen. Nach und nach wird es immer mehr Positives erkennen. Effekte: In Studien wurde nachgewiesen, dass die Teilnehmer nach drei Wochen einen Anstieg ihrer positiven Gefühle erlebten. Am Ende des Versuchs, bei dem jeden Tag zwölf Minuten lang etwas achtsam betrachtet wurde, war das subjektive Glücksgefühl dreimal so hoch wie am Anfang.

Dankbare leben gesünder und haben eine erhöhte emotionale Intelligenz

Dankbarkeit ist ein Schlüssel für glückliche Freundschaften und lange Partnerschaften. Sie wirkt sich nachweislich auf das emotionale Befinden aus, macht großzügiger gegenüber anderen und schützt vor Einsamkeit. Dankbarkeit hebt nicht nur die eigene Stimmung, sondern auch die von anderen. Doch wie kann ein Gefühl von Dankbarkeit gefördert werden? Sprechen Sie jeden Abend vor dem Schlafengehen über den Tag, und überlegen Sie mit Ihrem Kind, wofür es dankbar sein könnte. Notieren Sie die Gedanken Ihres Kindes in einem Dankbarkeits - Tagebuch. Dabei ist es egal, ob es sich um materielle oder immaterielle Dinge handelt. Wichtig ist, dass Ihr Kind Dankbarkeit zu empfinden lernt. Effekte: Dankbare Menschen haben weniger Depressionen, leiden seltener unter Bulimie, haben weniger Phobien und sind nicht so stark suchtgefährdet. Dankbare Kinder sind aufmerksamer, haben mehr Freunde und sind zufriedener mit ihrem Leben.

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