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Vater im Stress

Die besten Anti-Stress- Tipps für Eltern

Tipps gegen Stress

In vielen Familien häufen sich die Termine. Verständlich, wenn Eltern dann bei Kindergequengel nicht mehr die Ruhe selbst sind. Unsere Tipps helfen Eltern, den Stress zu senken. 

Expertenrat von 

Auch Eltern sind nur Menschen und verlieren im Stress hin und wieder die Nerven. Da kann es vorkommen, dass sie ihre Kleinen mal anschreien oder ungerecht behandeln – und sich hinterher meist große Vorwürfe machen.

Anti-Stress Checkliste für Eltern: Weniger Stress in 6 Schritten

Um gegen Stress und Chaos aktiv etwas unternehmen zu können, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:

1. Anti-Stress-Tipp für Eltern: Schätzen Sie die Situation realistisch ein.

Mit kleinen Kindern kommt schnell einmal etwas dazwischen: Die Windel ist voll, gerade wenn Sie aus dem Haus wollen, oder Ihr Kind schüttet sich ein Glas Tee über die Kleidung und muss umgezogen werden. Bei zwei und mehr Kindern ist es schwierig, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kleinen einzugehen. Das alles kostet Kraft und kann schnell stressen. Machen Sie sich bewusst: Das lässt sich nicht ändern, und anderen Eltern geht es ebenso – Sie sind zumindest mit diesem Gefühl nicht allein.

2. Anti-Stress-Tipp für Eltern: Machen Sie sich bewusst, wann Sie unter Stress geraten.

Überlegen Sie: Was löst bei mir Stress aus? Sind es immer dieselben Situationen, die mich „explodieren“ lassen? Was bringt mich dabei so leicht auf die Palme? Wie kann ich diese Situationen entschärfen?

3. Anti-Stress-Tipp für Eltern: Verbessern Sie die Rahmenbedingungen.

Stressig wird es oft dann, wenn Sie das Gefühl haben, einfach nicht mit den anstehenden Aufgaben fertig zu werden. Stimmt die Organisation Ihres Alltags? Haben Sie genügend Zeit für alles eingeplant? Gibt es Ruhepausen (z. B. wenn die Kinder schlafen), um mal die Beine hochzulegen? Gutes Zeitmanagement hilft Ihnen, Druck zu vermeiden und ruhiger zu bleiben.

4.  Anti-Stress-Tipp für Eltern: Setzen Sie sich nicht selbst unter Druck, das bringt nur weiteren Stress.

Bloß kein Perfektionismus! Sie müssen nicht perfekt sein, modelmäßig aussehen und auch noch alles spielend im Griff haben. In einem Haushalt mit Kindern ist nicht alles plan- und vorhersehbar, da sind Chaos und Stress nicht immer zu vermeiden. Jackenberge im Flur oder Staub auf den Regalen? Denken Sie an das folgende Sprichwort: „Kinder werden sich nicht daran erinnern, ob unsere Wohnung immer in Ordnung war, sondern daran, ob wir Zeit für sie hatten.“ Also lieber mal ein Tiefkühlmenü auftischen und dafür mit Ihrem Kind in Ruhe einen Salat dazu vorbereiten, als völlig abgehetzt Gemüseeintopf zu kochen.

5. Anti-Stress-Tipp für Eltern: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Ihre Gefühle.

Wenn Sie merken, dass Ihnen in kritischen Situationen der Kragen zu platzen droht, sollten Sie mit Ihrem Kind über Ihre Gefühle sprechen, etwa: „Ich bin gerade genervt, weil etwas nicht so klappt, wie es sollte! Ich brauche jetzt etwas Ruhe!“ In solchen Situationen ist es sinnvoller, Ihrem Kind das Trommelsolo auf den Kochtöpfen zu verbieten, als es wegen des Kraches (den Sie ansonsten vielleicht problemlos abkönnen) unvermittelt anzuschreien. Das würde Ihr Kind erschrecken und wesentlich mehr belasten.

6.  Anti-Stress-Tipp für Eltern: Nehmen Sie eine Auszeit.

Im Akutfall sollten Sie langsam und tief durchatmen und dabei bis zehn zählen. Um nicht mehr so schnell unter Druck zu geraten, sollten Sie öfter an sich denken. Gönnen Sie sich regelmäßig Pausen zum Abschalten – vielleicht eine Stunde mit der besten Freundin plaudern oder als Ausgleich etwas Sport, ganz gleich, ob Walking oder Aerobic. Denken Sie daran:Was Sie für sich tun, kommt der ganzen Familie zugute!

Mein persönlicher Anti-Stress-Tipp:
Wirklich da sein! Wenn Sie sich mit Ihrem Kind unterhalten oder mit ihm spielen, sollten Sie ganz bei der Sache sein. Entspannend für beide Seiten wird es nur dann, wenn Sie nicht nebenbei den Abwasch erledigen oder im Geiste schon die Termine des nächsten Tages organisieren.
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Kommentare zu "Die besten Anti-Stress- Tipps für Eltern"

  • Anonym schreibt am 24.06.2009

    Tja, genau Punkt 6 ist das Thema: Genau DAS bei vermeintlich offenen Aufgaben der Familie zu vermitteln bzw. dafür den richtigen Zeitpunkt zu finden, stellt sich regelmäßig als Problem dar. Ich mache es dann trotzdem, gerade weil es für mich und damit für den friedlichen Fortbestand unserer Familie wichtig ist, ernte aber jedesmal mißbilligende Blicke, die nicht einfach zu verkraften sind. Aber solche Artikel geben mir dann Recht und bestärken mich.
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