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Spielzeug, Kind, spielen

Das beste Spielzeug für Babys und Kleinkinder

Wie viel Spielzeug ist gut für Ihr Kind?

Dass zu viel Spielzeug gar nicht gut ist, haben Sie sicher schon gehört. Doch wissen Sie auch, welches Spielzeug wann wirklich sinnvoll ist? Hier unsere Spielzeug-Top-Ten für die ersten drei Lebensjahre. 

Expertenrat von 

inder lernen, wenn sie spielen – und das insbesondere in den ersten Lebensjahren. Sie brauchen sich als Eltern weit weniger Sorgen zu machen, ob Sie Ihr Kind auch wirklich optimal fördern, wenn Sie Folgendes bedenken: Kinder lernen aus und mit allem, was sie in die Hände bekommen. Spezielles Förderspielzeug ist gar nicht nötig, solange Ihr Kind nicht allein in einem völlig kahlen Kinderzimmer sitzt!

Weniger ist mehr

Kinder profitieren von einer Mischung aus Alltagsdingen (z. B. Küchenutensilien), altersgemäßem Spielzeug (siehe Tabelle), Materialien zur Förderung der Kreativität (z. B. Fingerfarben, Buntstifte, Papier, Kataloge, Kinderschere). Und natürlich sind Sie als Eltern gefragt, wohldosiert einige Spielideen und -anregungen einzubringen. Ihr Kind sollte so viele Anregungen in seiner Umgebung haben, dass es immer wieder etwas Spannendes entdecken kann und immer wieder auf neue Möglichkeiten stößt. Dann kann es sich das aussuchen, was es für seine Entwicklung gerade am besten gebrauchen kann. Bieten Sie Ihrem Kind Spielzeug aus verschiedenen Materialien an. Nur Holzspielzeug ist genauso wenig zu empfehlen wie nur Plastiksachen! Wichtig ist, gerade genügend, aber keinesfalls zu viel Anregung zu bieten. Wenn Ihr Kind sich schon gar nicht entscheiden kann, womit es zuerst spielen soll, oder wenn es nicht bei einem Spiel bleiben kann, ist es Zeit, etwas wegzupacken! Ein eher aufgeräumtes Spielzimmer mit nur wenig Spielzeug ist insbesondere bei sehr reizoffenen Kindern, die sich leicht ablenken lassen (z. B. hyperaktive und in ihrer Konzentration gestörte Kinder), sehr wichtig.

Mein Tipp: Stellen Sie eine Überraschungskiste zusammen 

Bewahren Sie darin z. B. einige Bilderbücher, ein paar Spieltiere, Autos, ein einfaches Puzzle, ungefährlichen größeren Krimskrams und andere interessante Dinge auf. Diese Kiste bekommt Ihr Kind nur zu bestimmten Zeiten, etwa, wenn es sich langweilt, weil Sie gerade telefonieren müssen. Allein durch diese Einschränkung der Verfügbarkeit steigt die Attraktivität der enthaltenen Spielsachen außerordentlich! 

12 wichtige Spielregeln für Eltern

  1. Lassen Sie Ihrem Kind genügend Zeit und Ruhe zum Spielen, unterbrechen Sie es nicht unnötig.
  2. Beobachten Sie Ihr Kind beim Spielen. So bekommen Sie einen Eindruck, welche Entwicklungsschritte es gerade macht. Greifen Sie nur ins Spiel ein, wenn es eine neue Spielanregung, Ermunterung, Zuspruch oder Ihre Aufmerksamkeit braucht. Lassen Sie sich ruhig von seiner Fantasie anstecken und machen Sie mit.
  3. Versuchen Sie nicht, die Entwicklung Ihres Kindes zu beschleunigen, indem Sie es ständig für pädagogisch wertvolle Förderspiele zu begeistern versuchen. Interessiert sich Ihr Kind offensichtlich nicht dafür, passt das Spiel nicht zu seinem momentanen Entwicklungsstand. Versuchen Sie es damit in ein paar Wochen erneut.
  4. Beeinflussen Sie die Kreativität Ihres Kindes nicht durch zu viel „Förderung“. Spielen soll Spaß machen, auch wenn der „Nutzen“ nicht erkennbar ist. Ihr Kind lernt durch das Spiel fürs Leben! Das Tempo bestimmt es selbst.
  5. Schieben Sie Ihr Kind nicht ins Kinderzimmer ab. Es will bei Ihnen sein, von Ihnen lernen, mit Ihnen spielen. So entsteht ein Gefühl von Sicherheit, und es wird später gut allein oder mit anderen Kindern spielen können.
  6. Ihr Kind braucht frühen Kontakt zu anderen Kindern. Lassen Sie es mit Nachbarskindern spielen, oder schließen Sie sich einer Spielgruppe an.
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