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Mutter und Sohn mit einem Buch
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Erziehungstipps: Diese 4 sollten Sie unbedingt bei der Erziehung beachten!

Wie Ihnen das Erziehen leichter fällt

Erziehen ist eine Lebensaufgabe, die nicht immer einfach ist. Weil sich kleine Probleme und so mancher Alltagsärger mit dem Nachwuchs mit Humor und Gelassenheit viel leichter bewältigen lassen, hier vier wichtige Erziehungsgrundsätze, wie Ihnen das Erziehen leichter fällt und mehr Spaß macht:  

Expertenrat von 
Dr. Martina Hahn-Hübner, Gesundheits-Expertin, Medizinjournalistin

1. Schenken Sie Ihrem Kind viel Liebe und Aufmerksamkeit!

Das müssen Sie ihm deutlich zeigen, auch körperlich. Je nachdem, wie alt Ihr Kind ist, braucht es mehr oder weniger Körperkontakt, will auf den Schoß oder umarmt werden. Oder es wünscht sich von Ihnen, dass Sie ihm interessiert zuhören und mit ihm reden. So fühlt sich Ihr Kind beachtet. Das ist „wertvolle Zeit“ und die ist gut investiert! Wie jüngste Forschungen zeigen, brauchen Kinder mehrmals täglich intensive Zuwendung und Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Oft reichen schon wenige Minuten dafür aus. Fest steht jedoch, dass Kinder diese Zeiten intensiver Beschäftigung nach ihren eigenen Bedürfnissen benötigen – also dann, wenn sie für Ihr Kind gerade nötig sind (z. B. weil etwas misslungen ist, es sich mit seinem Freund gestritten hat). Manchmal bewährt es sich, Aufgaben wie Aufräumen gleich gemeinsam mit dem Kind zu erledigen anstatt nach einem „Donnerwetter“ erst recht mithelfen zu müssen. Das ist viel sinnvoller als eine einzige längere Phase, die im Amerikanischen gern als „quality time“ bezeichnet wird.  

Welche Worte sind wann tabu? Diese Tipps helfen im Alltag.

2. Sie geben die Regeln vor!

Regeln geben Ihrem Kind Orientierung und sind notwendig für einen harmonischen Familienalltag. Sie als Eltern geben diese Regeln vor. Regeln müssen klar und verständlich sein und für alle Familienmitglieder gelten, z. B.: „Wir schreien uns nicht an. Wir essen gemeinsam am Tisch. Wir halten uns an Tischmanieren. Wer etwas herräumt, räumt es anschließend auch wieder weg.“ Falls es zu Problemen kommt, sprechen Sie Ihr Kind direkt an und bestehen Sie auf die Einhaltung der Regeln. Nur so kann es lernen, dass Regeln verbindlich sind und befolgt werden müssen.

 

Kleine „Regelkunde“
  • müssen dem Alter des Kindes entsprechen, dürfen also nichts verlangen, was Ihr Kind noch nicht leisten kann.
  • passen sich dem Alter Ihres Kindes an, sind also nicht starr.
  • sollten ab dem Kindergartenalter in Absprache mit Ihrem Kind festgelegt werden.
  • beziehen sich auf ein Verhalten und nicht auf die Person.
  • dürfen ausnahmsweise auch mal gebrochen werden.

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