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Eine Kinderbetreuung mit Kind

So finden Sie die richtige Kinderbetreuung

Tipps zum Thema Kinderbetreuung

Sie wollen oder müssen wieder arbeiten, Ihr Kind ist jedoch noch zu jung für den Kindergarten. Welche Kinderbetreuung ist für Sie und Ihr Kind die richtige? Was für Vor- und Nachteile bei einer Kinderbetreuung gibt es? Welche Kosten kommen auf Sie zu? Antworten gibt unser Beitrag mit großer Übersichtstabelle für die verschiedenen Kinderbetreuungs-Alternativen. 

Expertenrat von 

Vielen Müttern fällt die stundenweise oder gar ganztägige Trennung von ihrem Baby oder Kleinkind anfangs recht schwer. Da ist es beruhigend, wenn man für sein Kind eine gute Kinderbetreuung findet. Für Kinder ab drei Jahren gibt es oft schon ausreichend Kindergartenplätze zur Halb- oder Ganztagsbetreuung. Viel schwieriger wird es, wenn Ihr Kind noch zu jung für den Kindergarten ist oder mangels Kapazitäten nicht aufgenommen werden kann. Wer dann nicht auf das „Kinderbetreuungsmodell Oma“ zurückgreifen kann, entscheidet sich meist für eine Tagesmutter oder Kinderkrippe. Die Vor- und Nachteile verschiedener Kinderbetreuungsmodelle finden Sie in der Tabelle. Benötigen Sie die Kinderbetreuung nur gelegentlich bzw. stundenweise, ist auch ein Babysitter ausreichend. Ihr Kind wird von den meist jungen Mädchen zwar individuell zu Hause betreut, doch haben Babysitter keine besondere Qualifikation. Pro Stunde müssen Sie mit 4 bis 10 € (durchschnittlich 7,50 €) rechnen. Weisen Sie Ihren Babysitter genau ein und geben Sie ihm eine Checkliste mit allen wichtigen Informationen und Telefonnummern an die Hand (weitere Informationen sowie Checkliste zum Ausdrucken unter www.babysitter.de und www.babysitternet.de).

 Ab wann verkraften Kinder eine Betreuung?

Ab einem Alter von 18 Monaten profitieren Kleinkinder meist von der Kinderbetreuung in einer Kinderkrippe. Aber auch jüngere Kinder sind dort gut aufgehoben, wenn die Qualität der Betreuung stimmt, das Kind also feste Bezugspersonen hat, die zuverlässig auf es eingehen. Babys oder sehr schüchterne Kleinkinder brauchen häufig ein ruhigeres und stärker auf eine Person bezogenes Umfeld, sind also etwa bei einer Tagesmutter besser aufgehoben.

Kinderbetreuung in der Kinderkrippe

Üblicherweise betreuen zwei Erzieherinnen eine Gruppe von acht bis zehn Kindern im Alter von vier Monaten bis drei Jahren. In einigen öffentlichen Kindergärten gibt es auch so genannte „kleine altersgemischte Gruppen“, die in der Regel maximal 15 Kinder von vier Monaten bis zu sechs Jahren aufnehmen. Das sollte eine Krabbelgruppe bieten:

Geringe Gruppengröße. Eine Erzieherin sollte nicht mehr als sechs Kleinkinder betreuen, bei Säuglingen in der Gruppe nicht mehr als vier Kinder.

Kontinuität der Betreuung. Die Betreuerinnen dürfen nicht ständig wechseln, da Ihr Kind eine verlässliche Bezugsperson braucht.

Flexible Eingewöhnungszeit. Sie sollten in der Anfangszeit so lange bei Ihrem Kind (im Gruppenraum oder im Hintergrund) bleiben können, bis es zu den Erzieherinnen Vertrauen gefasst hat.

Mein Tipp für eine gute Kinderbetreuung von Anfang an: 
Steht von Anfang an fest, dass Sie nach der Geburt Ihres Kindes nur kurz pausieren werden, sollten Sie sich schon während der Schwangerschaft um einen der raren Krippenplätze bewerben. Listen entsprechender Einrichtungen gibt es meist beim Jugendamt. Fragen Sie auch bei Kirchen und Wohlfahrtsverbänden nach.

Kinderbetreuung über die Tagesmutter

Wenden Sie sich zunächst an das Jugendamt oder an den Tagesmütter-Bundesverband (Tel. 02159/13 77). Dort bekommen Sie ausgebildete und kontrollierte Tagesmütter vermittelt. Fragen Sie aber auch bei kirchlichen und anderen Verbänden oder speziellen Agenturen nach. Ideal ist es, wenn Sie von anderen Eltern oder im Kindergarten eine verlässliche Tagesmutter empfohlen bekommen. Klären Sie vorab: Hat die Tagesmutter eine Ausbildung? Hat sie Erfahrung im Umgang mit Kindern?

Mein Tipp zum Thema Kinderbetreuung über die Tagesmutter: Fragen Sie die Tagesmutter, ob sie Ihnen Kontakt zu Familien vermittelt, deren Kinder sie betreut hat. Geht sie auf diese Bitte bereitwillig ein, ist das ein gutes Zeichen. Ist Ihnen die Tagesmutter sympathisch?

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Weinend in die Kinderkrippe was tun?

Kinder in eigener Tagespflege

Stimmen Sie in Erziehungsfragen überein? Ist der Anfahrtsweg akzeptabel? Ist die Tagesmutter in ihren Betreuungszeiten flexibel, wenn sich bei Ihren Terminen etwas ändert und die Tagesmutter Ihr Kind länger oder an einem anderen Tag betreuen muss? Ist die Wohnung freundlich und kindgerecht? Gibt es ausreichend Platz und altersgerechte Spielsachen? Kann die Tagesmutter Ihr Kind längerfristig betreuen? Geht z. B. deren eigenes Kind bald in den Kindergarten, will sie vielleicht nicht mehr als Tagesmutter arbeiten.

Mit der Tagesmutter sollten Sie erst eine Probezeit machen

Eine gute Tagesmutter bietet von sich aus eine „Probezeit“ an. In dieser Eingewöhnungsphase (etwa sechs Wochen) können Sie und Ihr Kind herausfinden, ob es sich mit der Tagesmutter und den anderen Kindern versteht.

Mein Tipp für die Kinderbetreuung über eine Tagesmutter: Beginnen Sie mit der Eingewöhnung am besten schon zwei bis drei Monate, bevor Sie den Beruf wieder aufnehmen wollen. Zur Not ist dann noch genügend Zeit, die Tagesmutter zu wechseln.

Bleiben Sie anfangs dabei (im Hintergrund) und beobachten Sie, wie sich Ihr Kind verhält. Fasst es Vertrauen zur Tagesmutter? Geht diese liebevoll und feinfühlig auf Ihr Kind ein? Lässt Ihr Kind sich von der Tagesmutter trösten? Würden Sie selbst dort bleiben wollen? Wenn Sie alle Fragen mit ja beantworten können, haben Sie offensichtlich die ideale Tagesmutter gefunden.

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