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So fördern Sie die Kreativität Ihres Kindes

Kinder zur Kreativität fördern

Kinder sind von Natur aus kreativ. Leider kommt ihnen dieses Potenzial im Laufe der Jahre oft abhanden. Unsere Vorschläge helfen Ihnen, Ihr Kind mit einfachen Mitteln in Sachen Kreativität zu unterstützen und zu fördern. 

Expertenrat von 

Unter Kreativität versteht man die Fähigkeit, neue Gedanken oder Dinge hervorzubringen. Es geht dabei also um etwas Schöpferisches. Sicher ist: Kreativität wird eine der Schlüsselqualifikationen der Zukunft sein. Bei Kleinkindern ist es vor allem wichtig, sie nach Möglichkeit in Ruhe experimentieren zu lassen. Sie sind von sich aus sehr kreativ. Schützen Sie Ihr Kind nur vor Verletzungen, bieten Sie ihm eine interessante Umgebung und bringen Sie viel Zeit mit, dann erübrigt sich eine gezielte Förderung.

Wenige Spielzeuge lassen Ihr Kind kreativ werden

Sicher kennen Sie diesen Spruch. Und er gilt uneingeschränkt auch für Kinder. Ein überquellendes Kinderzimmer mit technischem Spielzeug verursacht oft lustlose Kinder, die nicht kreativ werden können. Weniger ist mehr, heißt die Devise. Und es sollte das Richtige sein. Kreativität entwickelt sich durch anregende Räume und Materialien, die immer wieder bearbeitet und umfunktioniert werden können. Ihr Kind braucht Möbel, die es umstellen darf, Pappkartons, Kissen und Decken, damit es Höhlen bauen kann. Es benötigt Farben, Stifte, Kleber und Papier, damit es nach Herzenslust malen und basteln kann. Und es darf ihm ruhig auch mal langweilig sein, ohne dass Sie mit ihm spielen oder zumindest einen Spielvorschlag machen. Aus der Not, nicht zu wissen, was man machen soll, werden oft die besten Ideen geboren. Kreativität kann sich aber nur entfalten, wenn genügend Zeit dafür zur Verfügung steht.

Würdigen Sie die Kreativität Ihres Kindes

Natürlich macht es viel mehr Spaß, ein Bild zu malen oder etwas zu erfinden, wenn das Ergebnis gebührend gewürdigt wird. Stellen Sie die Kunstwerke Ihres Kindes an einer gut sichtbaren Stelle in der Wohnung aus. Vielleicht legen Sie eine Mappe für Bilder an oder räumen ein Regal im Wohnzimmerschrank für tolle Lego-Häuser und Papierflieger frei.

Loben Sie Ihr Kind für seine Kunstwerke oder ungewöhnliche Einfälle. Es ist positiv, wenn Ihr Kind „um die Ecke denkt“ oder etwas ganz anders machen will, als Sie sich das vorstellen. Finden Sie anerkennende Worte für ungewöhnliche Lösungsvorschläge, statt sie zu kritisieren.

Lassen Sie Ihr Kind eigene Spielregeln erfinden und Spiele umfunktionieren. Es muss sich nicht immer an die vorgegebenen Regeln halten.

Kinder benutzen Dinge gerne anders, als sie gedacht sind. Freuen Sie sich darüber, statt Ihr Kind zum „bestimmungsgemäßen“ Gebrauch zu ermahnen.

Es ist in Ordnung, wenn Ihr Kind eine neue Kunstform kreiert. Kritisieren Sie seine Bilder nicht, selbst wenn die Augen seiner Figur auf dem Bauch sitzen.

Lachen Sie Ihr Kind niemals aus! Ihr Kind war kreativ, deshalb ermutigen Sie es bei Misserfolgen lieber, denn es muss sich angenommen fühlen und Wertschätzung erhalten.

So regen Sie Kreativität und Fantasie bei Ihrem Kind an

Die folgenden Anregungen sind für Kinder ab drei bis vier Jahren geeignet. Regen Sie Ihr Kind zu Rollenspielen an. Stellen Sie ihm ausrangierte Kleidung, ein paar Hüte und vielleicht – das höchste der Gefühle für kleine Mädchen – etwas Make-up und Mamas Schuhe zur Verfügung. Auch Handtiere oder -puppen sind für Rollenspiele gut geeignet. Wie geht die Geschichte weiter? Beginnen Sie eine Geschichte zu erzählen, die von Ihrem Kind kreativ weitergesponnen wird. Sie können auch ein neues Bilderbuch zu lesen anfangen und Ihr Kind fragen, wie es wohl auf der nächsten Seite weitergehen wird, bevor Sie umblättern. Lassen Sie Ihr Kind ein Buchstaben-Bild malen. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es mit der Schreibmaschine oder der Tastatur des Computers richtige Bilder „malen“ kann. Ermuntern Sie Ihr Kind, Gegenstände auch unkonventionell zu benutzen. Lassen Sie es beispielsweise ausprobieren, was man mit einer Zeitung – außer lesen – noch alles machen und kreativ werden kann. Es kann die Zeitung (mit Ihrer Hilfe) zu einem Hut oder Schiff falten, sich damit zudecken, Schnipsel reißen oder schneiden, darauf malen, ein Zeitungsblatt vor den Bauch halten und so schnell rennen, dass die Zeitung nicht herunterfällt . Was wäre, wenn ... Regen Sie Ihr Kind mit diesen Worten zum Nachdenken an. Was wäre, wenn auch die Tiere sprechen könnten? Wenn wir kein Auto hätten? Wenn es Essen nicht im Laden zu kaufen gäbe, sondern sich jeder selbst versorgen müsste?

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Spielen Sie Bilder und Formen entdecken. Legen Sie sich beispielsweise zusammen auf eine Wiese und betrachten Sie die Wolken. Sieht diese nicht wie ein Elefant und jene nicht wie ein Baum aus? Auch Stöcke, Wurzeln, Blätter und Steine regen die Fantasie an.

Ermutigen Sie Ihr Kind kreativ zu werden und zu malen. Wenn es dazu keine rechte Lust hat, können es ungewöhnliche Angebote aus der Reserve locken: auf riesiges Papier (Packpapier, Tapetenreste), mit Straßenkreide aufs Pflaster, mit einem ausrangierten Rasierpinsel mit Rasierschaum auf die Badezimmerfliesen usw.

Lassen Sie Ihr Kind ein „Kritzi-Kratzi-Bild“ malen, also nur buntes Gekrakel. Wählen Sie dann gemeinsam Teile aus, die Sie zu Tieren oder Gegenständen vervollständigen können.

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