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Autoritär, antiautoritär und Laissez-Faire
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Antiautoritär erziehen? Tipps für die Kindererziehung!

Erziehungsstile im Vergleich

Mit dem Thema Kindererziehung ist das so eine Sache: Manche Eltern schwören auf strenge, didaktische Regelungen, die kaum gelockert werden und andere wiederum setzen auf eine antiautoritäre Erziehung und lassen ihren Kindern so viel Freiheit wie möglich. 

Expertenrat von 

Egal ob autoritäre oder antiautoritäre Erziehung: Jede „Partei“ hält ihren Erziehungsstil für den einzig richtigen und so kommt es häufig und regelmäßig zu kontroversen Debatten und heißen Diskussionen in Sachen Kindererziehung. Allgemeinhin gilt: Den einzig wahren und richtigen Erziehungsstil für Kinder gibt es nicht. Experten empfehlen eine Mischung aus strengen und festgelegten Erziehungsmaßnahmen im Zusammenhang mit einigen antiautoritären Lockerungen und Zugeständnissen. Wie bei so vielem trifft es auch hier zu, dass der goldene Mittelweg die geeignetste Variante für die Erziehung Ihres Kindes ist.

Wie soll ich mein Kind erziehen?

Diese Frage stellen sich wohl viele junge Eltern. Es gibt unzählige Ratgeberbücher, in denen Erziehungsexperten und Pädagogen Tipps geben, wie Eltern in verschiedenen Situationen gegenüber ihren Kindern am besten reagieren und was sie tunlichst vermeiden sollten. Wenn Sie sich detailliert über Kindererziehung informieren und konkrete Tipps und Ratschläge erhalten möchten, finden Sie auch im Internet zahlreiche Informationen hierzu. Bei Ratgeberportalen wie zum Beispiel helpster.de finden Sie als Eltern u. a. viele Antworten auf Fragen, die die Erziehung Ihrer Kinder betreffen. Hier können Sie sich Anregungen holen, wie Sie sich in Ihrer Eltern-Rolle am besten in verschiedenen Verhaltensweisen und Situationen Ihrem Kind gegenüber verhalten sollten.

Das müssen Sie zu den wichtigsten Erziehungsstilen in der Kindererziehung wissen!

Die Art und Weise wie Eltern ihre Kinder erziehen, ist in der Regel sehr individuell, da jeder Mensch andere Norm- und Wertvorstellungen besitzt und diese auch an seine Kinder weitergeben möchte. Während für einige Elternpaare beispielsweise wichtig ist, dass ihre Kinder keinen Zugang zu bestimmten Fernsehsendungen und Themen bekommen, wünschen sich andere Elternpaare für ihre Kinder eine umfassende Aufklärung – auch zu Negativthemen. Manche Eltern erziehen ihre Kinder so, dass sie zu jedem Thema ihre Meinung abgeben, andere wiederum wollen dies nur, wenn das Kind explizit dazu aufgefordert wird. Die drei wichtigsten Erziehungsstile die Sie kennen müssen, unterteilen sich in „Autoritär“, „Antiautoritär“ und „Laissez-Faire“ und werden im Folgenden kurz beschrieben:

  • Autoritärer Erziehungsstil: Beim autoritären Stil werden ein Großteil der Aktivitäten durch die Eltern bestimmt und vorgegeben. Merkmale sind hier Strenge, hohe Erwartungen an das Kind, viele feste Regeln sowie das Belohnungs- und Bestrafungsprinzip. Das Denken und Verhalten des Kindes wird bei der autoritären Erziehung von den Erwachsenen nach ihren Vorstellungen gesteuert.
  • Antiautoritäre Erziehungsstil: Die antiautoritäre Erziehungsmethode läuft gänzlich ohne Zwang ab und fördert die Selbstentfaltung des Kindes. Dabei wird den Kindern ziemlich freie Hand gelassen; das Kind entscheidet häufig nach dem Lustprinzip und hört von seinen Eltern nur selten ein „Nein!“
  • Laissez-Faire-Erziehungsstil: Diese Form ist eine extreme Variante der antiautoritären Erziehung, bei dem sich die Eltern dem Kind gegenüber äußerst passiv verhalten. Es werden kaum Vorgaben gemacht und das Kind wird sich nahezu selbst überlassen. Es gibt keine klaren Strukturen oder Regeln.

Es gibt keinen gänzlich richtigen oder falschen Erzählungsstil, sondern es sollte idealerweise eine Kombination aus dem strengen und dem antiautoritären Erziehungsstil sein. Letztendlich entscheiden Sie als Elternpaar individuell und für sich alleine, welche Erziehungsform Sie bei Ihrem Kind anwenden möchten.

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