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Wenn Kinder ständig trödeln

Die besten Strategien gegen Trödeln

Kinder haben ein anderes Zeitempfinden als Erwachsene und leben nicht ständig mit dem Blick auf die Uhr. Gerade Kinder unter 3 Jahren können aus dem Weg zum Einkaufen ein spannendes Abenteuer machen, und alle paar Meter ergibt sich erneut die Möglichkeit zu staunen und – stehen zu bleiben. Für Kinder gilt: Der Weg ist das Ziel. Haben Sie ebenfalls Zeit, so gibt es nichts Wunderbareres, als die Welt mit Kinderaugen neu zu entdecken. Problematisch wird es erst, wenn Sie keine Zeit haben und Ihr Kind trödelt. 

Expertenrat von 

8 Strategien gegen Trödeln

  • Planen Sie Zeit für das Trödeln ein. Wenn Sie pünktlich ankommen müssen, sollten Sie einen gewissen Zeitpuffer (je nach Kind etwa 15 Minuten) einplanen und entsprechend früher aufbrechen. Dadurch geraten Sie weniger unter Zeitdruck, können gelassener reagieren, wodurch auch Ihr Kind sich entspannt – und alles wird reibungsloser ablaufen.
  • Legen Sie alles griffbereit hin. Gehen Sie bereits eine Weile vor dem Aufbruch (z. B. am Abend davor) alles „im Geiste“ durch und legen Sie bereit, was sich vorbereiten lässt. Situationen mit plötzlich unauffindbaren zweiten Schuhen oder vergessenen Fahrkarten lassen sich so entschärfen, und Sie können das Haus viel entspannter verlassen und sicher sein, dass Sie pünktlich sein werden und auch alles Wichtige für sich und Ihr Kind dabeihaben.

  • Bereiten Sie Ihr Kind auf das Weggehen vor. Sagen Sie Ihrem Kind 5 bis 10 Minuten, bevor Sie es anziehen wollen bzw. es sich anziehen soll, dass es sein Spiel beenden soll, da sie gleich mit ihm weggehen wollen. Wird es nicht unvermittelt aus dem Spiel gerissen, ist es meist kooperativer.
  • Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Ziehen Sie sich selbst frühzeitig an und gehen Sie zur Tür. Kann Ihr Kind sich selbst anziehen, können Sie ruhig schon das Haus verlassen und sich z. B. ins Auto setzen. Sagen Sie dann nur beiläufig „Ich warte dann im Auto auf dich“ und gehen Sie hinaus.
  • Lassen Sie Ihr Kind mithelfen. Geben Sie ihm eine „wichtige“ Aufgabe, lassen Sie es z. B. die Einkaufstasche ins Auto tragen oder geben Sie ihm Briefe, die es in den Briefkasten werfen darf. Oft sind Kinder dann mit Feuereifer bei der Sache – und das Trödeln ist kein Thema mehr.
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