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Selbstbewusstsein für Ihr Kind
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10 Tipps für selbstbewusste Kinder

Stärkung des Selbstbewusstseins

Unsere Kinder sollen liebevolle, fröhliche und selbstbewusste Personen werden – das wünschen sich sicherlich alle Eltern. Doch von selbst funktioniert das nicht. Wir Eltern müssen durch unsere Erziehung unseren Teil dazu beitragen. Ich gebe Ihnen daher 10 wertvolle Tipps an die Hand – und eine „Übersetzungshilfe“ für Ihr Verhalten, damit Sie Ihr Kind ermutigen und nicht entmutigen.  

Expertenrat von 
Dr. Martina Hahn-Hübner, Gesundheits-Expertin, Medizinjournalistin

So stärken Sie das Selbstvertrauen Ihres Kindes

Kinder, die schlecht erzogen sind oder aber sozial auffällig, sind in Wirklichkeit vor allem unglücklich. Dies ist die Erkenntnis des Kinderpsychologen Rudolf Dreikurs. Er hat immer wieder festgestellt, dass diesen Kindern am meisten geholfen wird, wenn sie ermutigt werden, nicht, wenn sie für ihr Benehmen weiteren Tadel bekommen.

Umgekehrt lässt sich auch sagen: Kinder, die immer wieder ermutigt werden, Dinge selbst zu tun, die Liebe erfahren und denen etwas zugetraut wird, sind die Kinder, die wahres Selbstbewusstsein entwickeln. Um dies bei Ihrem Kind zu erreichen, gibt es einige Grundsätze.

10 Tipps für selbstbewusste Kinder

  1. Lieben Sie Ihr Kind
    Zeigen Sie Ihrem Kind immer wieder Ihre Zuneigung, indem Sie miteinander schmusen, toben, kuscheln und vor allem Zeit miteinander verbringen. Machen Sie diese Liebesbeweise niemals von seinem Verhalten abhängig, also entziehen Sie ihm keine Liebe, nur weil es gerade in der Trotzphase ist. Gerade dann müssen Sie Ihr Kind so annehmen, wie es ist 
  2. Sehen Sie Ihr Kind positiv
    Ihr Kind hat angeblich schlechte Eigenschaften? Versuchen Sie diese in gewissem Rahmen positiv zu sehen, um keinen negativen Einfluss auf das Selbstbewusstsein Ihres Kindes auszuüben. Es ist keine Quasselstrippe, sondern kommunikativ. Sie haben vielleicht ein Schreibaby – häufig sind diese als Kleinkinder aber besonders pflegeleicht. Allerdings bedeutet dies nicht, dass Sie die Augen vor Problemen verschließen und ein Kind, das zum Beispiel immer alle schlägt, als süßen Raufbold bezeichnen sollten. Aber Sie sollten eben nicht zulassen, dass „normale“ Eigenschaften schlechtgeredet werden.
  3. Respektieren Sie die Gefühle Ihres Kindes
    Gerade wenn es um körperlichen Kontakt geht, respektieren Sie unbedingt das „Nein“ Ihres Kindes, wenn es kein Küsschen oder keine Umarmung will. Dazu sollen und dürfen Kinder nicht gezwungen werden – auch wenn Oma, Opa, Tante oder Onkel dann erst einmal beleidigt sind, wenn sie eben keinen „Knutscher“ geben dürfen bzw. bekommen.
  4. Glauben Sie an Ihr Kind
    Unterstützen Sie es, zeigen Sie ihm, dass Sie an seine Stärke und Fähigkeiten glauben. Spürt Ihr Kind, dass Sie ihm zum Beispiel zutrauen, alleine die Teller zum Tisch zu tragen oder auf das Klettergerüst zu klettern, wird es diese Aufgaben auch deutlich selbstbewusster und sicherer erledigen.
  5. Kleben Sie Ihrem Kind kein Etikett auf
    Sicher klingt es ganz niedlich, wenn Eltern über ihr Kind sagen: „Er ist eben ein kleiner Tollpatsch.“ Doch solche Aussagen haben negative Auswirkungen auf das Selbstvertrauen Ihres Kindes. Sie können wie eine selbsterfüllende Prophezeiung wirken und dafür sorgen, dass der kleine Tollpatsch noch eher stolpert oder fällt bzw. die Heulsuse noch näher am Wasser gebaut hat.
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