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Angst, Kind, Ängste

Ängste bei Kindern vorbeugen mit der richtigen Erziehung

Kinder und deren Ängste: So können Sie helfen

Fremdeln und der Angst vor Neuem können Sie vorbeugen, indem Sie Ihr Kind schon im Säuglingsalter zeitweise von ein bis drei weiteren zuverlässigen Personen (z. B. Großeltern, Babysitter) mitversorgen lassen. Gewöhnen Sie es lieber langsam, stetig und über längere Zeit an Neues, damit es von neuen Eindrücken nicht überflutet wird. Gestehen Sie Ihrem Kind dabei sein eigenes Tempo zu! 

Expertenrat von 

Bitte setzen Sie Angst nicht zu Erziehungszwecken ein. Sperren Sie Ihr Kind nicht in sein Zimmer ein – eine kurze Auszeit stellt jedoch kein Problem dar! Vermeiden Sie körperliche Strafen. Verzichten Sie auf Aussagen, die Ihrem Kind Angst machen können, auch wenn manche von ihnen möglicherweise gar nicht so gemeint sind. Beispiele: „Du bringst mich noch ins Grab!“ oder „Das ist ja zum Davonlaufen!“

Versuchen Sie, den richtigen Mittelweg zwischen „grenzenloser“ Freiheit und zu viel besorgter Behütung zu finden. Zu viel Freiraum kann auch Ängste auslösen. Für ein Kleinkind kann z. B. ein Laufstall den ersten begrenzten Raum darstellen, den es gefahrlos erforschen und erkunden kann. Mit zunehmender Sicherheit können Sie sein „Reich“ dann erweitern.

Kinderängste: Übersicht über die häufigsten Ängste bis zum Schulalter

 

Angstform typisches Erscheinungsalter typisches Verhalten wahrscheinlicher Grund Bewältigungstipp 
Angst vor unbekannten Geräuschen, z. B. Gewitter schon im Säuglingsalter beginnt bei Donner und anderen lauten Geräuschen zu weinen und sucht Nähe der Mutter Furcht vor unbekannten, insbesondere lauten Geräuschen ist eine „angeborene“ Urangst Kind beruhigen, Nähe anbieten, wenn möglich ablenken; einem Kleinkind erklären, woher das Geräusch kommt 
8-Monats-Angst (Fremdeln) meist im zweiten Lebenshalbjahr klammert sich weinend an die Mutter, wenn Fremde den Raum betreten oder sich ihm nähern Kind kann nun vertraute von fremden Personen unterscheiden Kind nicht zur Kontaktaufnahme drängen, auf den Arm nehmen, eventuell einige Schritte von dem Fremden entfernen 
Trennungsangst, Angst vor dem Alleinsein ab zweitem Lebensjahr kann sich nicht von Mutter oder Vater trennen, will nicht ins Bett gehen, kommt nachts zu den Eltern ins Bett tief verwurzelte Urangst aller Menschen, die jedoch für Kleinkinder wegen der ausgeprägten Abhängigkeit von den Eltern besonders ausgeprägt ist Kind niemals gegen seinen Willen allein lassen! Trennungen langsam und schrittweise einüben  
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