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Junges Mädchen mit Angst wird von Mutter umarmt
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Immer mehr Kinder leiden unter starken Ängsten

Gesund und stressfrei durch die Kindheit

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter starken Ängsten, die oft so ausgeprägt sind, dass die betroffenen Kinder und ihre Eltern professionelle Hilfe suchen. Zu diesem Ergebnis kamen vor Kurzem Experten der National Society for the Prevention of Cruelty to Children (NSPCC) aus Großbritannien.  

Die Forscher stellten fest, dass allein im Jahr 2016 ein Anstieg von 35 Prozent bei Beratungsgesprächen von Jugendlichen mit Ängsten zu verzeichnen war. Die Angst vor Monstern und Gespenstern gehört in bestimmten Entwicklungsphasen von Kindern dazu. Doch auch bei kleinen Kindern treten ausgeprägte Ängste heutzutage weitaus häufiger auf als früher.

So leiden nach Aussage der Mediziner manchmal schon Kinder mit acht Jahren an Angstzuständen. Mädchen sind von solchen Ängsten wesentlich häufiger betroffen als Jungen.

Die Gründe für Ängste können sehr unterschiedlich sein

Die Frage nach den Ursachen für die Zunahme der Ängste konnten die Forscher nicht abschließend klären. Sie reichen von persönlichen und familiären Problemen bis hin zu der Besorgnis über die Weltpolitik und den Krieg im Nahen Osten. Auch die ständige Präsenz dieser Ereignisse in Zeitungen, Fernsehen und sozialen Medien führten die Forscher als mögliche Quelle für die Sorgen der Kinder und Jugendlichen an.

Was können wir tun, um wieder mehr Gelassenheit und Frieden in den Alltag mit unseren Kindern einziehen zu lassen?

Mein Tipp:

Auch ich beobachte in meiner Praxis eine starke Zunahme von Ängsten bei Kindern. Besonders häufig zeigen sie sich dort als Angst vor der Schule und Prüfungen, Schlafstörungen oder in Form von chronische Kopf- und Bauchschmerzen. Doch nicht nur die Kinder, auch wir Eltern sind viel stärker als früher von Ängsten betroffen. Man könnte fast schon von einer „Angst-Gesellschaft“ sprechen, in der wir uns heute befinden. Für mich liegt die tiefere Ursache nahe: In einer Zeit, in der jeder alles hat und wir doch nach immer mehr streben, wächst die tiefe Angst des Menschen, alles wieder zu verlieren. Dass Kinder, die in diesem „Angst-Klima“ aufwachsen, dieses Verhalten übernehmen, ist nichts Neues. Anstatt nur die Kinder zu therapieren, sollten wir uns daher auch immer fragen, was wir tun können, um wieder mehr Gelassenheit und Frieden in den Alltag mit unseren Kindern einziehen zu lassen.

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