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Kinder nervenschonend durch die Trotzphase bringen

Zwischen Freundschaft und Strenge

Kinder durchlaufen nicht nur im Kleinkindalter Trotzphasen, sondern testen auch im Kindergarten- und Grundschulalter sowie später in der Pubertät immer wieder aus, wie weit sie gehen dürfen. Dabei versuchen sie, durch bestimmte Verhaltensweisen Toleranzgrenzen der Eltern zu verschieben – wodurch sich dann oft mehr Handlungsspielräume ergeben. 

Expertenrat von 

Für Sie sind diese Trotzphasen anstrengend und kräftezehrend, doch mit einigen Strategien lassen sie sich recht gut meistern, ohne dass handfeste Streitereien regelmäßig das Familienleben belasten.

Kleinkinder in der Trotzphase

Zweijährige entdecken im Laufe des dritten Lebensjahres ihren eigenen Willen, den sie dann - je nach Naturell und Temperament - mehr oder weniger lautstark kundtun. Sie erkennen das, weil Ihre Kinder etwas anderes wollen, als Sie und sich dadurch von ihnen abgrenzen und unterscheiden - das Kleinkind entdeckt seine eigene Persönlichkeit!

Wichtig ist, gelassen zu bleiben und auch Tobsuchtsanfällen an der Supermarktkasse mit stoischer Ruhe zu begegnen. Das klingt leichter gesagt als getan, doch es ist schon ein großer Schritt in die richtige Richtung, wenn Sie die Blicke anderer während der Auseinandersetzung mit dem Kind ignorieren. Ein "Nein" sollte ein "Nein" bleiben - auch wenn das Kind noch so sehr tobt und unangenehm auffällt.

Grenzen setzen bei älteren Kindern

Ältere Kinder sind beim Austesten von Grenzen raffinierter und entwickeln andere Strategien. Manche versuchen durch Quengeln oder Heulen ihren Willen durchzusetzen, andere schimpfen lautstark mit Ihnen oder halten sich einfach nicht an Abmachungen bzw. Vereinbarungen. Dieser Fall ist im Grundschulalter besonders häufig, wie eine Nutzerin der Ratgeber-Community gutefrage.net beschreibt.

Auch bei älteren Kindern gilt, in solchen Phasen Ruhe zu bewahren und durch klare Ansagen dem Kind begreiflich zu machen, dass nun eine Grenze erreicht ist. Wichtig ist, Konsequenzen durchzuziehen und den Worten tatsächlich Taten folgen zu lassen - also beispielsweise Stubenarrest auch wirklich zu erteilen, wenn er angedroht wurde.

Natürlich sollten den Verboten oder Ermahnungen immer Erklärungen folgen. Trotzdem brauchen Sie nicht immer jede Zurechtweisung zu diskutieren, sondern dürfen auch mal sagen, dass das Kind die elterliche Entscheidung nun ohne große Diskussion zu akzeptieren hat.

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