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Nachhilfe: Eine gute Option bei schlechten Schulnoten

Nachhilfe hilft bei Schulproblemen

Schlechte Schulnoten sind kein Spaß. So unterschiedlich die Schüler, so vielschichtig sind die Ursachen. Da gibt es versäumten Unterrichtsstoff, der alleine nicht aufzuholen ist. Auch der Übertritt auf weiterführende Schulen verursacht häufig Anlaufschwierigkeiten. 

Expertenrat von 

Von fehlender Motivation und mangelnder Lernbereitschaft können viele Eltern ein Lied singen! Ineffiziente Arbeitstechniken oder falsche Lernstrategien tun ein Übriges. Drei Stunden am Schreibtisch sitzen garantiert noch keinen Lernerfolg! Aber auch psychosoziale Schwierigkeiten können zu ernsten Schulproblemen führen. Und mancher Schüler ist mit dem Leistungsniveau der gewählten Schulform schlichtweg überfordert.

Schule: Konfliktthema in vielen Familien

Für viele Familien ist das Thema Schule ein Reizthema. Es gibt regelmäßige Auseinandersetzungen über das Erledigen der Hausaufgaben oder fehlende Lernbemühungen. Vielfach können Eltern ihre Kinder nicht adäquat unterstützen, denn sie haben den Stoff anders gelernt. Oder es fehlt ihnen an Geduld, wenn der Sohn auch nach der x-ten Erklärung den Term nicht umformen kann. Und wie soll man bloß die verliebte Tochter zum Lernen motivieren? Nicht wenige Eltern sind mit ihrem Latein am Ende.

Andererseits gibt es viele Kinder, die durchaus bemüht sind und trotzdem keinen Schulerfolg haben. Auch hier herrscht Ratlosigkeit: Wie verliert der Schüler die Angst vor Mathe? Wie stärken wir das Selbstvertrauen unseres 12-Jährigen, so dass er sich traut etwas im Unterricht zu sagen?

Nachhilfe hilft bei Schulproblemen

Nachhilfe kann in vielen Fällen eine gute Lösung sein, um Schulprobleme in den Griff zu bekommen. Studien zufolge erhält jeder 4. deutsche Schüler Nachhilfe. Oft motiviert der „Zeugnisschock“ die Eltern, einen Nachhilfelehrer zu suchen. Folgende Punkte machen einen guten Nachhilfelehrer aus:

  • Fachkompetenz sollte er ebenso mitbringen wie pädagogisch-didaktische Fähigkeiten. Qualifikationsnachweise belegen die Qualität.
  • Auch die Chemie muss stimmen. Wenn Schüler und Nachhilfelehrer nicht zusammenpassen, kann der beste Lehrer nicht viel ausrichten.
  • Effektiver Nachhilfeunterricht setzt bei der konkreten Ausgangslage des Schülers an. Zuerst wird die schulische und persönliche Ausgangssituation, Stärken und Defizite analysiert.
  • Auf Basis der Ausgangsanalyse plant der professionelle Nachhilfelehrer den Unterricht ganz individuell.
  • Sinnvollerweise werden die Unterrichtsmaterialien des Schülers verwendet. Ergänzende Materialien wie Arbeitsblätter oder Medien können den Lernprozess unterstützen.
  • Ein guter Nachhilfelehrer bezieht die Eltern in den Unterrichtsprozess ein. Er informiert über die durchgenommenen Inhalte und erzielten Fortschritte.
  • Lernen ist ein komplexer Prozess. Motivation, Darbietung und Aufnahme der Inhalte, Prozessqualität, Lehrerpersönlichkeit uvm. beeinflussen das Lernen. Daher sind nicht immer schnelle Erfolge zu erzielen. Ein guter Nachhilfelehrer kennt die Einflussfaktoren und kann an der richtigen Stelle intervenieren.

Insgesamt sollte effektiver Nachhilfeunterricht die Voraussetzungen schaffen, dass der Schüler wieder selbstständig mit den schulischen Anforderungen zurechtkommt.

Dies ist ein Gastbeitrag von Dipl.-Päd. Melanie Rausch (tutoria.de)

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