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Nachhilfe in den Ferien? Wie Sie Ihr Kind optimal fördern

Fördern in den Ferien richtig umsetzen

Wenn Sie Bedenken haben dass Ihr Kind durch die lange Lernpause ohne Nachhilfe viel Unterrichtsstoff vergisst und unter Umständen nach den freien Tagen in seinen Leistungen abfällt können Sie auch die Ferien für Nachhilfe. Lesen Sie hier, ob Fördern in den Ferien für Ihr Kind sinnvoll sein kann oder nicht. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Ob für Ihr Kind das Schuljahr erfolgreich verläuft, wird das Zeugnis zeigen, mit dem Ihr Kind am letzten Tag vor den Sommerferien nach Hause kommt. Sind die Noten ohne Nachhilfe nur Mittelmaß oder sogar schlechter ausgefallen, ist es jetzt schon sinnvoll, Fördern in den Ferien mit einzuplanen. Ob Ihr Kind nun Fördern in den Ferien bekommen sollte, um seine Leistungen durch Nachhilfe zu verbessern, oder vielleicht doch besser nicht, können Sie aus unseren beiden Checklisten zum Thema "Fördern und Nachhilfe in den Ferien" erfahren.

Nachhilfe in den Ferien: Diese Kinder sollten in den Ferien zum Fördern angehalten werden

  • Ihr Kind war längere Zeit krank und muss Stoff durch nachholen.
  • Ihr Kind macht eine Nachprüfung (ab der 5. Klasse möglich), um das Schuljahr nicht wiederholen zu müssen.
  • Ihr Kind hat eine Legasthenie (Lese-Rechtschreibschwäche) oder Dyskalkulie (Rechenschwäche) und würde in den sechs Wochen Ferien zu viel gesichertes Wissen verlieren.
  • Ihr Kind hat ständig schlechte Leistungen und lernt nicht aus eigenem Antrieb (Schüler mit besonderem Förderbedarf ausgenommen).

Lernbedürftige Schüler richtig fördern

Zählt Ihr Kind zu einer dieser Gruppen, ist mäßiges Fördern in den Ferien sinnvoll. Doch bedenken Sie: Auch Ihr Kind braucht dringend Erholung von der Schule und der Nachhilfe. Gerade für schwache Schüler bedeuten der normale Unterrichtstag und die Hausaufgaben oft eine größere Kraftanstrengung als für leistungsstarke Kinder. Machen Sie daher mit Ihrem Kind einen Lernplan für das Fördern in den Ferien, der mit den Ferien vereinbar ist und trotzdem Erholung garantiert. Mehr als eine Stunde pro Tag sollte die Nachhilfe nicht dauern, danach muss verlässlich Schluss mit dem Fördern in den Ferien sein. Auch sollten Sie nicht jede Wochen in den Ferien Nachhilfe geben oder geben lassen, planen Sie ein paar freie Tage oder (in den Sommerferien) Wochen beim Fördern in den Ferien unbedingt ein und lassen Sie Ihr Kind mitentscheiden, was der Lerninhalt bei der Nachhilfe ist. Am besten geeignet für die lernfreie Zeit sind die Tage oder Wochen, in denen Sie sowieso Ihren Urlaub verbringen. Dann sollte auch Ihr Kind unbeschwert Ferien ohne Fördern oder Nachhilfe machen dürfen. Sinnvoll ist es, die Lernwochen beim Fördern in den Ferien gegen Ende der Ferienzeit zu legen, nicht an den Anfang. Zum einen muss Ihr Kind auch erst mal durchatmen können, zum anderen ist das frisch gelernte Wissen durch die Nachhilfe oder das Fördern in den Ferien bei Schulbeginn schneller abrufbar.

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Kommentare zu "Nachhilfe in den Ferien? Wie Sie Ihr Kind optimal fördern "

  • Max schreibt am 27.03.2013

    Ich halte sehr viel davon, dass man Kinder in den Ferien ruhiger und effektiver fördern sollte. In den Ferien gibt es einfach nicht diese immer präsente Schulbelastung. Meine Tochter ist in der 8., war Anfang des Jahres 2 Wochen krank. Seit Montag besucht sie in Berlin einen Ferienkurs, in dem sie das verpassste Wissen in Mathe aufarbeiten kann, ohne dass parallel neuer Schulstoff dazu kommt. Das Geld ist es mir wert, ich denke sie ist in guten Händen. Gestern konnte ich mit ihrem Lehrer reden, ich halte ihn für kompetent und gut ausgebildet. Und von mir lässt sich die Kleine sowieso nichts mehr beibringen. Da greife ich gern auf das Lernwerk zurück.
  • Anonym schreibt am 27.10.2011

    Ein toller Tipp zum Lernen in den Ferien: So machts garantiert Spaß - schaut mal unter www.ilas-ferien-ploenersee.de!
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