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Lerntherapie
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Nachhilfe oder Lerntherapie: So finden Sie die richtige Förderung für Ihr Kind

So fördern Sie Ihr Kind

Wenn das Zeugnis Ihres Kindes nicht besonders gut war und sich auch zu Beginn des neuen Schuljahres bereits Schwierigkeiten ankündigen, ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme. Braucht Ihr Kind Nachhilfe oder eine Lerntherapie? Das lesen Sie hier. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Um einem Teufelskreis aus Misserfolgen und negativen Erwartungen entgegenzusteuern, kann eine außerschulische Hilfe sinnvoll sein. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt auf, wie Sie die passende Förderung und eine geeignete Einrichtung finden. Die oft nicht unwesentliche finanzielle Investition soll sich für Sie und vor allem für Ihr Kind ja lohnen. Schlechte Noten, Lustlosigkeit, Stress bei den Hausaufgaben und fehlende Motivation beim Lernen wirken sich auf Dauer auf die Leistungen aus. Viele Schwankungen können Sie in der Familie mit Zuspruch und Hilfe auffangen. Es gibt aber auch Situationen, da helfen nur Fachleute weiter. Manchmal ist daher eine Förderung außerhalb von Schule oder Familie sinnvoll. Welche Unterstützung Ihr Kind benötigt, ist nicht immer eindeutig.

Das bietet die Nachhilfe

Nachhilfe ist eine kurzfristige Unterstützung, bei der aktueller Lernstoff wiederholt und alte Lücken im Wissen geschlossen werden. Die Förderung orientiert sich an den Unterrichtsbüchern Ihres Kindes.  Psychosoziale Komponenten wie Lernangst, Unlust, Motivationsmangel oder Überforderung bleiben außen vor. Auch Teilleistungsstörungen wie Legasthenie oder Dyskalkulie werden in der Nachhilfe nicht therapiert. Nachhilfe wird häufig von älteren Schulkindern oder Studenten erteilt und ist günstiger als eine Lerntherapie.

Das kann die Lerntherapie

Lerntherapie wird von ausgebildeten Fachleuten aus den Bereichen Pädagogik und Psychologie angeboten, in der Regel auf der Basis einer Zusatzausbildung zu einem abgeschlossenen Studium. Sie bezieht die psychosoziale Komponente immer in die Förderung mit ein, arbeitet mit Eltern und Lehrkräften zusammen und hat die Stabilisierung des Kindes und seiner Leistungen zum Ziel. Grundlage für die Arbeit sind verschiedene Diagnosen, die entweder selber vom Lerntherapeuten oder von anderen Stellen durchgeführt wurden. Die Legasthenie- und Dyskalkulietherapie (Lese-Rechtschreib- bzw. Rechenschwäche) sind Schwerpunkte der Lerntherapeutinnen und Lerntherapeuten.

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