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Auf Stühle klettern und darunter krabbeln

Stühle: Darauf kann man nicht nur sitzen

Stühle gibt es in jeder Wohnung. Sie verdammen Ihr Kind aber nicht zum Stillsitzen. Im Gegenteil: Sie eignen sich hervorragend als Turngeräte. Probieren Sie unsere Anregungen gleich einmal aus! 

Expertenrat von 

Am besten zum Turnen geeignet ist ein stabiler Stuhl aus Holz, möglichst ungepolstert, der eine Lehne, aber keine Armlehnen hat. Bleiben Sie während des Turnens in der Nähe Ihres Kindes, damit Sie ihm, wenn nötig, Ihre Hand zum Festhalten geben können!

Altersgemäße Bewegungsförderung für Kinder von 2 bis 6

Für diese Übungen brauchen Sie neben zwei oder mehr stabilen Stühlen mit Lehne gegebenenfalls noch ein breites Brett (mindestens 30 Zentimeter breit, 1,5 Meter lang oder länger, glatt gehobelt, um eingezogene Splitter zu vermeiden). Natürlich können ältere Kinder auch alle Übungen für jüngere machen. Die Altersangabe gibt Ihnen nur einen Richtwert, ab wann Ihr Kind bestimmte Übungen ausführen kann.

Zweijährige können:

  • unter den aufgestellten Stühlen durchkriechen
  • um die als Slalomparcours aufgestellten Stühle herumkrabbeln oder –laufen
  • an der Hand geführt von einer Sitzfläche zur nächsten steigen, wenn die Stühle mit geringem Zwischenraum nebeneinander stehen
  • alleine auf einen Stuhl klettern und dort, mit Festhalten an der Lehne, alleine stehen
  • über das am Boden liegende Brett balancieren

Dreijährige können:

  • abwechselnd einmal unter den Stühlen durchkriechen und dann wieder oben drüberklettern
  • auf einen Stuhl klettern und dort frei stehen
  • frei von einer Sitzfläche zur nächsten steigen, wenn die Stühle mit einem Zwischenraum von 10 bis 20 Zentimetern nebeneinander stehen
  • auf allen Vieren das Brett hinaufkrabbeln, das Sie mit einem Ende auf die Sitzfläche eines Stuhles gelegt haben und dort festhalten, damit es nicht abrutscht

Vierjährige können:

  • frei von einer Sitzfläche zur nächsten steigen, wenn die Stühle mit einem Zwischenraum von 20 bis 30 Zentimetern nebeneinander stehen
  • sich auf dem Bauch wie eine Schlange unter den Stühlen durchschlängeln
  • an Ihrer Hand vom Stuhl springen (stellen Sie den Stuhl dazu auf einen weichen Teppich)
  • frei das auf den Stuhl gelegte Brett (bitte festhalten!) hinaufgehen

Fünfjährige können:

  • ohne Zuhilfenahme der Hände auf einen Stuhl steigen
  • frei das auf den Stuhl gelegte Brett (bitte festhalten!) hinauf- und auch wieder hinuntergehen
  • alleine vom Stuhl springen (stellen Sie den Stuhl dazu auf einen weichen Teppich)

Sechsjährige können:

  • das auf den Stuhl gelegte Brett (bitte festhalten!) hinauf und auch wieder hinuntergehen und dabei ein Stoffsäckchen (siehe Seite 5) auf dem Kopf balancieren
  • auf einem Bein um die als Slalomparcours aufgestellten Stühle herumhüpfen, ohne sich dabei festzuhalten
  • lautlos wie ein Indianer schleichen und dabei Hindernisse überwinden, etwa über die Stühle steigen oder sich unter ihnen durchschlängeln 
Mein Tipp:

Damit Ihrem Kind das Ganze mehr Spaß macht, können Sie eine Geschichte dazu erfinden. Vielleicht wird Ihr Wohnzimmer zu einem Meer mit Inseln darin, wenn Ihr Kind von einem Stuhl zum nächsten steigen soll, ohne „nasse Füße zu bekommen“. Oder der Raum verwandelt sich in einen Dschungel, in dem Berge erklettert werden müssen (auf den Stuhl steigen oder das Brett hinaufkrabbeln oder -gehen) und reißende Flüsse überquert werden müssen (von einem Stuhl zum nächsten steigen). 

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