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Beruf und Familie
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Sorgenfrei schwanger: Mutterschutz und Mutterschaftsgeld

Rechtliches zu Mutterschutz und Mutterschaftsgeld

Das Mutterschutzgesetz schützt Mütter vor und nach der Geburt ihres Kindes. Es umfasst ein Arbeitsverbot direkt nach der Geburt des Babys, einen Kündigungsschutz für Schwangere und frisch gebackene Mütter, sowie eine Mutterschaftsversicherung, die eine Lohnfortzahlung während des Arbeitsverbotes und darüber hinaus garantiert. 

Expertenrat von 
Ingrid Neufeld, Erzieherin

Wenn eine junge Frau merkt, dass sich ihr Körper verändert und sich eine Schwangerschaft ankündigt, ist sie überglücklich. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob sie verheiratet ist oder nicht. Die junge Mama freut sich und der werdende Papa auch, jedenfalls in der Regel.

Die meisten denken dabei nicht sofort an Geld, doch irgendwann wird das Paar über staatliche Hilfen für Familien nachdenken und überlegen, woher die entstehende Familie möglicherweise Unterstützung bekommen kann.

Doch insbesondere interessiert das junge Paar jetzt natürlich alles, was mit dem Mutterschutz zusammenhängt.

Was bedeutet Mutterschutz?

Ganz einfach im Wortsinn: Die Mutter soll geschützt werden. Dieser Schutz bezieht sich nicht nur auf die junge Frau, sondern auch auf ihr noch ungeborenes Kind. Jetzt ist sie nicht mehr allein. Sie ist nicht mehr nur für sich selbst verantwortlich, sondern für ein zweites, noch sehr zartes Wesen: ihr Kind.

Deshalb schützt das Gesetz Mutter und Kind vor Gefährdungen, Überforderung und Gesundheitsschädigung an ihrem Arbeitsplatz. Eng damit verbunden sind der Schutz vor finanziellen Einbußen und der Schutz vor dem Arbeitsplatzverlust. Während der Schwangerschaft und auch noch danach darf einer werdenden Mutter nicht gekündigt werden.

Davon sind alle werdenden Mütter betroffen, die in Arbeit stehen - also nicht nur Vollzeit-Angestellte, sondern auch Heimarbeiterinnen, Hausangestellte, 400-Euro-Kräfte und Auszubildende. Der gesundheitliche Schutz umfasst den Schutz vor Gefahren und vor Gefahrstoffen am Arbeitsplatz. Genau geregelt ist dieser Schutz in der Verordnung zum Schutz der Mutter am Arbeitsplatz (MuSchArbV). Damit der Arbeitgeber den Mutterschutz auch einhalten kann, muss er natürlich von der bestehenden Schwangerschaft informiert werden.

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