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Bezugszeit Elterngeld

Wie lange erhält man Elterngeld?

Bezugszeit von Elterngeld

Die Zeit der Zulagen durch den Staat ist für Familien mit einem Baby begrenzt. Hier erfahren Sie, wie lange Sie mit der staatlichen Unterstützung nach der Geburt Ihres Kindes rechnen können. 

Expertenrat von 

Das Elterngeld wird grundsätzlich für das 1. Lebensjahr des Kindes gezahlt – und zwar 12 Monate lang gezahlt. Eine Ausnahme gibt es nur – wie bereits erwähnt – bei Adoptivkindern, bei denen der 12-Monats-Zeitraum in dem Moment beginnt, in dem das Kind in den Haushalt der Adoptiveltern kommt. Spätestens endet das Elterngeld dann jedoch am 8. Geburtstag des adoptierten Kindes. Es gibt drei Möglichkeiten, diese 12 Monate um zwei weitere Monate zu verlängern.

Möglichkeit 1: Sie nehmen die zwei Vätermonate in Anspruch

Das bedeutet, dass Ihr Partner seine Erwerbstätigkeit aufgibt oder sie auf maximal 30 Stunden in der Woche reduziert und das Kind ebenfalls betreut. Sie können dann wählen, wie Sie die insgesamt 14 Monate „Elterngeld-Zeit“ aufteilen. Der Vater kann die 2 Monate nach dem Ende der regulären 12 Monate nehmen, in denen die Mutter das Kind betreut und Elterngeld erhalten hat. Die 2 Monate können aber auch irgendwann innerhalb dieser 12 Monate beliebig genommen werden. Die Eltern können die 14 Monate aber auch beliebig aufteilen. So kann erst die Mutter 7 Monate die Betreuung übernehmen und dann der Vater, und die 7 Monate können auch parallel genommen werden. Grundsätzlich gilt übrigens, dass das Mutterschaftsgeld gesetzlich versicherter Frauen auf das Elterngeld angerechnet wird. Das heißt: In aller Regel wird in den ersten beiden Monaten nach der Geburt kein Elterngeld fällig werden.

Möglichkeit 2: Sie nutzen die Optionen für Alleinerziehende

Sie sind alleinerziehend, haben vor der Geburt gearbeitet und Ihnen steht die elterliche Sorge für das Kind zu oder zumindest das sogenannte Aufenthaltsbestimmungsrecht. Als Alleinerziehende können Sie das Elterngeld ausnahmsweise 14 Monate lang in Anspruch nehmen, wenn Ihnen ein Gericht das Sorgerecht (auch vorläufig) übertragen hat und der andere Elternteil nicht mit Ihnen unter einem Dach wohnt. Die 14 Monate stehen Ihnen auch dann zu, wenn Sie das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind allein übertragen bekommen haben. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie vor der Geburt tatsächlich gearbeitet haben und während der Bezugszeit für das Elterngeld nicht oder maximal 30 Stunden arbeiten.

Tipp für Alleinerziehende 
Es ist egal, wenn Sie als Alleinerziehende mit einem neuen Partner zusammen in einer Wohnung leben – der Partner darf nur nicht der Vater des Kindes sein.

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