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Geburtstagskind mit Partyhut lächelt und sitzt vor einem Kuchen
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Die 5 häufigsten Fehler von Eltern auf Kinderfesten

Bitte nicht nachmachen!

Wildes Durcheinander, weinende Heimwehkinder oder Spielemuffel: Beim Geburtstagsfest kann sowohl mit kleinen als auch etwas größeren Kindern einiges schieflaufen. 

Expertenrat von 
Dipl. oec. troph. Marion Jetter, Ernährungsberaterin & Chefredakteurin "Mein Kind - fit & gesund!"

Die 5 häufigsten Fehler von Eltern auf Kinderfesten

1. Fehler: Die Kinder einander nicht vorstellen

Auch Erwachsene gehen nicht gerne auf ein Fest, auf dem sie niemanden kennen. Gibt es einige Kinder, die sich noch nie getroffen haben? Dann bauen Sie doch ein Kennenlernspiel ein.

2. Fehler: Mit dem Geburtstagsessen beginnen

Mal ehrlich: Kommen die Kinder in den Kindergarten oder in die Schule und essen erst mal etwas? Nein! Sie rennen, spielen, rechnen oder lesen. Dann machen sie eine Pause. So ist es auch beim Geburtstag. Lassen Sie die Kinder zunächst ein paar Spiele spielen. Der Kuchen ist dann die erste Ruhepause und der erste Höhepunkt. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Kinder sich nicht unnötig vollstopfen. Weniger ist manchmal mehr …

3. Fehler: Gleich mit dem spannendsten Spiel anfangen

Wenn Sie gleich mit einem Knaller wie der Schatzsuche starten, wird es schwer, das Spannungs-Niveau zu halten. Spiele, die etwas mehr Vorbereitung erfordern und aufregend sind, sollten deshalb das Highlight des Geburtstagsfestes sein.

4. Fehler: Nicht auf die Wünsche der Kinder eingehen

Sie haben alles perfekt geplant, doch dann wollen die Kinderetwas anderes? Bleiben Sie locker, nehmen Sie die Kinder ernst, und gehen Sie auf ihre Wünsche ein. Kam ein Spiel besonders gut an? Dann spielen Sie es einfach noch mal. Grundsätzlich sollten Sie das Geburtstagskind jedoch immer mit in die Entscheidung einbeziehen.

5. Fehler: Darauf vertrauen, dass sich die Kinder selbst beschäftigen

Bereiten Sie lieber mehr Spiele vor als zu wenige. Allein das Gefühl, ein paar Ideen in der Hinterhand zu haben, macht Sie souveräner. Vertrauen Sie besser nicht auf ein geordnetes freies Spiel. Gerade am Ende der Feier brodelt die Stimmung oft über – die Kinder werden übermütig und toben durch die Wohnung.

Die 5 größten Party- Herausforderungen und kluge SOS-Tipps für alle Fälle

Wildes Durcheinander, weinende Heimwehkinder oder Spielemuffel: Beim Geburtstagsfest kann sowohl mit kleinen als auch etwas größeren Kindern einiges schieflaufen. Damit Sie in solchen Situationen ruhig bleiben und alles unter Kontrolle haben, hier ein paar hilfreiche Maßnahmen.

SOS-Tipp Nr. 1: Erste Hilfe für alle Fälle muss sein

Es kann immer mal passieren, dass sich ein Kind im Eifer des Gefechts verletzt. Halten Sie für solche Fälle Pflaster, Verbandsmaterial und Kühlpads bereit. Lustig sind Pflaster mit Kindermotiven. Legen Siesicherheitshalber auch eine Liste mit Telefonnummern der Eltern griffbereit, falls ein Kind frühzeitig abgeholt werden muss.

Tabu: Verabreichen Sie den Kindern keinerlei Medikamente jeglicher Art!

SOS-Tipp Nr. 2: So können Sie kleine Quertreiber „einfangen“

Es gibt immer Kinder, die sich in der Gruppe querstellen, bei Spielen nicht mitmachen wollen und versuchen, den anderen den Spaß zu verderben. Lassen Sie sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und versuchen Sie, das betreffende Kind weiterhin mit einzubinden. Irgendwann kommt sicher ein Spiel, das auch ihm gefällt.

SOS-Tipp Nr. 3: Wenn ein Kind nicht mitspielen will

Kein Kind sollte gezwungen werden mitzuspielen. Hat es keine Lust, setzt es eben eine Runde aus. Geben Sie dem Kind einfach eine andere Rolle. Es kann zum Beispiel das Publikum sein und am Rand sitzen und klatschen. So ist es nicht ganz ausgeschlossen.

SOS-Tipp Nr. 4: Wenn es bei Wettspielen Tränen gibt

Verlieren fällt schwer – da helfen nur Verständnis und Trost. Das nächste Spiel sollte dann kein Wettspiel sein. Versuchen Sie in jedem Fall, Spiele anzubieten, in denen unterschiedliche Talente gefragt sind und jeder die Chance hat, der Beste zu sein: sportliche Wettkämpfe, Denkaufgaben, Geschicklichkeitsspiele. Oder es gibt auch Spiele ohne Gewinner: Gummitwist, Trampolinspringen ...

SOS-Tipp Nr. 5: Wenn es unter den Gästen Streit gibt

Stellt sich im Laufe der Party heraus, dass zwei Kinder sich nicht mögen, ist es wichtig, sie zu separieren. Am Geburtstagstisch auseinandersetzen, sie bei Spielen in unterschiedliche Mannschaften unterbringen – so lässt sich das Streitpotenzialetwas abschwächen.

Tipp

Wird es bei den Spielen zu heftig? Diese Bastelideen bringen die wilde Horde wieder etwas zur Ruhe. Gut wenn Sie eine davon „in der Hinterhand“ haben …

Buttons gestalten: Eine Buttonmaschine (15 Euro über Amazon) verewigt die Kunstwerke der Kinder in kleinem Modeschmuck.

Tierische Kerzenhalter: Aus Modelliermasse (im Bastelgeschäft) können Kinder kleine Tierkerzenhalter (für kurze Stabkerzen oder Teelichter) formen. Die Masse trocknet schnell im Ofen und kann anschließend mit Plakatfarbe bemalt werden.

Porzellanmalerei: Mit Keramikstiften (über www.jako-o.de) werden Tassen, Teller oder Sparschweine bemalt. Anschließend muss alles für ein paar H Minuten in den Ofen.

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