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Mädchen beim Geocaching im Wald
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Familien-Abenteuer Geocaching

Auf der Jagd nach dem Schnitzel

Kann man an einem trüben regnerischen Tag die Kinder (und sich selbst) weg vom Fernseher und raus in die Natur locken? Schwierig – es sei denn, man geht auf Schatzsuche mit einem GPS-Gerät in der Hand. Haben Sie schon von Geocaching gehört? Der Freund meines Sohnes hat uns darauf gebracht, und ich muss zugeben: Die moderne Schnitzeljagd macht mir und vor allem den Kindern richtig Spaß! So geht’s … 

Expertenrat von 
Dipl. oec. troph. Marion Jetter, Ernährungsberaterin & Chefredakteurin "Mein Kind - fit & gesund!"

Die wichtigsten Geocaching-Vokabeln

Cache: Schatz

Logbuch: Büchlein, in das sich der Finder eintragen kann

Owner: Besitzer des Schatzes

Multi-Cache: Schatz, bei dem man erst mehrere kleinere Hinweise finden muss, um die Koordinaten des Verstecks zu erhalten

Muggel: Alle Menschen, die keine Geocacher sind (Achtung: Lassen Sie sich beim Heben des Schatzes nicht von ihnen beobachten!)

Trade: Tauschobjekt, das sich in einem Cache befindet. Trades können z. B. kleine Spielsachen, Aufkleber oder Edelsteine sein.

Nicht jeder Cache eignet sich für Kinder

Unter geocaching.com finden Sie verschiedene „caches“- (Versteck-)Varianten. Da gibt es zum Beispiel Multi-Caches, die über mehrere Fundstellen und Aufgabenstellungen zum finalen Schatz führen, oder kleine Micro-Caches und auch Tauch- bzw. Höhlen-Caches, für die sich die Schatzsucher unter Wasser, auf Bäume oder in unterirdische Höhlen begeben müssen. Gerade am Anfang und für Kinder sind eher die großen und einfachen Caches geeignet.

Die besten Tipps für Geocaching-Einsteiger

1. Welches GPS-Gerät ist geeignet?

Zum Geocaching eignet sich prinzipiell jedes mobile GPS-Gerät. Gerade wenn Kinder mit dem Gerät umgehen, sollte es stabil und einfach zu bedienen sein. Ich habe mit meiner Familie das eTrex® Touch 25 (von Garmin,249 Euro) im Einsatz. Es gehört bereits seit 15 Jahren zu den beliebtesten und erfolgreichsten Freizeit GPS-Serien der Welt. Die Europakarte ist ebenso wie 250.000 Geocaches, die man mit dem Gerät aufspüren kann, bereits vorinstalliert. Toll finde ich auch den integrierten elektronischen Kompass, der die Richtung zum Ziel zeigt. Die Kinder laufen damit Kilometer für Kilometer, ganz ohne zu Jammern und Wehklagen ...

Mein Tipp

Wer nicht gleich ein teures GPS-Gerät kaufen möchte, kann sich übrigens auch eine kostengünstige App aufs Handy laden (z. B. Motion GPS fürs iPhone oder Geocaching Buddy und C.Geo für Android-Geräte). Das funktioniert genauso gut.

2. Wie finde ich einen Cache?

In der Regel startet die digitale Schnitzeljagd erst mal am heimischen Computer. Die meisten Schätze sind bei geocaching.com aufgelistet. Dann geben Sie die Koordinaten in das GPS-Geräte in und gehen auf digitale Schatzsuche.

Gesunder, schlauer, glücklicher: Das EINE Lebensmittel, das Sie in Ihrer Familie ab sofort weglassen sollten, ist …

3. Gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade beim Geocaching?

Und ob! Es gibt sehr gut versteckte Caches, an die man wirklich nur als geübter Kletterer herankommt. Zur ersten Schatzsuche mit Kindern wählen Sie am besten einen Cache aus, der möglichst problemlos zu erreichen ist.

4. Wie groß ist so eine Schatzkiste?

Caches bestehen meist aus durchsichtigen Plastik- bzw. Tupperdosen. Sie können so groß sein wie ein Schuhkarton oder klein wie Filmdosen. Letztere enthalten oft keinen „Trade“ – also nichts zum Tauschen. Das kann für Kinder sehr enttäuschend sein. Sie können sich allerdings in das enthaltene Logbuch eintragen.

5. Was versteht man unter einem Trade-Item?

In größeren Caches befinden sich Tauschgegenstände. Meist handelt es sich dabei um kleine Stofftiere, Edelsteine, Münzen oderetwas in dieser Art. Die können Sie gegen den von Ihnen mitgebrachten „Trade“ tauschen. Wichtig: Der Trade sollte in etwa gleichwertig sein.

6. Gibt es beim Geocaching Verhaltens regeln?

Neben der Gleichwertigkeit der Trades ist es für Geocacher selbstverständlich, dass sie den Cache wieder genauso verstecken, wie sie ihn gefunden haben – schon allein deshalb, damit ihn Nicht-Geocacher, sogenannte Muggels, nicht finden können.

Mein Tipp: Tolle Idee für den nächsten Kindergeburtstag

Gerade größere Kinder (ab der 3. Klasse) finden es unheimlich spannend, mit GPS-Gerät auf Schatzsuche zu gehen. Wir haben am letzten Geburtstag unseres Sohnes selbst Caches versteckt und mit Rätseln versehen, deren Lösung die Koordinaten für den nächsten Cache verrieten.

Fazit aller(!) Kinder: Es war der tollste Kindergeburtstag! 

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