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Kinder spielen
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Fit für die Schule: lernen mit allen Sinnen

Mit Bewegung lernen

Grundfähigkeiten, die Ihr Kind für die Schule braucht, können Sie schon im Vorschulalter spielerisch einüben. So lassen sich z. B. die Orientierung im Raum und das genaue Hinsehen oder -hören mit unseren Vorschlägen trainieren. Ihr Kind wird dabei viel Spaß haben und mit jeder Übung ein wenig schlauer werden. 

Expertenrat von 
Dr. Martina Hahn-Hübner, Gesundheits-Expertin, Medizinjournalistin

Bei den nachfolgenden Spielvorschlägen werden alle Sinne angesprochen: Auge, Ohr, Nase, Geschmacks- und Tastsinn.

Formen aus Gardinenschnur

Diese Übung schult Feinmotorik und Tastsinn von Kindern ab fünf Jahren. Sie benötigen dafür eine etwa einen Meter lange Gardinenschnur mit eingearbeiteten Bleikügelchen (erhältlich in Gardinen- oder Handarbeitsgeschäften). Legen Sie mit der Gardinenschnur eine einfache Form auf den Boden, die Ihr Kind kennt, z. B. ein Herz, einen Kreis, ein Quadrat, ein Dreieck. Auch Halbmond, Blume oder bereits bekannte Großbuchstaben und Zahlen (für Vorschulkinder) bieten sich an. Kann Ihr Kind mit geschlossenen Augen die gelegte Form ertasten?

Kleiner Roboter

Bei diesem Fühlspiel müssen sich Kinder ab fünf Jahren gut konzentrieren. Ihr Kind ist ein kleiner Roboter, und Sie „bedienen“ ihn durch Knopfdruck: Eine Berührung zwischen den Schulterblättern bedeutet „vorwärts gehen“, eine Berührung links oder rechts auf der Schulter heißt links oder rechts herum gehen und ein leichtes Tippen mit der flachen Hand auf den Kopf meint „Stopp“. Damit können Sie Ihren kleinen Roboter steuern, der Ihre Befehle erst einmal mit offenen Augen ausführt. Wenn das gut klappt, können Sie Ihr Kind bitten, dabei die Augen zu schließen.

So wird Ihr Kind stark und selbstbewusst. Hier geht es zu den Tipps.

Ein ganz besonderes Dominospiel

Mit diesem „Super-Domino“ trainieren Kinder ab fünf Jahren das Zuordnen zu Kategorien und ganz neben bei noch ihre Kreativität. Sie benötigen pro Mitspieler etwa sechs bis sieben verschiedene kleinere Gegenstände, z. B. Gummibärchen, Lego-Steine, Bauklötze, Murmeln, kleine Plüschtiere, Socken, Ringe, Mini-Bilderbuch. Jeder Mitspieler erhält die gleiche Anzahl von Gegenständen. Ein Gegenstand wird als Anfang auf den Tisch gelegt. Nun darf reihum jeder Mitspieler wie beim Dominospiel einen passenden Gegenstand mit einer ähnlichen Eigenschaft anlegen. Beispiel: Auf dem Tisch liegt ein gelbes Gummibärchen. Dann könnte Ihr Kind einen gelben Legostein anlegen (gleiche Farbe) oder aber einen kleinen Plüschbären (ebenfalls ein Bär). Jeder Mitspieler begründet, warum sein Gegenstand dazupasst. Am Plüschbären könnte ein farblich passender Bauklotz angelegt werden oder eine Socke (ebenfalls weich). An den Lego-Stein ließe sich das kleine Buch anlegen (ebenfalls eckig) oder eine Murmel (ebenfalls hart) und an diese wiederum ein Ring (ebenfalls rund) usw. Angelegt werden darf auf beiden Seiten – wie beim Dominospiel. Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Gegenstände angelegt sind oder kein Mitspieler mehr einen passenden Gegenstand hat.

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