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Junge Frau malt Mandala aus
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Mandalas malen: So stärken Sie spielerisch die Aufmerksamkeit und die Konzentration Ihres Kindes

Die schönsten Mandalas gibt es in der Natur

Fernseher, Computer, Spielekonsole: Kinder von heute sind einer großen Reizüberflutung ausgesetzt. Es wundert nicht, dass so viele Eltern darüber klagen, dass ihre Kinder sich nicht konzentrieren können oder sogar unter chronischen Aufmerksamkeitsstörungen leiden! Wie wäre es mal mit einer Beschäftigung, die ohne Strom funktioniert, ohne Krach und ohne weit aufgerissene Augen? Erfahren Sie hier, warum das Malen von Mandalas nicht nur entspannt, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit Ihres Kindes fördert 

Expertenrat von 
Dana Kümmeler, Heilpraktikerin

Mandalas haben eine uralte Tradition: Schon seit Tausenden von Jahren sind Menschen von Mandalas fasziniert. Das Wort „Mandala“ bedeutet in der alten indischen Sprache Sanskrit „Kreis, um dessen Zentrum sich alles bewegt“. Mandalas sind meist kreisrunde (aber auch quadratische), kraftvolle und farbige Symbole, geometrische Formen, aber auch Darstellungen von Gottheiten, Tieren oder Pflanzen. Mandalas dienten im tibetischen Buddhismus und im indischen Hinduismus religiösen Zwecken und als Meditationshilfen. Sie sind auch Teil unserer Kultur, zum Beispiel in Kirchen als bunte Fenster oder Rosetten

Geometrie ist die Sprache der Natur

Überall in der Natur sind geometrische Formen: Dreiecke, Fünfecke, Kreise und Spiralen finden sich in den Blütenmustern der Pflanzen, in Blättern, Stielen und Früchten. Die ursprünglichsten und schönsten Mandalas sind daher in der Natur zu entdecken.

Das Malen eines Mandalas ist ein beinahe meditativer Vorgang

Mandalas sind Sinnbilder für Struktur und Ordnung, die Grundlagen unseres Universums. Sie sind in vollkommener Harmonie, in sich selbst zentriert und strahlen von innen nach außen. So können allein durch das Betrachten eines Mandalas tiefe seelische Prozesse im Menschen ausgelöst werden. Das Erstellen eines Mandalas wirkt sogar noch tiefer: Es ist ein beinahe meditativer Vorgang, der hilft, sich auf seine eigene Mitte zu konzentrieren, sowie zu innerer Klarheit und Ruhe führt.

Kinder lieben Mandalas Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Kindern das Malen von Mandalas besonders großen Spaß bereitet. Sie bekommen nicht nur ein Gefühl für Formen und Farben, ihre Kreativität wird angeregt, und beim Malen kommt es gleichzeitig zu tiefer Entspannung. Mandala-Malen fördert nachweislich die Konzentrationsfähigkeit. Besonders für hyperaktive Kinder ist es eine sinnvolle und bewährte Methode, zur Ruhe zu kommen.

Diesen Mandalas wird eine besondere Wirkung nachgesagt:

1. Die Blume des Lebens

Seit Tausenden von Jahren ist die Blume des Lebens das Symbol für die Grundlage allen Seins. Schon vor 5.000 Jahren wurde sie in alten ägyptischen Tempeln, in tibetischen Klöstern sowie in China und Japan verwendet. Die Blume des Lebens besteht aus 19 Kreisen, die geometrischen und universellen Gesetzmäßigkeiten entsprechen. Sie ist das Symbol für kosmische Ordnung und das wiederkehrende Leben. Die Blume des Lebens hat eine hohe energetische, harmonisierende Wirkung und wird auch als Schutz-Symbol verwendet.

Aus meiner Kindheit erinnere ich mich besonders an meine ersten Übungen mit dem Zirkel: Auf einen Kreis folgten an den Schnittpunkten weitere Kreise, die plötzlich das Muster einer Blume ergaben – faszinierend! Mit dem Zirkel zu zeichnen, ist allerdings nur für ältere Kinder geeignet!

2. Die Venusblume

Auch die Venusblume ist ein uraltes und bedeutendes Mandala: Sie symbolisiert die Umkreisung der Sonne durch Venus und Erde. Das Symbol der Venus

Mein Extra-Tipp:

Lassen Sie Ihr Kind ein Blume des Lebens-Mandala ausmalen; laminieren Sie das Blatt, und schneiden Sie das Mandala aus. Benutzen Sie es anschließend als Untersetzer für Wasserkannen oder Gläser: Das Wasser wird auf diese Weise energetisiert – es schmeckt besser und frischer!

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