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Mutter und Baby

Schmusezeit: Kitzel- und Kuschel-Spiele fördern die Wahrnehmung von Kindern

Förderspiele für Kinder

Kuscheln mit Mama und Papa ist für kleine Kinder einfach das Größte. Außerdem fördert liebevolle Berührung die Wahrnehmung Ihres Kindes. Deshalb haben wir hier alte und neue Kitzel- und Kuschel-Spiele für Sie zusammengestellt. 

Expertenrat von 

Damit Ihr Kind die Spiele richtig genießen kann, sollte es weder hungrig noch zu müde sein. Für die Massagespiele ist eine weiche Unterlage (zusammengelegte Decke oder Badetuch) günstig – oder Sie verbringen die Kuschelzeit gleich im Bett. Im Raum sollte es angenehm warm sein, sodass Ihr Kind selbst dann nicht friert, wenn es teilweise ausgezogen ist. Vermeiden Sie Störungen, damit Sie ganz für Ihr Kind da sein können (eventuell Türklingel ausschalten und Telefon leise stellen). Die folgenden Spiele eignen sich prima zur Entspannung für Ihr Kind und fördern nebenbei seine Wahrnehmung.

Höhle bauen entspannt  (ab einem Jahr)

Ihr Kind will abends nicht ins Bett? Wenn Sie ihm schon beim Ausziehen ankündigen, dass Sie nachher zusammen eine Höhle bauen, klappt wahrscheinlich sogar das Zähneputzen ohne Protest.
Bauen Sie aus der Bettdecke eine Höhle, indem Sie die Decke über sich und Ihr Kind stülpen. Darunter können Sie sich richtig schön zusammenkuscheln. Vielleicht wollen Sie Ihr Kind behutsam streicheln, im Schein der Taschenlampe eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen oder unter der Decke zusammen ein Schlaflied singen? Sie können Ihrem Kind auch erzählen, wie sich das kleine Bärenkind in der Bärenhöhle an seine Mama kuschelt oder wie geborgen sich die Kaninchenfamilie in ihrem Bau fühlt. Danach kann Ihr Kind bestimmt entspannt einschlafen.

So ein Wetter! (ab einem Jahr)

Heute regnet und gewittert es! Anfangs tröpfelt es nur ein wenig – Sie lassen Ihre Finger langsam und sehr sanft auf den nackten Rücken Ihres Kindes „tröpfeln“. Aber der Regen wird stärker – Ihre Finger klopfen nun schneller und fester auf seinen Rücken. Zum Schluss prasselt der Regen nur so herab
– und genau das machen nun auch Ihre Finger. Schließlich blitzt und donnert es – Sie klatschen in die Hände. Doch der Wind jagt die dunklen Gewitterwolken fort – pusten Sie sanft über den Rücken Ihres Kindes. Dann kommt die Sonne heraus und wärmt die Erde wieder auf – legen Sie jetzt eine  Wärmflasche oder ein erwärmtes Kirschkernkissen auf den Rücken Ihres Kindes, damit es die Sonne richtig spüren kann.

 Der Kitzelbär (ab sechs Monaten)

Nicht nur Mama oder Papa können kitzeln – nein, auch der Teddy oder das Lieblingskuscheltier! Teddys Fell kitzelt Ihr Kind so schön am Rücken, und Teddys Nase schnüffelt munter an den nackten Fußsohlen Ihres Kindes. Der Teddy kann sich sogar Verstärkung holen.Mit verschiedenen weichen, warmen Gegenständen streichelt und kitzelt er Ihr Kind am Rücken, am Bauch sowie an Armen und Beinen: mit einer Feder, einem Seidentuch, mit der Babybürste, einem Pinsel oder einem Frotteewaschlappen.

Kommt ein Mann die Treppe rauf

(Fingerspiel ab etwa sechs Monaten)

  • „Kommt ein Mann die Treppe rauf“ (dabei laufen Sie mit zwei Fingern von der Hand bis zum Hals den Arm Ihres Kindes hinauf )
  • „Klopf, klopf“ (mit dem Mittelfinger an der Stirn Ihres Kindes anklopfen)
  • „Klingelingeling“ (sanft am Ohrläppchen Ihres Kindes ziehen)
  • „Ist jemand zu Haus?“

Kinder im zweiten Lebensjahr können bereits auf die Frage antworten. Sagt Ihr Kind „Ja“, geht es weiter mit „Guten Tag Herr Nasenmann (bzw. Frau Nasenfrau)“, dabei leicht an der Nase Ihres Kindes wackeln und ziehen.

Antwortet Ihr Kind mit „Nein“, sagen Sie „Dann geh ich wieder!“ und laufen mit zwei Fingern wieder den Arm Ihres Kindes hinunter zur Hand.

 Büblein auf dem Baum

(Fingerspiel ab etwa sechs Monaten)

  • „Steigt das Büblein auf den Baum, oh so hoch, man sieht es kaum.“ (mit zwei Fingern am Arm Ihres Kindes heraufkrabbeln bis zum Hals)
  • „Hüpft von Ast zu Ästchen,“ („springen“ Sie mit beiden Fingern sachte auf dem Kopf Ihres Kindes herum)
  • „schaut ins Vogelnestchen.“ (kitzeln Sie Ihr Kind im Ohr)
  • „Ei, da lacht es, ei, da kracht es,“ (klatschen Sie in die Hände)
  • „plumps, da liegt es drunten!“ (jetzt ist die Hand hinuntergefallen auf den Bauch Ihres Kindes, der sogleich gekitzelt wird)

Hast ’n Taler (Fingerspiel ab etwa sechs Monaten)

  • „Hier hast ‘n Taler,

geh auf den Markt,

kauf dir ‘ne Kuh,

und ein Kälbchen dazu.

Kälbchen hat ‘n Schwänzchen“ (klatschen Sie bei jeder Zeile leicht in die aufgehaltene Hand Ihres Kindes)

  • kille, kille, Schwänzchen.“ (oder „diddel, diddel, Dänzchen.“)

(kitzeln Sie dabei die Handfläche Ihres Kindes)

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