Kommentare:
Burnout bei Müttern
© grafikplusfoto - Fotolia.com

Burnout bei Müttern

Zu viel Stress macht krank

Job und Familie lassen sich oft schwer vereinbaren. Wenn die Belastung für arbeitende Mütter zu groß wird, droht oft der Burnout. So erkennen Sie, ob Sie Burnout-gefährdet sind. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Stress im Job, ein großer Haushalt, pubertierende Kinder und womöglich schon erste Anzeichen für die Wechseljahre: Manchmal wird die tägliche Belastung für Mütter einfach zu groß. Dann beginnen Seele und Körper zu streiken, erste Zipperlein und mentale Durststrecken setzen ein. Über diese ersten Warnhinweise hinwegzugehen, kann ein großer Fehler sein: Zu oft landen mehrfach belastete und dauergestresste Frauen im Burnout. Das muss nicht sein.

Das Burnout-Syndrom wurde ursprünglich als typische Manager- Krankheit bezeichnet, und man vermutete, dass die hohe Verantwortung an der Dauerüberlastung schuld sei. Mittlerweile sind aber auch viele Hausfrauen, ja sogar Jugendliche und Kinder von dieser Krankheit betroffen. Besonders Mütter von Jugendlichen, die sich oft zwischen Job und der jetzt manchmal stressigen Familiensituation aufreiben und in allen Bereichen 100 % geben wollen, leiden zunehmend unter Erschöpfungszuständen, oft auch unter einem manifestem Burnout.

Burnout-Syndrom: Mehr als eine Modediagnose

Laut Definition ist ein Burnout-Patient körperlich, emotional und geistig vollkommen erschöpft, sein Leistungsvermögen ist deutlich reduziert, und sein Lebensgefühl ist stark beeinträchtigt. „Nichts geht mehr“, so das Empfinden vieler Betroffenen. Das Burnout-Syndrom, das auch als Stresssyndrom bezeichnet wird, entwickelt sich meist über einen längeren Zeitraum von sechs Monaten oder länger und wird oft erst spät erkannt. Meistens erleidet der Betroffene dann einen Nervenzusammenbruch und landet in der Notaufnahme einer Ambulanz. Oft sind es sehr ambitionierte, fleißige und verantwortungsbewusste Menschen, die in ein Burnout schliddern. Das Burnout-Syndrom ist also weit mehr als eine „normale“ vorübergehende Erschöpfungsphase. Es handelt sich um einen krankhaften Zustand, der sich sowohl psychisch als auch physisch bemerkbar macht. Das Burnout stellt für den Betroffenen eine handfeste Krise dar, die sein Selbstbild oft schmerzhaft erschüttert. Häufig sind die Betroffenen sogar phasenweise suizidgefährdet. Burnout-Symptome sollten also stets ernst genommen und auch von Angehörigen nicht heruntergespielt werden!

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten

Kommentare zu "Burnout bei Müttern"

Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden.
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Beruf und Familie" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Beruf und Familie" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?