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Kind und Beruf
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Das Dilemma berufstätiger Eltern

Berufskarriere und Familienleben miteinander vereinbaren

Beruflich läuft es super, der nächste Schritt der Karriereleiter ist bereits greifbar, aber ein schlechtes Gewissen nagt unaufhörlich. So ergeht es vielen berufstätigen Eltern. Die zeitliche Investition in eine erfolgreiche Karriere sorgt automatisch für Einschnitte im Familienleben. Häufig sind die Kinder schon im Bett wenn Papa oder Mama abends nach Hause kommen. Oder nach einem anstrengenden Arbeitstag fehlt einfach die Begeisterungsfähigkeit für Bastelstunden und Gute-Nacht-Geschichten.  

Expertenrat von 

Doch wie lassen sich eine erfolgreiche Berufskarriere und ein glückliches Familienleben miteinander vereinbaren?

Das steigende Familienbewusstsein vieler Arbeitgeber und neue Arbeitszeitmodelle bieten Chancen für berufstätige Eltern, für sich eine geeignete Balance zwischen Familie und Beruf zu finden und zu verwirklichen.

Das Gespräch mit dem Chef

Der erste und wichtigste Schritt ist natürlich das Gespräch mit dem Chef.

  • Beraumen Sie ein Gespräch nach einem positiven Erlebnis an, zum Beispiel nach dem erfolgreichen Abschluss eines wichtigen Projektes.
  • Bereiten Sie sich auf das Gespräch ausreichend vor. So ist es zum Beispiel nützlich, Ihren Wert für die Firma durch aktuelle Erfolge und langfristige Tendenzen belegen zu können.
  • Auch sollten Sie die Problematik klar und offen ansprechen und geeignete Lösungsvorschläge in das Gespräch einbringen.

Doch welche konkreten Möglichkeiten würden das Familienleben bereichern?

Bitten Sie darum, einmal in der Woche früher Feierabend machen zu dürfen und nutzen Sie die Zeit für einen ausgiebigen „Papa Tag“. Die „verlorene“ Arbeitszeit gleichen Sie natürlich durch Mehrarbeit an den anderen Wochentagen aus. So können Sie schon mit einer halben Stunde Mehrarbeit täglich an einem Tag das Büro um drei statt um fünf verlassen. Das hört sich nicht viel an? Stimmt, aber Sie müssen die Zeit natürlich auch sinnvoll nutzen. Holen Sie Ihre Kinder von der Schule oder dem Kindergarten ab und nehmen Sie sich etwas Besonderes vor. Dieser Nachmittag gehört nur Ihnen und Ihren Kindern – Hausarbeit, Einkaufen oder Termine sind einfach tabu. Unternehmen Sie etwas Spannendes mit den Kleinen. Bastelstunde, Waldspaziergang oder ein Zoobesuch – Ihre Kinder werden sich riesig auf die regelmäßigen Papa-Nachmittage freuen.

Natürlich müssen die Tage nicht fix sein, Sie können und sollten sich am Arbeitsaufkommen orientieren und erfragen, wann es Ihrem Chef diese Woche am besten passen würde. Auch kann man Aufgaben, für die keine Kundenkommunikation erforderlich ist, abends oder an Wochenenden erledigen. Für diese Art des Home Office sollten klare Ziele festgelegt werden, um die geleistete Arbeit nachvollziehbar und kontrollierbar zu machen.

In einem offenen Gespräch mit dem Vorgesetzten finden Sie sicher verschiedene Lösungsansätze. Sollte Ihr Chef allerdings kein Verständnis für Ihr Problem aufbringen und nicht kompromissbereit sein, ist ein Jobwechsel langfristig unter Umständen nicht vermeidbar. Dieser letzte Schritt sollte aber erst nach gründlichen Abwägungen gegangen werden. Sollten Sie sich für einen Jobwechsel entscheiden, finden Sie zum Beispiel auf http://www.experteer.de/ entsprechende Angebote in Ihrer Region und für Ihre Branche. Dieser Schritt ist natürlich nur sinnvoll, wenn Sie bereits in den Vorstellungsgesprächen Ihren Wunsch nach einem familienfreundlichen Arbeitszeitmodell äußern und dies auch in die Gehaltsverhandlungen einbeziehen.

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