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Kind liegt im Schatten auf einer Wiese
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Wie Sie Ihre Familie vor der UV-Strahlung schützen

Vom Sonnensegel bis zur Markise

UV-Strahlung ist auf Dauer schädlich und gerade die Kleinsten müssen vor ihr geschützt werden. Allerdings werden die Gefahren der Sonne gerne noch unterschätzt. Sicher, einen Sonnenbrand sieht man schnell, nur heilt er ebenso fix wieder ab. Die Spätfolgen hingegen treten erst zwanzig, dreißig Jahre später auf. Problematisch ist auch, dass der Nachwuchs nicht einmal einen Sonnenbrand erleiden muss, um von den Spätfolgen betroffen zu sein. Aber wie können Sie Ihre Kinder schützen? Dieser Artikel zeigt auf, welche Schattenspender es gibt. 

Expertenrat von 

Ein Haus mit Garten, einer kleinen Terrasse oder auch nur einem eigenen Balkon ist gerade im Sommer wunderbar. Das Leben kann im Freien an der frischen Luft stattfinden. Doch wenn die Sonne lacht, die Temperaturen nach draußen locken und die Natur in voller Blüte steht, ist die Gefahr nicht weit.

 Mit Markisen machen Sie Ihre Terrasse Sonnensicher

Markisen sind eine sinnvolle und oftmals sehr ästhetische Variante des Sonnenbrandschutzes. Sie haben diverse Vorteile gegenüber dem simplen Sonnenschirm, da sie keinen Platz auf dem Boden einnehmen, einen größeren Teil der Terrasse mit Schatten versorgen und wesentlich einfacher zu bedienen sind als große Sonnenschirme. Zumal gibt es sie in diversen Varianten, die für Terrassen, aber auch für Balkone geeignet sind:

  • Wandbefestigung - bei dieser Variante wird das Gehäuse der Markise direkt an der Wand angebracht, ähnlich eines vorgelagerten Rollladenkastens. Die Klapparme, die die Markise im geöffneten Zustand in der Luft halten, werden unterhalb seitlich an der Wand befestigt. Diese Markise eignet sich besonders gut für offene Terrassen und Eigenheime. Die Variante kann zudem mit einer elektrischen Funktion verknüpft werden, die die Handkurbel ersetzt. Möchten Mieter eines Hauses sie auf der Terrasse oder einem nicht überdachten Balkon befestigen, benötigen sie die schriftliche Einwilligung des Vermieters, da ein Eingriff in die Fassade und Bauweise des Hauses vorgenommen wird.
  • Klemmmarkise - befindet sich direkt vor der Terrassentür ein Mauerüberhang oder soll die Markise auf einem überdachten, aber dennoch in der Sonne liegenden Balkon befestigt werden, können Klemmmarkisen verwendet werden. Sie besitzen seitlich zwei massive Stangen, die zwischen Boden und Dach eingeklemmt werden. Zwischen den Klemmstangen wird nun die Markise befestigt. Die Stangen, die die Markise beim Ausfahren oben halten, gehen von den Klemmstangen ab. Diese Lösung erfordert einen festen Untergrund und einen festen Mauervorsprung oder eine Decke, um die Stangen einzuklemmen. Für Mietwohnungen oder Miethäuser, bei denen der Vermieter eine feste Sonnenlösung verweigert, sind diese Markisen ideal.

Beide Varianten gibt es in diversen Größen und Farben. Markisen können, im Gegensatz zu einem Sonnenschirm, auch bei mittleren Windverhältnissen ausgefahren bleiben, halten aber natürlich keinem Sturm stand. Je nach Modell bestehen sie aus stabilem Stoff, es gibt aber auch imprägnierte Varianten, die einen Regenschutz bieten. Knutzen Wohnen Markisen sind dabei in vielen verschiedenen Varianten erhältlich, wie einige Produktbeispiele zeigen. Sollte die Markise nass werden, muss sie erst abtrocknen, bevor sie eingefahren werden kann.

Sonnensegel bieten Ihnen eine leichte Alternative

Sonnensegel sind wunderbar simple Sonnenschutzlösungen, die auf Terrassen, Balkonen, aber auch direkt im Garten genutzt werden können. Sie bestehen schlichtweg aus einem stabilen Stoff, an dessen Ecken Ösen eingebracht sind. Sonnensegel brauchen nur eingespannt werden:

  • Befestigung auf der Terrasse - ist die Terrasse von einer offenen Pergola umgeben, ist die Befestigung extrem einfach. Die vier Seiten des Segels werden schlichtweg fest mit den oberen Balken der Pergola verbunden. Alternativ werden zwei Haken in der Wand angebracht und das Segel an ihnen mit der Wand verbunden. Um es zu spannen, können nun zwei stabile Stangen im Erdreich verankert werden. Stehen Bäume dicht genug, kann die andere Seite des Segels auch an ihnen befestigt werden.
  • Befestigung im Garten - auch hier gilt: Es müssen nur vier Befestigungspunkte gefunden werden, um das Segel zu spannen. Das können Bäume, eine Gartenhütte, ins Erdreich geschlagene Stangen oder Dekorationen im Garten sein.
  • Balkonbefestigung - auch für Balkone eignen sich Sonnensegel, sofern ausreichend Befestigungsmöglichkeiten vorhanden sind. Hier sollten Sie als Eltern aber bei einer sehr niedrigen Befestigung darauf achten, dass ausreichend Frischluft unter das Segel gelangt. Durch die Balkonbrüstung und die Hauswand staut sich die Hitze sehr schnell unter dem Stoff.

Sonnensegel können, je nach Art der Befestigung und Qualität der Ösen, sehr stabil sein und durchaus bei Wind aufgestellt bleiben. Sollte die Befestigung jedoch aus einfach in den Boden geschlagenen Stangen bestehen, wie es oft im Garten vorkommt, sollte es vor einem Gewitter unbedingt entfernt werden. Anderenfalls kann das umherfliegende Segel Schäden verursachen.

Weitere Sonnenschutzmaßnahmen für Ihre Kinder

Unabhängig von der Art des manuellen Sonnenschutzes ist es notwendig, dass Kinder immer zusätzlich geschützt werden. Hier gilt:

  • Sonnencreme - Kinder sollten immer mit Sonnencreme eingerieben werden. Der hohe Lichtschutzfaktor ist entscheidend. Wird eine Creme verwendet, deren enthaltene Partikel die Sonnenstrahlen reflektiert, muss neu eingerieben werden, sobald das Kind mit Wasser in Berührung kommt. Generell sollten Sie als Eltern darauf achten, den Sonnenschutz regelmäßig zu erneuern.
  • Kleidung - insbesondere Kleinkinder müssen zusätzlich zur Sonnencreme geschützt werden. Eine dünne Mütze schützt den empfindlichen Kopf, luftige, doch die Haut bedeckende Kleidung bietet einen weiteren Schutz vor der UV-Strahlung.
  • Grundsätzlich sollten Sie Ihre Kinder im Kinderwagen beobachten und immer wieder prüfen, ob es nicht zu warm in der Liegeschale wird. Gerade in Kinderwagen mit Überdach staut sich die Hitze schnell. Das Kind ist nun zwar vor der UV-Strahlung geschützt, der Hitzestau kann aber einen Hitzschlag verursachen.

Fazit - guter Schutz bringt Ihrer Familie Sommerfreude

Natürlich sind Sonnensegel und Markisen nicht nur für die Kleinen wichtig. Auch Sie als Eltern sollten möglichst geschützt die Sommertage verbringen. Das ist nicht nur der eigenen Gesundheit zuträglich, sondern gleichfalls vorbildlich. Während manueller Sonnenschutz allgemein angenehm ist, nutzen Kinder lieber Sonnenmilch, wenn auch die Sie nicht aufs Eincremen verzichten oder sich mit Kleidung vor der UV-Strahlung schützen. 

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