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Babykleidung auf einem hölzernen Hintergrund
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Babyausstattung für die ersten Monate

Darauf ist zu achten

Fast 740.000 Neugeborene erblickten 2015 in Deutschland das Licht der Welt. Inzwischen – so zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamts – geht die Geburtenziffer in Deutschland wieder etwas nach oben. Denn 2015 hatte jede Frau in Deutschland wieder 1 ½ Kinder. Ein positiver Trend angesichts der Demografie, die Sozialwissenschaftler nach wie vor umtreibt. Aus Sicht der Eltern ist die bevorstehende Geburt ein besonderes Ereignis.  

Expertenrat von 

Neben der Freude überwiegt die Frage, ob die gemeinsame Verantwortung keine unlösbare Herausforderung darstellt. Schließlich geht es nicht nur darum, das Kind „einzukleiden“ und zu versorgen. Eltern sind über Jahrzehnte der wichtige Bezug für die Kinder – selbst, wenn diese ihren Weg in die eigene Zukunft suchen.

737.000 – so viele Kinder wurden im Jahr 2015 geboren. Das Statistische Bundesamt führt nicht nur Buch zur absoluten Zahl der Neugeborenen in Deutschland.

Bevor es soweit ist, steht natürlich die Erstausstattung im Mittelpunkt. Hier sind drei Hauptbereiche abzudecken:

  • Bekleidung
  • Babyzimmer
  • Zubehör

 

Und natürlich dürfen angehende Eltern die Kliniktasche nicht vergessen. Hier gehört alles rein, was Mutter und Kind in den ersten Tagen nach der Entbindung brauchen. Eines vorweg: Für jeden Bereich gibt es heute Listen mit mehreren Dutzend Punkten. In der Praxis zeigt sich aber recht schnell, dass oft nur ein Bruchteil wirklich zur Erstausstattung gehört. So etwas wie den Kostwärmer können sich Eltern auch noch nach der Geburt besorgen. In den ersten Wochen und Monaten wieder der Nachwuchs schließlich (in den meisten Fällen) gestillt.

 

Babyzimmer: Was gehört hier zu Erstausstattung

 

Das Babyzimmer ist laut Moms.de zentraler Dreh- und Angelpunkt für die kommenden Monate – und als Kinderzimmer auch für die nächsten Jahre. Babybett und Stubenwagen, Wickelkommode oder Mobile, Beistellbett, Schlafsack und Bettwäsche – die Liste für die Erstausstattung des Babyzimmers wird lang und länger.

Ob wirklich jedes dieser Produkte gebraucht wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Hier zeigt die Praxis erfahrener Eltern mitunter recht schnell, dass Hersteller und Händler doch recht eigene Interessen verfolgen. Beispiel Beistellbett: Entscheiden sich Eltern für ein Baby-/Kinderbett, ist das Beistellbettchen eigentlich überflüssig.

Was ist in Bezug auf die Erstausstattung wirklich wichtig? Der Säugling braucht einen Platz zum Schlafen – entweder im eigenen Zimmer oder bei den Eltern. Des Weiteren sind:

  • Wickelkommode
  • Wärmequelle
  • Kommode/Schrank

in jedem Fall Anschaffungen, mit denen sich Eltern einfach auseinandersetzen müssen. Kommode und/oder Schrank bieten Stauraum für Babybekleidung und Zubehör. Der Zweck, dem die Wickelkommode genügen soll, dürfte klar sein.

Bleibt der Punkt Wärmequelle. Beim Wickeln bzw. bei der Babypflege verhindert ein Wärmestrahler, dass der Säugling auskühlt. Im Handel gibt es für diesen Zweck heute ganz unterschiedliche Lösungen, mit denen sich auf individuelle Gegebenheiten reagieren lässt.

Babybekleidung: Von Strampler bis Windel

Strampler, Bodys, Mützchen – heute gibt es Babybekleidung in allen möglichen Formen und Farben. Für Eltern wird das Thema Erstausstattung damit nicht wirklich einfacher. Erster Punkt: Farblich wird klar zwischen Mädchen und Jungen unterschieden. Zweiter Punkt: Welche Größe ist für die Erstausstattung richtig. Hier sind allgemeine Aussagen schwierig. Ist klar, dass der Nachwuchs bereits etwas größer ist, wird Gr. 56 eine Empfehlung sein. Für kleinere Neugeborene wären Gr. 52 bis Gr. 54 als Option in Erwägung zu ziehen.

Als „Starter-Set“ sind:

  • Bodys (bis zu 8 Stück)
  • Strampler
  • Söckchen
  • Mützchen (1 bis 2)
  • Babyoverall/Jäckchen
  • Schlafanzug

eine klare Empfehlung.

Wichtig: Body und Strampler werden – passend zu Sommer oder Winter – in verschiedenen Ausführungen angeboten. Im Winter ist lange, wärmende Bekleidung ein Muss, im Sommer kann auch auf kurzärmlige und etwas luftigere Bekleidung gesetzt werden. Schließlich soll sich der Säugling in seiner Haut ja wohlfühlen.

Babyzubehör: Must-have oder useless

Neben dem Babyzimmer und der Bekleidung geht es nicht ohne Pflegeprodukte & Co. Hier stehen Eltern vor diversen Herausforderungen. Soll es ein Badeeimer oder eine Baby-Badewanne sein? Welche Pflegecreme braucht Babys Haut? Und wie sieht es mit Wärmekissen, Tragetuch oder Babyschale aus?

Prinzipiell muss klar sein, dass Listen (die im Internet kursieren) nur eine Empfehlung sind. Wer voll stillt, kann auf den Kostwärmer noch verzichten. Und auch in Bezug auf die Hautpflege braucht es nicht die ultra-teure Pflegeserie. Eine natürliche Basispflege kommt ohne Zusätze wie Geruchsstoffe aus. Mandelöl ist eine beliebte natürliche Alternative. An den Po gehört eine Creme, die pflegt und vor Wundsein schützt.

Auch wenn mit Baden sparsam umzugehen ist: 

  • Badewanne/Badeeimer
  • Kapuzenhandtücher sowie
  • Waschlappen und Badethermometer.

gehören dazu. Badezusätze sind in den ersten Lebensmonaten in jedem Fall eher zu meiden (abgesehen von natürlichen Ölen).

Vom Kinderarzt bzw. der betreuenden Hebamme sollten sich Eltern übrigens Tipps geben lassen, was die „Notfallapotheke“ betrifft. Kümmelöl und eine Bauchmassage helfen bei Bauchschmerzen. Und auch Fencheltee ist beliebtes Hausmittel.

Unbedingt zu beachten ist beim Zubehör, dass die Mitnahme im Auto nur mit entsprechenden Rückhaltevorrichtungen – in den ersten Lebensmonaten entgegen der Fahrtrichtung – gestattet ist. Eine Babyschale gehört deshalb zur Must-have-Erstausstattung. Sehr sinnvoll ist beim Schlafen im eigenen Zimmer das Babyfon. Viele andere Aspekte – wie die Frage nach dem Tragetuch, Spieldecke und Spieluhr oder Spielsachen – müssen Eltern einfach nach Bauchgefühl entscheiden. Zwingend notwendig sind diese Dinge nicht.

Fazit: Die Erstausstattung ist in jedem Fall eine Herausforderung

Die Geburt des ersten Kindes ist aufregend. Für unerfahrene Eltern können die Vorbereitungen nicht früh genug beginnen. Dabei ist die Erstausstattung ein Thema für sich. Oft werden hier Dinge empfohlen, die Eltern erst später – oder am Ende gar nicht – brauchen. Hier müssen sich die Familien einfach vom Bauchgefühl und nicht Herstellerempfehlungen leiten lassen. Arzt, Hebamme oder erfahrene Eltern (auch die eigenen) sind durchaus hilfreich, um den Umfang der Erstausstattung abschätzen zu können. Zu viel Zeit darf sich nicht gelassen werden, da sich Kinder nicht immer an den errechneten Geburtstermin halten. So sind sie auch auf eine entsprechend frohe Überraschung in richtiger Art und Weise vorbereitet.

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