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Neuer Vater
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Der neue Papi: Ihr Kind lernt Ihren neuen Partner kennen

Wenn Mütter sich neu verlieben

Wenn Sie geschieden sind und nach einer stressigen und oft emotional sehr auslaugenden Zeit einen neuen Partner gefunden haben, möchten Sie den am liebsten sofort in die Familie integrieren. Doch wenn die Mutter einen neuen Partner präsentiert, kann das leicht in die Hose gehen. So schaffen Sie es, damit Ihr Kind den Partner mag. 

Expertenrat von 
Ingrid Neufeld, Erzieherin

Natürlich müssen Sie als Mutter Ihrem Kind Ihren neuen Partner vorstellen. Bevor sie das allerdings tun, sollten Sie sich sehr sicher sein, dass Ihre Beziehung längerfristig funktionieren wird. Versetzen Sie sich in Ihr Kind. Dann wissen Sie, dass Ihr Kind eine verlässliche Bindung benötigt. Dazu gehören feste Strukturen. Unbeständige Partnerschaften der Mutter dagegen verunsichern Ihr Kind unnötig.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich Ihrer Gefühle gegenüber dem neuen Partner sehr sicher sind und dass Ihr Partner das genauso sieht. Erst dann sollten Sie eine Begegnung mit Ihrem Kind ins Auge fassen.

Das erste Kennenlernen

Überlegen Sie sich einen tollen Ausflug. Wählen Sie ein Ziel, das Ihrem Kind gefällt, ein Zoo beispielsweise, ein Freilandmuseum, oder ein Freizeitpark. Egal wofür Sie sich entscheiden, es sollte ein Ort sein, an dem sich Ihr Kind wohlfühlen wird. So versetzen Sie Ihr Kind von vornherein in eine positive Stimmungslage. Treffen Sie dort auf Ihren neuen Partner. Begrüßen Sie ihn als Bekannten, nicht als Ihren Freund. Behandeln Sie Ihr Kind nicht als Anhängsel, sondern gestalten Sie den Ausflug so, dass er Ihrem Kind gefällt. Gehen Sie nicht händchenhaltend mit Ihrem neuen Partner, sondern so wie Sie mit einem anderen Bekannten auch durch den Park gehen würden. Sorgen Sie dafür, dass Ihr neuer Partner mit Ihrem Kind ins Gespräch kommt.

Das zweite und weitere Treffen

Es ist sinnvoll, auch das zweite Treffen außerhalb der eigenen vier Wände stattfinden zu lassen. War der Ausflug ein Erfolg, spricht nichts gegen eine Wiederholung. Es kann diesmal auch ein anderes Ziel sein. Ideal ist es, wenn sich das Kind auf den Ausflug freut. Dann ist das schon eine gute Grundlage für ein späteres Miteinander. Doch auch weitere Treffen sollten nicht gleich in der eigenen Wohnung zustande kommen. Wichtig ist: Lassen Sie sich Zeit. Wenn Sie sich jetzt dafür ausreichend Zeit nehmen, müssen Sie später keine Zeit in entstehende Erziehungsprobleme investieren. Nutzen Sie die Möglichkeit, eine Freundschaft zwischen Ihrem Kind und dem neuen Partner zu fördern. Diese kameradschaftlichen Bande entstehen allmählich und langsam. Haben Sie Geduld!

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