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Herzschmerz und Eifersucht in der Pubertät
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Liebeskummer in der Pubertät: So helfen Sie Ihrem Kind!

Tipps gegen Liebeskummer in der Pubertät

Das Motto „Kopf hoch, das Leben geht weiter“ sollte Trost spenden. Leider ist es jedoch gerade für Pubertierende keine wirkliche Hilfe. Weder für Ihr Kind, das am Boden zerstört ist, noch für Sie, wenn Sie zusehen müssen, wie Ihr Sohn oder Ihre Tochter dem Liebeskummer ausgeliefert ist. Wie Sie Ihrem Kind bei Liebeskummer helfen können, erfahren Sie in diesem Artikel. 

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Wie Sie sich bei Liebeskummer Ihres Teenagers richtig verhalten

Sicher ist es nicht einfach, Ihr Kind – egal ob Junge oder Mädchen – in den stürmischen Zeiten der ersten großen Liebe und des ersten Liebeskummers richtig zu unterstützen. Mitunter wird Ihr Kind besonders während der Pubertät gar nicht empfänglich sein, für Ihre gut gemeinten Zuwendungen. Am besten gehen Sie beim Herzschmerz Ihres Kindes so vor: Nehmen Sie (fast) nichts persönlich, rechnen Sie mit Rückschlägen und beherzigen Sie die folgenden Tipps gegen Liebeskummer.

Tipp 1: Versuchen Sie, sich in Ihr Kind hineinzuversetzen, und übernehmen Sie Verantwortung!

Versuchen Sie, die starken Gefühle aus der Perspektive Ihres Kindes zu begreifen. Verständnis bedeutet allerdings nicht, dass Sie auf Ihre elterliche Erziehungsverantwortung verzichten. Vielmehr ist besonders in der Pubertät Ihre Verantwortung gefragt: Schützen Sie Ihr Kind vor „kopflosen“ Handlungen bei Liebeskummer. Klären Sie Ihren Teenager auf, setzen Sie Ihm Grenzen dort, wo die Grenzen es schützen.

Tipp 2: Begeben Sie sich auf biographische Spurensuche in Ihrer eigenen Pubertät!

Es kann sinnvoll sein, wenn Sie sich selbst einmal zurückerinnern und -erfühlen, wann Sie den ersten Herzschmerz oder Eifersucht erlebt und Kummer durchlitten haben. Dabei geht es nicht um ein So-war-es-immer-schon, wichtiger ist die Perspektive: Was hat mir damals als Teenager geholfen? Oder: Was war eher kontraproduktiv? An das, was einst unterstützend war, können Sie vielleicht als Vater oder Mutter anknüpfen – ganz nach dem Motto: Tue mehr davon, was funktioniert (hat). Und umgekehrt: Wiederhole nicht die Fehler aus der eigenen Pubertät.

Tipp 3: Hören Sie Ihrem Kind bei Liebeskummer zu!

Oft können Sie als Vater oder Mutter in diesen turbulenten Zeiten nur zuhören. Etwas anderes wünscht oder erwartet Ihr Kind meist gar nicht von Ihnen. Bieten Sie Ihrem Kind einfach ein offenes Ohr und zwanglose Gespräche an. Wenn es Sie um Rat fragt, etwas wissen will, dann können Sie Ihm auch einen Rat erteilen. Sonst ist aktives Zuhören das Gebot der Stunde – und gerade nicht ungebetene oder noch so gut gemeinte Ratschläge.

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