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Pubertät und Haushaltsarbeit
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Pubertät: So helfen Pubertierende im Haushalt!

Haushaltspflichten in der Pubertät

Je älter Ihre Kinder werden, umso verständlicher ist es, dass Sie ihre Mithilfe im Haushalt erwarten. Nicht selten gibt es dabei Konflikte, die sich in der Pubertätszeit mitunter zu richtigen Machtkämpfen ausweiten können. Doch wie verhalten Sie sich richtig, damit auch Ihr heranwachsendes Kind in Zukunft stressfreier im Haushalt mithilft?  

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Das Thema „Mithilfe im Haushalt“ stellt sich aus der Sicht der Eltern bzw. der Mütter durchaus anders dar als aus der Sicht ihrer Kinder:

Sichtweisen auf Mitarbeit im Haushalt in der Pubertät

Die „mütterliche“ Perspektive

Es wäre zum „Heulen“, erzählt Roswitha M., „meine beiden Söhne sind einfach nicht bereit, im Haushalt mitzuhelfen.“ Die würden sich von vorne bis hinten bedienen lassen: „Die benehmen sich, als ob sie im Schlaraffenland leben.“

Eine andere Mutter, Annika S., nickt heftig, als sie die Klagen hört: „Bei meiner Tochter ist das ähnlich. Sie macht nichts, nur dann, wenn ich drohe.“ Aber dann käme sie sich auch absolut blöd vor, „und als Versagerin“.

Frauke M., Mutter von drei pubertierenden Kindern, lacht schrill auf: „Ich mach das alles allein. Ich beklage mich nicht mehr. Was soll’s. Ich denke schon, dass das eine Niederlage ist. Aber so habe ich meine Ruhe.“

Die Sicht der heranwachsenden Kinder

Die 13-jährige Juliane erzählt: „Da sitze ich in meinem Zimmer, meine Mutter kommt reingestürmt und meint mit weinerlicher Stimme und tieftraurigem Gesicht, ich könne doch jetzt mal beim Tischabräumen helfen. Diese Weinerlichkeit, die kotzt mich an.“

Ihm ginge es genauso, bemerkt der gleichaltrige Tom: „Mal soll ich helfen, mal nicht, weil’s meiner Mutter nicht schnell genug geht. Ich weiß häufig nicht, woran ich bin.“

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