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Burn-out bei Müttern
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6 Risikofaktoren für ein Burn-out bei Müttern - und wie Sie damit umgehen

Burn-out bei Müttern

Burn-out ist bei Müttern, die gegebenenfalls noch beruflich tätig sind, keine Seltenheit. Lesen Sie hier über die 6 wichtigsten Risikofaktoren für Burn-out bei Müttern. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

1. Burn-out bei Müttern: Das Übergehen der eigenen Bedürfnisse

Wenn Sie sich viel in Streitereien mit Ihrem Teenager aufreiben, Ihre Bedürfnisse nach Ruhe und Erholung aber dauerhaft zu kurz kommen, wird sich das bald bemerkbar machen – oft in Form von Schlafstörungen, Erschöpfung und/oder Schmerzen.

Was tun? Wenn Sie merken, dass der Stress mit Ihrem Kind zu viel Raum einnimmt, überlegen Sie, was Ihnen guttun würde. Ein neues Hobby? Eine kleine Reise? Ein täglicher Spaziergang? Werden Sie egoistischer!

2. Die Tendenz, sich zu überfordern führt zum Burn-out

Wer sich im Alltag viel zu viel abverlangt, überfordert sich und seinen Körper dauerhaft. Da ist ein „Zusammenbruch“ programmiert. Burn-out-gefährdete Menschen kennen oft die Grenze ihrer Belastbarkeit nicht oder nehmen sie nicht ernst genug.

Was tun? Wenn Sie dazu neigen, sich zu übernehmen, lernen Sie, besser Prioritäten zu setzen. Machen Sie sich klar, dass auch der Umgang mit einem Teenager Kraft rauben kann. Geben Sie also Aufgaben ab, die Ihre Kräfte übersteigen.

3. Burn-out durch Perfektionismus und großes Kontrollbedürfnis

Burn-out-Patienten sind oft perfektionistisch und stellen sehr hohe Ansprüche an sich selbst. Auch neigen sie dazu, alles unter Kontrolle haben zu müssen, weil ihnen das Sicherheit gibt. Das kann mit ihrer eigenen Erziehung und Kindheit zu tun haben sowie mit der tief sitzenden (und manchmal unbewussten) Überzeugung, erst durch Leistung liebenswert zu werden, aber auch mit der Vorstellung, dass man alles selbst erledigen muss, weil es sonst keiner täte. In einer Psychotherapie lernen diese Patienten dann oft, dass sie auch liebenswert sind, ohne sich ständig anstrengen zu müssen, und wie gut es tun kann, sich auch mal für „nicht zuständig“ zu erklären.

Was tun? Wenn Sie auch eine Neigung zum Perfektionismus haben, fragen Sie sich, woher das kommt. Gerade im täglichen Leben mit rebellierenden Teenagern ist es unmöglich, alles im Griff zu haben, denn sie stellen unser Leben manchmal gehörig auf den Kopf. Lassen Sie öfter mal locker, und gestatten Sie sich, dass auch mal „Chaos“ herrschen darf.

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