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Langschläfer und Morgenmuffel
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Schlafmütze! Mein Kind kommt morgens nicht aus dem Bett

Tipps für den stressfreien Morgen

In der bunten Jahreszeit gibt es für Kinder viel zu entdecken. Insbesondere kleine „Naturkinder“ spielen dann gerne lange draußen und kommen dann dementsprechend morgens nicht aus dem Bett. Wie Sie mit Langschläfern umgehen sollten, lesen Sie hier.  

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Wenn Kinder lange Klettern, Toben, Rennen und Spielen und Toben hat das natürlich etwas Gutes: Sie sind in Bewegung und an der frischen Luft und halten so Körper und Geist in Schwung. Doch wenn es später am Abend wird und die Kleinen nicht aufhören wollen, die Welt zu entdecken, dauert es mit dem Zubettgehen dann doch mal etwas länger. Und wie es sein muss, sind die Kinder dann manchmal so aufgedreht, dass Sie trotz des gemütlichen Bettes nicht einschlafen können. 

Morgens aufstehen ist natürlich dann gar nicht leicht für die Kleinen, insbesondere wenn sie zur Schule oder in den Kindergarten müssen, wird es morgens stressig. Kein guter Start in den Tag!

Langschläfer: Ist mein Kind ein Morgenmuffel?

Kinder, die morgens schlecht aus dem Bett kommen, gehören meist zur Gruppe der Morgenmuffel. Inzwischen ist bekannt, dass der Unterschied zwischen Eulen (Langschläfer) und Lerchen (Frühaufstehern) genetisch bedingt ist; mit Faulheit hat die mangelnde Wachheit bei Ihrem Kind also vermutlich wenig zu tun. Natürlich könnte Ihr Kind abends einfach früher ins Bett gehen, aber vermutlich spielt oder liest Ihr Kind dann noch, weil es noch nicht müde genug zum Schlafen ist.

Anti-Morgenmuffel-Tipps: So vermeiden Sie Stress am Morgen

Wenn Ihr Kind abends noch nicht müde genug ist, sollten Sie diese Tipps probieren:

  • Sorgen Sie abends für gedämpftes Licht und beruhigende Beschäftigungen. Grelle Bildschirme, laute Musik und Toben halten länger wach.
  • Wecken Sie Ihr Kind noch etwas eher als bisher, falls die Zeit jeden Morgen knapp ist. Ohne Hektik wird das morgendliche Aufstehen leichter, und es bleibt Zeit, um noch eine Runde gemütlich zu kuscheln.

  • Stellen Sie alles bereit, was Ihr Kind morgens benötigt, und legen Sie seine Kleidung schon heraus. Alles, was Zeit und Mühe spart, ist erlaubt.
  • Als Frühstück reicht ein warmer Kakao, falls Ihr Kind morgens nichts herunter bekommt. Das Lunchpaket sollte dann entsprechend reichhaltig sein.
  • Bringen Sie den Kreislauf von Ihrem Kind in Schwung. Morgengymnastik, ein Tanz zum Lieblingslied oder einfach nur ausgiebiges Räkeln helfen dabei, munter zu werden. Nutzen Sie die Sommerferien, um nach Lust und Laune auszuschlafen, beginnen Sie jedoch schon eine Woche vor Schulbeginn damit, langsam immer etwas früher aufzustehen.

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