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So gelingt der Heilige Abend!

Die besten Tipps für ein gutes Gelingen

Perfekte Eltern führen das ganze Jahr über Listen, auf denen sie jede Geschenkidee und jeden Wunsch ihrer Kinder sorgfältig notieren. Der Weihnachtseinkauf gelingt dann natürlich stressfrei, und pünktlich am 24. Dezember liegen für jedes Familienmitglied bunte Päckchen unter dem Christbaum. Für die meisten Eltern kommt Weihnachten allerdings viel zu schnell... 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Keine Sorge: Weihnachten löst in fast allen Familien früher oder später eine gewisse Nervosität aus. Immerhin sollen die Feiertage, nicht zuletzt wegen der Kinder, den besinnlichen Höhepunkt des Jahres darstellen. Doch dieses Ziel ist nicht einfach zu erreichen. Es gilt, eine Reihe von Geschenken zu besorgen, Plätzchen zu backen, Termine mit allen Familienmitgliedern zu machen, den Baum auszusuchen, den Christbaumschmuck zu polieren und sich um das Festtagsmenü zu kümmern. Und als ob das noch nicht genug wäre, verkürzen Weihnachtsfeiern in der Schule und am Arbeitsplatz die knappe Vorbereitungszeit. Einige der folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen, diesen Anforderungen so entspannt wie möglich gerecht zu werden.

Weihnachten geht alle etwas an

Für die Planung der Weihnachtsfeiertage ist trotz Gleichberechtigung und Emanzipation in den meisten Familien immer noch die Mutter zuständig. Das muss aber nicht bedeuten, dass sie auch die ganze Vorbereitungsarbeit alleine zu leisten hat. In einem Planungsgespräch Anfang Dezember können einige Aufgaben delegiert werden. Benutzen Sie dazu die folgende Liste, und ergänzen Sie eigene Ideen. Falls Sie der Verwandtschaft ein schönes Familienfoto zu Weihnachten schenken möchten, sollten sie jetzt damit beginnen. Überprüfen Sie unbedingt spätestens eine Woche vor Weihnachten, ob alle Aufgaben erledigt worden sind.

Diese Aufgaben können Ihre Kinder übernehmen

Manche Kinder brauchen eine umfangreichere Anleitung, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Geben Sie ihnen ein paar Tipps an die Hand, und prüfen Sie immer mal wieder nach, wie weit ein Kind gekommen ist.

  • Rezepte/Gerichte vorschlagen und Plätzchen backen: Zeigen Sie Ihrem Kind in Zeitschriften, Kochbüchern oder im Internet (z.B. www.chefkoch.de), wo es weihnachtliche Rezeptvorschläge findet.
  • Wunschzettel schreiben: Hier kann Ihr Kind seine Kreativität ausleben. Fordern Sie es auf, den Wunschzettel besonders schön zu gestalten, zum Beispiel die gewünschten Geschenke zu malen. Das fördert die Grafomotorik und steigert die Vorfreude auf Weihnachten.
  • Etwas für den Weihnachtsabend vorbereiten: Da Ihre Kinder vermutlich noch kein Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben, können sie Eltern und Verwandte mit einem persönlichen Beitrag erfreuen. Denkbar wären ein kleines Rollenspiel, ein Tanz oder ein Puppentheater, aber auch eine Ausstellung mit selbst gemalten Weihnachtsbildern oder ein kleines Gedicht. Stöbern dazu lohnt sich auf der Seite www.schule.at.
Vorbereitungsplan Weihnachten (Erledigtes bitte durchstreichen)

 

Mama

Papa

Kind 1

Kind 2

Kind 3

Geschenkpapier & Co. kaufen

 

 

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Christbaumschmuck prüfen

und eventuell neu besorgen

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Weihnachtsdekoration

sortieren

 

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Gerichte/Rezepte vorschlagen

 

 

 

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Liste der zu Beschenkenden

erstellen          

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Wunschzettel schreiben

 

 

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Geschenke kaufen/aufteilen

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Plätzchen backen

 

 

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zeitlichen Ablauf von

Heiligabend planen

 

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Karten schreiben

 

 

 

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Baum besorgen

 

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Musik aussuchen

 

 

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Aufgabe für den Weihnachts-

mann oder -abend vorbereiten

(Lied, Gedicht eventuell)

 

 

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Geben Sie dem Stress keine Chance!

Mein Tipp
Beziehen Sie Ihre Kinder auf jeden Fall in die Gestaltung der Weihnachtsfeiertage mit ein, auch wenn vieles eine Überraschung bleiben soll. In manchen Familien dürfen die Kinder den Baum schmücken und verkürzen sich so die Wartezeit, während die Eltern die letzten Vorbereitungen treffen.   

Ob Sie den Heiligen Abend bei sich zuhause feiern oder ob Ihre Familie bei Oma und Opa zu Besuch ist: Machen Sie am Nachmittag unbedingt noch zusammen einen gemütlichen Spaziergang. Das stimmt die ganze Familie auf den Weihnachtsabend ein und hilft, die lange Wartezeit zu verkürzen. Besonders die Bewegung in der frischen Luft (z.B. ein Wettrennen, eine Schneeballschlacht) hilft den Kindern ihre Ungeduld und Nervosität abzubauen. So sind sie ausgeglichener und weniger streitlustig. Wenn es trotz gründlicher Vorbereitung zu Streit oder Enttäuschungen kommt, sollten Sie den Ärger nicht ignorieren, nur um den harmonischen Abend zu retten. Greifen Sie entsprechende Themen rasch auf, zum Beispiel wenn sich Geschwister streiten oder ein „falsches“ Geschenk unter dem Weihnachtsbaum liegt.

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