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Konfliktlösung unter Kindern
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So löst Ihr Kind Konflikte klug und nachhaltig

Konflikte mit sozialer Intelligenz lösen

Wenn Kinder sich streiten, fliegen manchmal ganz schön die Fetzen. Auch Wutausbrüche und Tränen sind dann keine Seltenheit. Doch so schnell wie er gekommen ist, endet oft auch der Konflikt. Lesen Sie im folgenden Beitrag, wie Sie Ihrem Kind bei der Konfliktlösung helfen können. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Jüngere Kinder (bis circa acht Jahre) sind selten nachtragend und vergessen einen Streit ebenso schnell, wie sie ihn angezettelt haben. Wenn der eine dem anderen den Ball wegkickt, einen Stift wegnimmt oder wenn eine blöde Bemerkung gemacht wird, reicht das oft schon, um sich kräftig anzumeckern. Gefühle von Wut und Zorn oder eine Trotzphase brausen in Sekundenschnelle auf und werden spontan entladen. Doch meistens herrscht schon nach kurzer Zeit wieder Frieden – nach einer knappen Entschuldigung oder einem Schuldeingeständnis. Erst wenn Kinder älter werden, können Sie eine Freundschaft als zweiseitige Beziehung betrachten. Die Lösung eines Konflikts ist dann ein Prozess des Aushandelns, bei dem beide Seiten zufrieden gestellt werden müssen. Damit das klappt, benötigt Ihr Kind soziale Intelligenz.

Ihr Kind sollte lernen, Fehler einzusehen und dafür einzustehen

Ist es jüngeren Kindern noch vollkommen gleichgültig, wer bei einem Streit im Recht ist, so spielt das bei älteren durchaus eine Rolle. Nicht mehr das Erfüllen des eigenen Bedürfnisses, sondern die Gerechtigkeit rückt in den Mittelpunkt. Jugendlichen in der Pubertät ist es wichtig, dass der andere sich entschuldigt und seinen Fehler eingesteht, wenn er im Unrecht war. Genauso muss ein Kind auch selber lernen, seine Fehler einzugestehen, um wieder Frieden herzustellen. Das können Sie im Erziehungsalltag schon früh trainieren.

Mein Tipp
Geben Sie ruhig zu, wenn Sie im Unrecht sind und als Verursacher eines Konflikts einen Rückzieher machen müssen. Mit einer Entschuldigung verlieren sie keine elterliche Autorität, sondern stärken Ihre Vorbildfunktion. Ihr Kind wird diese Ehrlichkeit schätzen und im günstigsten Fall kopieren.
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