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Tic bei Kindern
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So überstehen Sie die Tic-Erkrankung Ihres Kindes gemeinsam!

Tic-Störung bei Kindern

Tic-Erkrankungen sind für Kinder oft schlimm, sobald sie ihnen bewusst wird. Doch auch für das Umfeld kann der Umgang schwer sein. Hier finden Sie Tipps, wie Sie als Eltern mit der Tic-Erkrankung Ihres Kindes umgehen. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Wenn ein Kind einen Tic entwickelt, beunruhigt das die Eltern oft sehr. Das Umfeld des betroffenen Kindes weiß meist nicht damit umzugehen und versucht entweder, den Tic zu ignorieren, das Kind zu meiden oder, im schlimmsten Fall, flüchtet sich in Hänseleien.

Wenn ein Kind einen Tic entwickelt, sind eine sorgfältige Diagnose und Beobachtung notwendig. Das beruhigt Eltern und Kind.

Schalten Sie den Kinderarzt ein, wenn Sie die Tic-Erkrankung bemerken

Um Eltern, Freunde, Lehrer und Bekannte aufklären zu können, ist die korrekte Diagnose einer Tic-Störung sehr wichtig. Sie hilft so auch Vorurteilen und Hänseleien vorzubeugen. An die richtige Diagnose kann sich nun auch eine entsprechende Therapie anschließen, wenn dies nötig sein sollte. Fehlbehandlungen werden durch die professionelle Behandlung durch einen Arzt vermieden. So kann die Wahrscheinlichkeit des Auftretens späterer körperlicher und psychischer Schäden reduziert werden.

Umgang mit Tics: Informieren Sie die Schule über die Verhaltensauffälligkeit

Geben Sie den Lehrern Informationen über die Schwere des Tics und zeigen Sie ihnen, wie sie damit umgehen sollen. So nehmen Sie dem Umfeld des Kindes die Unsicherheit, mit der Tic-Erkrankung des Kindes umzugehen und beugen auch hier eine Fehlbehandlung vor. Wenn Klassenkameraden und Lehrer über den Zustand Ihres Kindes aufgeklärt sind, können Sie bestenfalls die Isolation oder die Hänselei Ihres Kindes vermeiden, indem das Umfeld ein Verständnis für die Situation Ihres Kindes entwickeln kann.

Tic-Störung: Seien Sie entspannt und geduldig

Stressen Sie sich und Ihr Kind nicht, wenn die Tic-Störung nicht bald nachlässt. Machen Sie keinem (auch nicht sich selbst) einen Vorwurf, denn niemand hat Schuld. Bleiben Sie entspannt und haben Sie Geduld, denn bei 70 % der betroffenen Kinder verschwindet der Tic innerhalb eines Jahres wieder. Bleibt die Störung doch bestehen, gibt es viele hilfreiche Therapien und Heilungsansätze. Hier haben sich Entspannungstechniken,  Verhaltenstherapien und auch Medikamente bewährt, die auf das zentrale Nervensystem wirken.

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