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Kindersicherheit im Internet
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Jugendschutz im Internet: Das müssen Eltern von Jugendlichen jetzt wissen

Schutz im Internet

Es ist die Aufgabe des Staates, Kinder und Jugendliche vor einer Gefährdung in der Öffentlichkeit zu schützen. Kompliziert wird es allerdings, wenn es um so genannte „jugendgefährdende Inhalte“ im Internet geht. Lesen Sie hier, wie mit solchen Inhalten und Formaten derzeit verfahren wird und warum Eltern eine ganz besondere Verantwortung tragen, wenn es um das Thema Internet geht. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Um die physische und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu schützen, hat der Gesetzgeber eine Rechtsgrundlage geschaffen: das Jugendschutzgesetz. An dieses Gesetz haben sich insbesondere die Verantwortlichen im Einzelhandel, in der Gastronomie und in Diskotheken zu halten. Zuwiderhandlungen können mit Geldbußen und sogar Gefängnisstrafen geahndet werden.

Sicherheit für Jugendliche: Internet und Jugendschutz

Um Kinder und Jugendliche vor schädigenden Einflüssen durch digitale und andere Medien zu schützen, haben die Länder den sogenannten Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) geschlossen. Er liefert eine einheitliche Rechtsgrundlage für den Jugendschutz in den elektronischen Medien wie Internet, Fernsehen und Rundfunk. Unzulässig sind laut diesem Staatsvertrag mediale Inhalte und Angebote, wenn sie 

  • gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung Deutschlands verstoßen, 
  • zum Hass gegen Teile der Bevölkerung oder gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe aufstacheln, 
  • unter dem Nationalsozialismus begangene Handlungen leugnen oder verharmlosen, 
  • gewaltverherrlichend sind, 
  • die Menschenwürde verletzen, 
  • als Anleitungen für rechtswidriges Verhalten dienen, 
  • den Krieg verherrlichen, 
  • Kinder oder Jugendliche in unnatürlich geschlechtsbetonter („erotischer“) Körperhaltung darstellen,
  • kinderpornografisch sind und/oder sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen zeigt, 
  • pornografisch und für Jugendliche frei zugänglich sind.
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