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Medienkonsum von Kindern
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Winterferien gesund genießen? Der „Master-Medien-Plan“ für Couch-Potatos

Unternehmungen in den Ferien

Der Faszination von Bildschirmmedien können sich Kinder immer weniger entziehen. Kaum noch ein Lebensbereich kommt ohne Computer aus. Besonders in der Freizeit und in den Ferien locken die faszinierenden Spiele. Für Eltern wird es zunehmend schwieriger, Alternativangebote durchzusetzen – das wissen Sie selbst. Aber Sie wissen auch, welche negativen Folgen vom Dauerstarren auf Bildschirme und vom „Daddeln“ oder Tippen kommen? 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Das sind Übergewicht und Rückenschmerzen. Einzelne Muskelgruppen werden überbeansprucht, andere verkümmern. Wenn schon Achtjährige über Schmerzen klagen, nachdem sie krumm und angespannt eine Stunde über einer App gebrütet haben, ist es höchste Zeit, aktiv zu werden.

Aufgepasst, Eltern: Übernehmen Sie diem Medienkontrolle!

So ganz nebenbei ist der Medienkonsum heute nicht mehr zu kontrollieren. Und die Verantwortung für ihr Medien-Verhalten können die Eltern den Kindern nicht aufbürden. Zu groß ist die Faszination, die von Computerspielen, Browser -Games und Apps ausgeht. Um Kinder vor zu wenig Bewegung zu schützen und alle ihre Sinne zu fördern, müssen Eltern sich richtig anstrengen, besonders in den Schulferien, wenn auch noch die Zeit, die das Kind sonst in der Schule verbringt, sinnvoll gefüllt werden soll.

Der Master-Medien-Plan

Ohne einen Master-Medien-Plan geht das meist gar nicht mehr. Die folgenden Punkte können Ihnen dabei helfen, die Ferien Ihres Kindes zu gestalten.

  1. Strukturieren Sie den Alltag: Jede Minute, die Ihr Kind in der Schule, im Sportverein oder im Schwimmbad ist, hält es vom Medium Bildschirm (weitgehend) fern. In den Ferien kann Ihr Kind an Kursen und Veranstaltungen von Sportvereinen oder der Stadt teilnehmen, um nicht gelangweilt zu Hause die Zeit totschlagen zu müssen. Das Ferienprogramm der Stadt und der Vereine bekommen Sie bei der örtlichen Tageszeitung, im Internet oder direkt bei der Stadtverwaltung.
  2. Kontrollieren Sie Ihr eigenes Verhalten: Auch wenn es schwerfällt: Legen Sie Ihr iPad oder das Smartphone zur Seite, wenn Ihr Kind im Raum ist. Beim gemeinsamen Essen, Reden, Kochen, unter dem Tannenbaum oder beim Lesen können Kinder wunderbar lernen, sich mit anderen ohne elektronische Geräte zu beschäftigen. Seien Sie Vorbild und verfügbarer Gesprächspartner. Der ständige Blick auf eingehende E-Mails oder Quiz-Duell-Anfragen stört hingegen jedes Gespräch.
  3. Bieten Sie aktiv Alternativen an. Seien Sie vorbereitet, wenn sich freie Zeit für die Familie ergibt. Zwei oder drei bewährte Brettspielklassiker, Ausflugsziele für Sonnenscheintage oder ein gemeinsames Sporterlebnis sollten Sie immer aus dem Ärmel ziehen können. Und dann gibt es noch ganz besondere Aktionen, von denen Ihr Kind noch lange begeistert sein wird. Zwei davon stellen wir Ihnen hier vor.

Medi

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