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Wie viel Fernsehen ist in Ordnung und was darf Ihr Kind sehen?

Streitfrage Fernsehen

Fernsehen in Maßen schadet Ihrem Kind nach derzeitigen Erkenntnissen nicht. Doch wie erleben Kinder Fernsehen? Worauf sollten Sie als Eltern achten, damit Ihr Kind nicht zu viel oder das Falsche sieht? Die neuesten Erkenntnisse liefert Ihnen dieser Bericht. 

Expertenrat von 

In manchen Familien gibt es immer wieder Streit um die Glotze, denn oft wollen schon Kindergartenkinder am liebsten jeden Tag mehrere Sendungen hintereinander gucken. Und die Verführung ist groß, da den ganzen Tag auf irgendeinem der vielen verschiedenen Sender Kinderprogramm ausgestrahlt wird.

Kinder sehen anders fern

Schon Babys und Kleinkinder sind von den bunten, bewegten Bildern des Fernsehens fasziniert. Kindergartenkinder, die ein starkes Bedürfnis nach fantasievollen Tagträumen haben, sind vom Fernsehen regelrecht begeistert. Dieses Bedürfnis lässt sich zwar genauso durch das Vorlesen oder Erzählen von Geschichten befriedigen, doch zieht das Kinderprogramm, das gleichzeitig mit Geräuschen, Farben und Musik arbeitet, die Kleinen viel stärker in seinen Bann. Kinder im Kindergartenalter erleben Fernsehen nicht wie Erwachsene. Sie nehmen Eindrücke anders wahr und verarbeiten sie anders als Erwachsene:

  • Kindergartenkinder erleben das Fernsehen mit allen Sinnen. Sie nehmen z. B. Geräusche intensiver wahr als Bilder.
  • Sie halten das Gesehene für ebenso real wie ihre Umwelt. Vorschulkinder können noch nicht zwischen Wirklichkeit und Fiktion unterscheiden. Sie erleben eine Szene so, als wären sie ein Teil von ihr. Erst ab dem Schulalter begreifen Kinder allmählich, dass es sich um einen Film handelt.
  • Drei- bis Sechsjährige können einzelne Filmsequenzen nur aneinander reihen, kausale Zusammenhänge oder Rückblenden bleiben ihnen noch unverständlich. Sie orientieren sich an Einzelheiten des Films und können die Chronologie einer Geschichte nur schwer erkennen.
  • Kinder dieser Altersgruppe polarisieren stark. Sie brauchen einfache „Muster“ wie z. B. „gut und böse“ oder „stark und schwach“. Auch die Filmfiguren sollten deshalb diesem Schema entsprechen. Reale Figuren, die meist nicht ausschließlich gut oder ausschließlich böse sind, überfordern sie in der Regel noch.
  • Kinder müssen verstehen, was sie ansehen, um es verarbeiten zu können. Ist das nicht der Fall, können „unverdaute Inhalte“ quasi im Unterbewusstsein weiter rumoren und zu Ängsten und Alpträumen führen.
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