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Kindersicheres Smartphone
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Kindersicher mit dem Smartphone

Sicherheit im mobilen Internet

Kinder kommen immer früher mit Smartphones in Berührung, dabei können die Eltern aber nicht immer über die Schulter schauen. Daher ist es wichtig, dass Sie eine geeignete Kinderschutz-App installieren, die Ihr Kind vor unerwünschten Internetseiten oder teuren In-App-Käufen schützt. 

Expertenrat von 
Annette Holl, Grundschullehrerin

Schützen Sie Ihr Kind im mobilen Internet

Kinder haben oft kein teures iPhone, sondern ein günstigeres Android-Modell. So können sie ihre Eltern im Notfall anrufen und sind auch selbst gut erreichbar. Trotzdem sind die zahlreichen Gefahren aus dem Netz eine ständige Bedrohung, denn mit dem Smartphone kann sich ein Kind leicht auf den falschen Seiten einloggen.

Mit einer Kinderschutz-App für Android-Smartphones können Eltern diese Gefahr bannen. Zahlreiche Funktionen wie zeitliche Nutzungsbegrenzung oder die Blockierung von In-App Käufen sind leicht einstellbar. Diese Apps können normalerweise getestet werden und kosten meist monatliche Abo-Gebühren.

Kinderschutz-Apps sind im Google Play Store sowie im Apple Appstore erhältlich.

Sicherheit darf etwas kosten

Das Internet ist dafür bekannt, zahlreiche Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ein Umdenken findet nur langsam statt. Doch gute Programme, Angebote und Apps kosten in der Entwicklung viel Geld. Je hochwertiger die App ist und je mehr Fachleute an ihrer Entwicklung beteiligt sind, desto besser ist sie. Und diese Qualität muss finanziert werden.

Wissen Sie, was Ihr Kind macht?

Überprüfen Sie mit der folgenden Checkliste, ob Ihr Kind im Netz sowie in der Welt der Filme und Serien sicher unterwegs ist. 

Checkliste: Wissen Sie, was Ihr Kind macht?

  • Kann Ihr Kind mit seinem Smartphone ohne Beschränkungen im Internet surfen?
  • Schaut Ihr Kind auf einem internetfähigen Gerät fern, und kann es sich damit theoretisch alles ansehen?
  • Kann Ihr Kind mit seinem internetfähigen Gerät In-App-Käufe tätigen?
  • Hat Ihr Kind persönliche Daten (Fotos, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) auf seinem internetfähigen Gerät, die bei einem Diebstahl oder Verlust entwendet werden können?
  • Hat Ihr Kind Zugang zu sozialen Netzwerken?

Ergebnis: Haben Sie eine oder mehrere Fragen mit „ja“ beantwortet, sollten Sie den Umgang mit diesen Medien überprüfen und gegebenenfalls eine Schutz-Software in Betracht ziehen.

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Warum stellen wir so dumme Fragen?
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Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

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