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Glückliche Familie am Strand
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Familienurlaub - So haben alle Spaß

Urlaubsplanung

Bis zum Sommer 2016 dauert es nicht mehr lange – und mit ihm naht auch der alljährliche Familienurlaub. Was jetzt noch nach Sommer, Sonne und viel Entspannung klingt, entwickelt sich bei der gemeinsamen Urlaubsplanung allerdings recht oft zu handfesten Familienstreitereien.  

Expertenrat von 

Denn unter dem Begriff „Urlaub“ versteht jeder etwas anderes: Der Vater will im Urlaub gerne entspannen und einfach mal nichts tun, die Mutter möchte Städtekultur mit ausgedehnten Wellness-Nachmittagen verbinden und die Kinder viel Action und besondere Abenteuer erleben.

Um die kommenden 1, 2 oder auch 3 Urlaubswochen für alle Familienmitglieder zum schönen Erlebnis zu machen, braucht es also viel Kompromissbereitschaft auf allen Seiten. Nicht alles lässt sich in der kurzen Urlaubs-Saison mal eben so realisieren, aber eine gute Planung schafft Zufriedenheit für alle Familienmitglieder.

Die Planung sollte daher folgende Punkte beinhalten:

  • Die Wünsche jedes Familienmitgliedes. Denn nur wenn Mama, Papa und die Kids ihre Vorstellungen von einem schönen Urlaub beschreiben können, ist eine Planung der Familienreise überhaupt erst möglich.
  • Die Vorauswahl der möglichen Reiseziele; mit welchen Orten können sich alle Familienmitglieder gleichsam anfreunden?
  • Die Kompromissbereitschaft klären. Ältere Geschwisterkinder müssen möglicherweise Rücksicht auf die Kleineren nehmen, zudem spielt auch die Reisekasse eine große Rolle. Welche Wünsche lassen sich definitiv nicht realisieren und erfordern Kompromisse?

Insbesondere den Kindern gegenüber sollten keine falschen Versprechungen gemacht werden. Bereits Grundschulkinder kommen sehr gut damit zurecht, wenn Mama und Papa von Beginn an ehrlich sind und zugeben, dass dieser und jeder Urlaubswunsch aktuell nicht machbar ist. Es ist auch gar nicht schlimm, denn der nächste Familienurlaub kommt bestimmt.

Gemeinsam zum perfekten Reiseziel - so klappt die Planung

Die Vorauswahl ist erledigt, auf dem Urlaubszettel stehen nun die wichtigsten Wünsche von Kindern und Eltern sowie erste Anhaltspunkte für mögliche Reiseziele. Nun geht es an die konkrete Recherche, die unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Denn nun müssen unzählige Reisekataloge und Internetangebote auf „Herz und Nieren“ geprüft werden; schließlich wollen „Sandburgen bauen, Städte-Sightseeing und Faulenzen“ unter einen Hut gebracht werden. Und dies kann tatsächlich auch gelingen, wenn das jeweilige Reiseziel für jedes Familienmitglied etwas zu bieten hat:

Sand, Strand und Städtekultur verbinden

Der Süden Europas bietet beispielsweise gute Möglichkeiten, interessante Sehenswürdigkeiten mit Strandnähe & Meer zu kombinieren. Die Unterkunft sollte hier möglichst zentral gelegen sein – um niemanden bei seinen Urlaubs-Highlights zu benachteiligen.

Natur, Wasser & Sport pur

Wenn die Eltern naturverliebt sind und die Kinder voller Energie stecken, dann haben Kurorte und Naturgebiete auf der ganzen Welt für alle etwas zu bieten. Denn die meisten Urlaubsregionen liegen in unmittelbarer Nähe zu Natur und Wasser. Für mehr Action und sportliche Abenteuer ist ebenfalls gesorgt, denn wo Urlaub angeboten wird, ist die Stadt mit unzähligen Ausflugszielen und Sportangeboten in der Regel nicht weit entfernt.

Entspannung und Spaß für alle

Ob der Familienurlaub in die Natur führt oder direkt ans Meer, irgendwann braucht jeder ein bisschen Zeit für sich. Die meisten Hotels bieten spezielle Angebote für Groß und Klein, denn während Mama und Papa beim Wellness entspannen, sorgen Kinder-Animateure für kleinere und größere Action – auf jeden Fall aber für richtig viel Spaß. 

Bei der gemeinsamen Reiseplanung kommt es also darauf an, dass Eltern und Kinder gleichermaßen ein passendes Urlaubsprogramm bekommen, daher gilt es, sich vorab ausführlich über das Reiseziel und seine Möglichkeiten und Angebote zu erkundigen und das Ziel auszuwählen, das jedem Familienmitglied eigene Vorteile bringt.

Die Unterkunft – Ferienhaus und Hotel im Vergleich

Die Frage nach der passenden Unterkunft ist eines der wichtigsten Punkte, die bei der Urlaubsplanung zu erledigen ist. Und dies hängt nicht grundsätzlich nur vom Urlaubsbudget ab, denn auch andere Faktoren spielen eine Rolle.

Die Vorteile der jeweiligen Unterkunft im Überblick:

Hotel

Ferienhaus

Vielerorts günstige Hotelangebote

Oftmals günstiger als Hotels

Zimmerservice vorhanden

Keine festen Essenszeiten

Halb- und Vollpension meist mit üppigem Buffet

Ausreichend Platz für Großfamilien

Klimatisiert

Auch außerhalb von überfüllten Touristengebieten buchbar

Veranstaltungen im Hotel, zusätzlich Kinder-Animation und -Betreuung

Alles vorhanden, was benötigt wird; etwa Waschmaschine, Babyeinrichtung oder Fahrräder für Ausflüge

In der Regel mit Wellness- und Poolbereich

Familiäre Atmosphäre, Haustiere meist erlaubt

 

Natürlich bringen beide Unterkünfte auch Nachteile mit sich, die es abzuwägen gilt:

 

Hotel

Ferienhaus

Feste Essenszeiten passen nicht immer in den Familien- und Freizeit-Rhythmus

Zimmer sind oft viel zu klein, jeder Service kostet extra

Meist familienfreundlich, Kinder werden allerdings schnell als „Störfaktor“ empfunden (Lärmbelästigung)

Kochen, waschen und putzen – Hausarbeiten fallen grundsätzlich an

Keine Kinderbetreuung oder Kinderanimation

Kein Kontakt zu anderen Urlaubern, wie es in Hotels oft üblich ist

Kein Service oder „Luxus“

 

Campingurlaub als Alternative für Familien

Die Hotels sind zu teuer, die Ferienhäuser ausgebucht und überhaupt – wegfliegen will dieses Jahr sowieso keiner aus der Familie; aber: was dann? Eine echte Alternative zum Urlaub im Hotel stellt das Campen dar.

Der Campingurlaub gewinnt zunehmend an Beliebtheit, denn er ist günstig, in ganz Europa machbar und bringt Spaß für die ganze Familie. Gecampt werden kann dort, wo es am schönsten ist: Beispielsweise in Italien neben Strand und Meer, an der Ost- und Nordsee oder auch in Alpen-Nähe. Der Campingurlaub ist eine der günstigsten Urlaubsmöglichkeiten überhaupt, denn den Campingwagen kann man mieten und – für Fans des natürlichen Campens – die Zeltanschaffung ist auch nicht teuer. Dabei hat man die Möglichkeit, unter verschiedenen Modelarten zu wählen. Anbieter erento gibt folgende Varianten an:

 

Modell

Falt und Klapp-Caravan

Familien-Caravan

Großraum-Caravan

2-Personen-Caravans

Touring-Caravan

Kurz-Beschrei-
bung

„Falter“ oder „Klapper“
sind mobile Zelte,
die sich auf einem
Anhänger transportieren
lassen; volle Flexibilität bei originärem Camping-Feeling!

Kinder und Eltern
finden ausreichend
Platz in großzügig geschnittenem
Wohnbereich; getrennte Schlaf-, Küchen und Badbereiche

Wohnwagen der Luxusklasse mit umfassendem
Komfort und viel Platz für große Personen-
gruppen; Wohnung auf
vier Rädern!

Kleine Modelle
für maximal
zwei Personen; verschiedene Ausstattungs-
varianten mit Fokus auf Bequemlichkeit

Idealer Einstiegstyp
für Paarurlauber; grundlegende und funktionale Ausstattung

Quelle: http://www.erento.com/mieten/fahrzeuge_fluggeraete/wohnmobil_wohnwagen/wohnwagen/

Allerdings ist wildes Camping vielerorts verboten und so muss der Campingurlaub auf jeden Fall frühzeitig geplant werden, denn die Plätze sind jedes Jahr schnell ausgebucht.

Weitere Nachteile:

-      Auch hier gilt das Prinzip des „Selbstversorgens“  

-      Gemeinschaftsduschen und –Toiletten

-      Das Wetter könnte den Urlaub „verregnen“

Zusammenfassend

Der gemeinsame Familienurlaub sollte möglichst auch gemeinsam geplant werden. Dabei spielen Reisebudget und die Urlaubswünsche jedes Einzelnen eine gewichtige Rolle. Am besten versucht man, Kompromisse zu finden und Urlaubsziele auszuwählen, die der ganzen Familie mindestens einen Vorteil bringen. Und wenn sich so rein gar nichts finden lässt, dann könnte der Campingurlaub eine spannende Alternative sein – ausprobieren kann sich also lohnen. 

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