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Reisedurchfall effektiv vermeiden

Fernreisen mit der Familie

Die Schulferien über Weihnachten und Neujahr sind für viele Familien eine willkommene Gelegenheit, um den winterlichen Temperaturen hierzulande zu entkommen. Kein Wunder also, dass diese Zeit für Reisen innerhalb Europas, aber auch für exotische Fernreisen, bei Familien seit jeher äußerst beliebt ist. Damit der Urlaub auch zum unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie wird, sollte man sich jedoch zeitnah über die möglichen Gesundheitsrisiken am Aufenthaltsort informieren. 

Ein Thema, welches Sie dabei keinesfalls außer Acht lassen sollten, ist das Risiko an Reisedurchfall zu erkranken. Häufig unter dem Beinamen "Montezumas Rache", "Fluch des Pharao" oder "Dehli Belly" bekannt – je nachdem ob die entsprechende Reisedestination nun Mexiko, Ägypten oder Indien heißt – gehört die Reisekrankheit zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen unter Reisenden. Das Risiko hängt dabei ganz entscheidend von den jeweiligen Reisezielen ab.

  • Ein niedriges Risiko geht dabei von Reisedestinationen in Mittel- und Nordeuropa, Nordamerika, sowie Australien und Neuseeland aus.
  • Ein mittelhohes Risiko verzeichnen die meisten Länder Süd- und Osteuropas.
  • Ein hohes Risiko gehen Reisende in den meisten Urlaubsdestinationen in Lateinamerika, Afrika und Asien ein.

Gerade in exotischen Entwicklungsländern entspricht der hygienische Standard nicht immer dem, den Sie aus Europa von Zuhause gewohnt sind. Daher ist es nicht verwunderlich, dass über die Hälfte der Reisenden nach Lateinamerika, Afrika oder Asien an der sogenannten Reisediarrhoe erkranken. Für Urlaubsdestinationen in Süd- und Osteuropa liegt dieser Wert immerhin noch bei 20 bis 30 Prozent. Wie bei einigen anderen typischen Reisekrankheiten auch, sind Kinder besonders gefährdet.

Mit den richtigen Medikamenten für den Ernstfall vorsorgen

Reisen Sie daher mit der gesamten Familie an einen exotischen Urlaubsort, so sollten Sie sich auf das Risiko einer Durchfall-Erkrankung, besonders bei Kindern im Schul- oder Vorschulalter, vorbereiten. Entsprechende Medikamente sollten daher in keiner Reiseapotheke fehlen.

Für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren sind loperamidhaltige Medikamente wie Imodium akut oder Lopedium akut besonders wirksam. Kinder unter 12 Jahren sollten dagegen nur nach ausdrücklicher ärztlicher Verordnung mit loperamidhaltigen Arzneimitteln behandelt werden, Kinder unter 2 Jahren dürfen diese Arzneimittel nicht zu sich nehmen. Für Kleinkinder bieten sich die klassischen Kohletabletten an. Beides sollte in einer vollständigen Reiseapotheke nicht fehlen und kann auch über das Internet unter http://www.mycare.de bestellt werden. Im Fall der Fälle kann so die Reisediarrhoe schnell und gezielt behandelt werden.

Eine weitere wichtige Maßnahme ist es, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Als sinnvolle Orientierung und Faustregel gilt hier, dass Kinder mindestens das anderthalbfache der normalen täglichen Trinkmenge zu sich nehmen sollten. Kinder mit Reisedurchfall sollten fetthaltige Speisen vermeiden, zudem sollte man dem Kind viel Ruhe und Entspannung gönnen. Dies bedeutet auch mal, ein oder zwei ruhige Tage im Hotel zu verbringen, statt auf Sightseeing-Tour zu gehen.

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